War mir gar nicht bewusst, dass die "V/H/S"-Reihe in der Zwischenzeit jährlich eine neue Ausgabe produziert. "V/H/S 85" ist nun schon die sechste Variation der Kurzfilm-Horror-Sammlungen. Wie immer schwankt die Güte auch bei so einem Omnibus-Film des Todes - am stärksten ist Scott Derricksons Serienkiller-Film, der sich auch erlaubt, das "Found Footage von 1985"-Konzept ein wenig zu variieren und einen artifizielleren Blick zulässt (dieses Segment, "Dreamkill", soll übrigens direkt verbunden sein zu Derricksons Spielfilm "Black Phone"). Ebenfalls gut ist die erste Geschichte ("No Wake", Mike P. Nelson) um eine Gruppe Jugendlicher, die beim Bootfahren von einem unbekannten Täter dahingemeuchelt werden. Enttäuschend dagegen David Bruckners sich durch den Film ziehende, aufgesplittete Geschichte um ein gestaltveränderndes Wesen. Schade, weil ich Bruckners Spielfilme "The Ritual" & "The Night House" richtig stark fand.
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Christian_alternakid am 14.04.2025 um 10:48 Uhr: