Ein wirklich ungewöhnlicher Horrorfilm. Der seltene Fall, dass ein Horrorstreifen mit Spieldauer immer mehr Sinn ergibt (wobei ich jetzt nicht so ganz sicher bin, ob der eigentliche Plotdreh wirklich völlig konsistent ist).
Aber was ich zwischendurch für entweder etwas quatschig oder als reine Traumsequenz gedeutet hatte, wird dann schön rund und tragisch.
Auf jeden Fall erfreulich originell.
Basti, bei deiner 5/10 wäre ich so bis zur Mitte auch gewesen, aber gegen Ende hat sich der für mich schon klar aus einem reinen Durchschnittsstreifen erhoben.
Ich fand den auch ganz okay, auf jeden Fall unterhaltsam. Aber in meiner Erinnerung hat die Auflösung das ganze jetzt nicht unbedingt rund gemacht, da ich den Plot-Twist recht quatschig fand. Aber ehrlich gesagt kann ich mich kaum noch erinnern, wie der Film genau endet. War auf jeden Fall einer dieser Filme, denen ich gerne 6 Punkte gegeben hätte, weil er mich echt gut unterhalten hat, aber dann doch nicht über 5 hinausgekommen bin, weil ich den Twist und seine Konsequenzen recht platt fand.
Gegen Ende stellt sich heraus, dass sie den Tag schon mehrfach durchlebt hat.
Aber was ich eigentlich erst recht clever fand, dass sie nach der Rückkehr ins normale Leben sich selbst umbringt, um an ihrer eigenen Stelle wieder in ihr Leben zurückkehren zu können, dann aber einen Unfall hat, bei dem ihr Sohn stirbt und sie deshalb wieder auf See fährt, *damit* sie den Tag nochmal erleben kann und wieder zurückkehrt zum lebenden Sohn. Dann aber entdeckt, dass selbst diese Version ihres Lebens schon einige Male durchgelebt hat, also endgültig im Limbo gefangen ist. Was dann auch all die Ungereimtheiten in ihrem Verhalten zu Beginn erklärt.
(was ich mich allerdings frage: wenn sie bewusst auf See fährt im Wissen dass sie alles noch mal erlebt, warum weiß sie das dann plötzlich nicht mehr, wenn sie auf dem Schiff ankommt? Müsste sie dann nicht alles ebenfalls noch wissen?)
Kommentieren
Um zu kommentieren, muss man eingeschaltenes Mitglied der motorjugend sein.
Die Medien-Datenbank verwendet die TMDb API, steht aber in keiner Verbindung zur TMDb oder ist von dieser in irgendeiner Weise zertifiziert.
Christian_alternakid am 10.07.2015 um 09:16 Uhr:
Aber was ich zwischendurch für entweder etwas quatschig oder als reine Traumsequenz gedeutet hatte, wird dann schön rund und tragisch.
Auf jeden Fall erfreulich originell.
Basti, bei deiner 5/10 wäre ich so bis zur Mitte auch gewesen, aber gegen Ende hat sich der für mich schon klar aus einem reinen Durchschnittsstreifen erhoben.
Basti am 10.07.2015 um 09:39 Uhr:
Christian_alternakid am 10.07.2015 um 18:38 Uhr:
Aber was ich eigentlich erst recht clever fand, dass sie nach der Rückkehr ins normale Leben sich selbst umbringt, um an ihrer eigenen Stelle wieder in ihr Leben zurückkehren zu können, dann aber einen Unfall hat, bei dem ihr Sohn stirbt und sie deshalb wieder auf See fährt, *damit* sie den Tag nochmal erleben kann und wieder zurückkehrt zum lebenden Sohn. Dann aber entdeckt, dass selbst diese Version ihres Lebens schon einige Male durchgelebt hat, also endgültig im Limbo gefangen ist. Was dann auch all die Ungereimtheiten in ihrem Verhalten zu Beginn erklärt.
(was ich mich allerdings frage: wenn sie bewusst auf See fährt im Wissen dass sie alles noch mal erlebt, warum weiß sie das dann plötzlich nicht mehr, wenn sie auf dem Schiff ankommt? Müsste sie dann nicht alles ebenfalls noch wissen?)