| Schauspieler | Typ | mh |
|---|---|---|
| Jesse Eisenberg | Person | |
| Jon Hamm | Person | |
| Sarah Jessica Parker | Person | |
| Julianne Moore | Person | |
| Truman Capote | Person | |
| Molly Ringwald | Person | |
| James Baldwin | Person | |
| Dick Cavett | Person | |
| Roz Chast | Person | |
| Ronan Farrow | Person | |
| Ronny Chieng | Person | |
| Hilton Als | Person | |
| Carol Burnett | Person | |
| David Remnick | Person | |
| Françoise Mouly | Person | |
| Nick Paumgarten | Person | |
| Paul Moakley | Person | |
| Richard Brody | Person | |
| Jon Lee Anderson | Person | |
| Kelefa Sanneh | Person | |
| Tina Brown | Person | |
| Chimamanda Ngozi Adichie | Person |
| Regisseur | Typ | mh |
|---|---|---|
| Marshall Curry | Person |
motorhorst am 31.01.2026 um 14:32 Uhr:
Die Ausschnitte aus der Historie sind allesamt eindrucksvoll: Der Hiroshima-Artikel von John Hersey, der das Augenmerk auf das Schicksal der Opfer des Atombombenabwurfes lenkte, die Artikel von James Baldwin oder die vierteilige Veröffentlichung von Truman Capotes In Cold Blood. Überhaupt die Autoren, auch Prominenten, die inzwischen für den New Yorker schreiben, wie Molly Ringwald, Coming-of-Age-Ikone der 80er oder Jesse Eisenberg, ist die Begeisterung und Ehre anzumerken, die es für sie darstellt, im New Yorker zu erscheinen. Anhand der bewegten Geschichte der Chefredakteure hangelt sich dieses Netflix-Special durch das vergangene Jahrhundert.
Viel zu kurz, Lust auf Magazine und Journalismus weckend, das ist diese Dokumentation und deshalb ist es auch nur konsequent, dass wir gleich wieder ein Abo abschließen. Der Stapel in der Ecke muss höher werden.
Christian_alternakid am 03.02.2026 um 13:26 Uhr:
Ich habe ja den New Yorker jetzt seit 7 (?) Jahren abonniert und halte ihn schlicht für die beste Zeitschrift der Welt. Kein Magazin jemals hat mich dazu gebracht, mir so viele Seiten über Themen reinzuziehen, die mich wirklich gar nicht interessieren, einfach weil es so gut geschrieben ist und doch jeder Artikel noch seinen Mehrwert bringt. Faszinierend in seiner Verweigerung jeglicher Modernisierung. Artikel sind einfach Wortwüsten über 10 eng bedruckte Seiten ohne Fotos (manchmal auch noch länger). Aber eben deep dive, professionell, interessant - und gut geschrieben.
Mein einziges Problem: seit ich den New Yorker lese (wöchentlich!) komme ich zu fast keiner anderen Zeitung mehr, es ist ein ständiges Hinterherhecheln dem neuesten Magazin nach.
motorhorst am 03.02.2026 um 15:05 Uhr:
Christian_alternakid am 16.03.2026 um 12:59 Uhr:
Am schönsten sind die Einblicke in den Arbeitsalltag im Magazin, wenn die fast schon irrwitzige Sorgfalt in der Produktion dieser Texte herausgearbeitet wird. Vom Aufwand, den die Reporter betreiben, über den elaborierten Auswahlprozess der einzelnen Texte, Titelbilder und Cartoons bis letztlich zum Fact Checking Department - das alles in der Welt des Clickbaits und der Fake News der Social Media Ära zu sehen, ist so gut, dass es schon an ein absurdes Märchen grenzt, zu was Journalismus auch fähig wäre.
Schönste Geschichte: wenn das Fact Checking Dept erzählt, dass in der Zwischenzeit sogar die Schatteneintrittswinkel auf den Titelbild-Zeichnungen geprüft werden und selbstredend auch selbst die Cartoons gefactchecked* werden.
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* Ursache des Cartoon-Fact-Checkings war dieser Sketch über einen Pinguin, der über sich selbst sagt "Actually, I prefer the term arctic-american", doch Pinguine leben nur am Südpol, nicht aber in der Arktik:
Pinguin-Cartoon