Selten mit so falschen Erwartungen in einen Film gegangen: nachdem ich wusste, dass "Zola" auf einem 148-Tweets-Thread beruhte, ging ich von einer schön flotten postmodernen Komödie aus. Doch "Zola" ist viel darker als gedacht, die Geschichte um Prostitution, Ausbeutung, Vorgaukelei und Gewalt ein ziemliches Brett, das dank der eskalierenden Absurdität dieser (echten) Geschichte nur vereinzelt Komik einstreut.
Getragen wird "Zola" vor allem von seinen beiden weiblichen Hauptpersonen: der unbedarften, aber streetsmarten Zola (Taylour Paige) und der durchtriebenen, aber nicht unbedingt hellen Stefani (Riley Keough), wobei vor allem Keough erstaunliches mit dieser Karikatur einer White-Trash-Nymphe vollbringt und ihr eine Mehrbödigkeit verleiht, die Stefani zur interessantesten Figur in dieser ganzen Chose macht.
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Christian_alternakid am 27.09.2022 um 19:13 Uhr:
Getragen wird "Zola" vor allem von seinen beiden weiblichen Hauptpersonen: der unbedarften, aber streetsmarten Zola (Taylour Paige) und der durchtriebenen, aber nicht unbedingt hellen Stefani (Riley Keough), wobei vor allem Keough erstaunliches mit dieser Karikatur einer White-Trash-Nymphe vollbringt und ihr eine Mehrbödigkeit verleiht, die Stefani zur interessantesten Figur in dieser ganzen Chose macht.