The Handmaid's Tale, 3. Staffel


Serien-Staffel von The Handmaid's Tale
2019
13 Episoden.

Staffeln von The Handmaid's Tale:
1 | 2 | 3 | 4 | 5

Keine Einzelepisoden erfasst

In der TMDB
In der IMDB
Bewertung
mh-Community
8,0
Schlagworte der Serie
Dystopie

Schlagworte
noch keine

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Schauspieler Typ mh
Samira Wiley Person
Madeline Brewer Person
Bradley Whitford Person
Elisabeth Moss Person
Ann Dowd Person
Michael Biehn Person
Joseph Fiennes Person
Renée Zellweger Person
Jason Bateman Person
Alexis Bledel Person
O.T. Fagbenle Person
Max Minghella Person
Yvonne Strahovski Person
Amanda Brugel Person
Satan's Little Helper Film
Regisseur Typ mh
Lou Antonio Person

Gesehen von


barracuda
13 Episoden
8
21.04.2020

xmagic
13 Episoden

Auf der Watchlist von

keinem Motorjugendlichen. Hallo, wie das?

Kommentare

8

barracuda am 23.04.2020 um 12:46 Uhr:

Dieser Kommentar enthält einen kleinen Spoiler. Klick mich, wenn Du ihn dennoch sehen willst.
Mittlerweile ist es dann doch so, wie du es bereits bei Staffel 2 geschrieben hat, lieber Motor: Langsam ist mal gut. Man hat als Zuschauer das Gefühl, als hätte man das alles schon mindestens einmal gesehen und mit June durchlebt. Allerdings gelingt es den Machern dann auch in Staffel 3, immer wieder Bilder zu produzieren „die man sich ausdrucken und an die Wand hängen möchte“ ;)

Die dystopische Wucht und betrübende Stimmung der ersten beiden Staffeln ist einer revolutionären Selbstermächtigungsstory der Hauptfigur gewichen (im Rahmen von Gilead natürlich, wenngleich man sich schon wundert, welche Freiheiten sich June rausnehmen kann). Das ist einerseits natürlich schön und gibt der Serie einen hoffnungsvollen Unterton (keine Sorge: es gibt noch genügend Rückschläge für die obligatorische Melodramatik). Andererseits verschwindet dadurch das extreme Schauern und man hat nicht mehr durchgehend Angst um June. Und: Diesmal darf man sowas wie Gerechtigkeit erleben …

Elisabeth Moss fand ich in den Close-ups irgendwie nicht mehr ganz so dringlich wie in Staffel 1/2 – eher etwas überambitioniert? Ingesamt war die Performance aber natürlich trotzdem super. Einige der anderen Hauptfiguren konnten ihre Ambivalenz weiter schärfen (Serena Joy, Fred, Tante Lydia) – diesmal auch ohne Flashbacks. Obwohl, Lydia darf zurückblicken, aber so richtig erklärt das ihr Werdung nicht, finde ich).

Übrigens, immer wieder (und viel häufiger als in den vorherigen Seasons, zumindest gefühlt) werden Szenen (Intro, Outro, mittendrin) mit vermeintlich fröhlichen Popsongs (auch mal Beethoven) untermalt. Damit sollen wohl mehr oder weniger subtile Statements zur Serie abgegeben werden. Nett, aber das ein oder andere Mal auch etwas platt.

Fazit: Also mit kleinen Abstrichen im Ganzen immer noch sehr gut. Persönlich hätte ich mir zwar vorstellen können, dass die Serie jetzt endet: mit einem spannenden, berührenden Finale, aber ganz ohne Happy-End für June und Familie. Aber nachdem die vierte Staffel schon in Arbeit ist, wurde die letzte Szene von den Produzenten wohl anders interpretiert. Und wenn Corona irgendwann die Dreharbeiten wieder zulässt: Bin bei Staffel 4 noch mal dabei.



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