Stranger Things, 2. Staffel
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metalbenny am 09.11.2017 um 17:52 Uhr:
motorhorst am 14.11.2017 um 07:47 Uhr:
Aber irgendwie machen es sich die Duffers damit aber auch zu leicht. Denn die ganze Serie wälzt sich eben nur in der Nostalgie, von der man als damals Aufgewachsener aber halt ganz schnell aufgesogen und angesteckt wird, was zu einem Großteil für den Erfolg der Serie verantwortlich ist (sag ich einfach mal, weil "Aaaah! Ja! He-Man-Figur! Hatte ich auch!" immer (IMMER) funktioniert). Eine Story war ja eigentlich nicht wirklich da, bzw. wäre die auch in einer einzigen Folge erzählt gewesen.
So passiert erstmal 5 Folgen lang nur Exposition und Vergangenheitsabgekulte, bevor in Folge 6+7 endlich mal ein wenig was passiert. Dann kommt eine völlig unpassende Folge 8, die der Handlung überhaupt nichts gibt und die eigentlich nur mit einem geplanten bzw. schon eingetüteten Spinoff zu rechtfertigen würde. Und dann das einstündige Finale mit einem Schluss nach dem auch irgendwie denkt "Also der Herr der Ringe 3 ist da aber schneller zum Punkt gekommen."
Klingt wie 5 Punkte, gibt aber trotzdem 8. Hatte kurz mal über 7 nachgedacht aber wäre mit dem Druck vermutlich nicht zurecht gekommen.
Basti am 14.11.2017 um 09:17 Uhr:
In der aktuellen Empire hat einer der Duffer-Brüder ein Zitat rausgefeuert (das kann ich grade nicht 1:1 wiedergeben), das sinnbildlich meinte, dass sie in der 3. Staffel die Story beginnen werden, um die es eigentlich in "Stranger Things" geht, und das sie deshalb mindestens 4 Staffeln, wenn nicht 5 dafür brauchen, das zu erzählen.
Da dachte ich mir: das sieht man der 1. Staffel auch an, dass sie sich keine großen Gedanken über die Haupthandlung gemacht haben. Dann hätten sie ja spätestens in der 2.Staffel mal damit anfangen können. ;)
motorhorst am 14.11.2017 um 12:15 Uhr:
Im Nachhinein würde ich der ersten Staffel auch keine 9 mehr geben, weil da wirklich die Nostalgiewelle zu sehr geritten wird. Das soll einen dann an E.T., Goonies, Unheimliche Begegnung der Dritten Art erinnern (ok, ist auch nicht schwer, wenn man Settings und Szenen beinahe 1:1 kopiert), aber letzten Endes landet man in der "Super 8"-Falle: Sieht auch umwerfend aus und beschwört das "Stand By Me"-Gefühlt und scheitert dann aber, wenn es drum geht, eine spannende (weil auch: originäre) Story zu erzählen. Super 8 fährt dabei natürlich voll gegen die Wand, da macht Stranger Things schon etwas mehr richtig.
Aber wenn "Macher" solche Aussagen treffen, weiß man, dass man tunlichst die Finger von allem Weiteren von ihnen lassen sollte, um nicht plötzlich in The Walking Dead/Lost Staffel 5 aufzuwachen.
Basti am 15.11.2017 um 20:20 Uhr:
Basti am 12.12.2017 um 23:01 Uhr:
Ganz ehrlich: ich finde das grundsympathisch. Das ist ne schön trashige Geschichte. Da sind ein paar ganz gute Schauspieler dabei. Und Look und Style sowie ein Großteil der Referenzen ist auch Nice. Aber das hilft mir alles nix, wenn ich als Zuschauer das Gefühl habe, dass die Macher nichtmal innerhalb einer Episode ihre Story vernünftig durchdenken können. Grade die großen Monente sind unfreiwillig komisch, und einfach schlecht inszeniert. Alles ist extrem vorhersehbar. Am Ende ist es vor allem eins: ein manchmal ganz nett anzusehender, aber hintenraus doch schwer zu ertragender Quatsch. Hoffentlich wird die dritte Staffel wieder erträglicher.