Stieg Larsson - Vergebung

alternativer Titel: Vergebung

Film
Drama, Krimi, Thriller

2009
147 Minuten
In der TMDB
In der IMDB
Bewertung
imdb
7.3
mh-Community
3,5
Schlagworte
noch keine

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Auszeichnungen

Schauspieler Typ mh
Georgi Staykov Person
Michael Nyqvist Person
Noomi Rapace Person
Lena Endre Person
Annika Hallin Person
Jacob Ericksson Person
Sofia Ledarp Person
Anders Ahlbom Person
Micke Spreitz Person
Mirja Turestedt Person
Niklas Falk Person
Hans Alfredson Person
Lennart Hjulström Person
Jan Holmquist Person
Niklas Hjulström Person
Regisseur Typ mh
Daniel Alfredson Person
Prequels Typ Jahr IMDB mh
Verdammnis Film 2009 7.2 4,5

Gesehen von


Basti
4
05.04.2012

Christian_alternakid
3
28.01.2015

Auf der Watchlist von

Kommentare

3

Christian_alternakid am 28.01.2015 um 11:08 Uhr:

Was war das denn bitte? Ein Geronten-Krimi?
Fürchterlich öder Anfang, okayige Mitte und dann natürlich wieder behämmerter Schluss (wobei wenigstens nicht ganz so behämmert wie der Schluss des zweiten Teils).

Ich glaube von allen populärkulturellen Phänomenen der letzten 10 Jahre, die nicht eh völlig in der Trash-Ecke stehen, ist mir die Stieg Larsson - Hysterie die Unverständlichste. Ein Buch gelesen, vier Filme gesehen und das einzig erträgliche davon war das US-Remake von Fincher (und auch das für seine Verhältnisse halt "okay").

Aber die schwedischen Originale? Allesamt total schwach. Wenn ich die Lisbeth Salander hier in Teil 3 schon im Gerichtssaal sitzen sehe mit ihrer Karnevals-Punk-Verkleidung! Da wachsen mir vor Wut die Piercings aus dem Hals!
Und dieser blonder unverletzliche Gegenspieler? Wo kommt denn der Schwachsinn her? Das hat man sich das letzte mal in Direct-To-Video-Produktionen in den 80ern getraut! Von der Gummimaske des Vaters will ich gar nicht mal anfangen. Das Positivste was man sagen kann: die Figur war wenigstens konsistent: die Maske sah genauso scheisse aus wie der Charakter vom Drehbuch gezeichnet war.
---

motorhorst am 28.01.2015 um 12:14 Uhr:

Huch, echt so schlimm? Ich kenne bisher ja nur das US-Remake und hatte die drei schwedischen Vorbilder noch auf der Watchlist. Aber dann spare ich mir die vielleicht ganz.
Ist ja jetzt auch nicht unbedingt mein Lieblingsgenre.
---

babygirliegirl am 28.01.2015 um 12:17 Uhr:

Ich hab ja von vielen gehört, dass es besser sein soll
va wegen Noomi Rapace als Salander...
3

Christian_alternakid am 28.01.2015 um 12:30 Uhr:

Hab mich da jetzt eher aus Vollständigkeitsgründen durchgekämpft - und weil ich das Thriller-Genre ja eigentlich mag.

Das US-Remake ist auf jeden Fall besser als die schwedische Version, weil Fincher sowohl von der Dramaturgie aber vor allem von den Bildern mehr drauf hat als Alfredson (übrigens der Bruder vom Let Me In - Alfredson) und Oplev. Dazu ist Daniel Craig wirklich um Längen überzeugender als Nyquist hier, den ich für einen großen Schwachpunkt halte.

Noomi Rapace ist ordentlich, aber die Figur ist halt so dermaßen überzeichnet, dass man als Schauspielerin automatisch wie ne Karikatur wirken muss. Erstens find ich Rooney Mara im Remake schauspielerisch auf dem gleichen Niveau und zweitens ist Fincher auch wenigstens a bisserl subtiler, so dass Mara es auch etwas leichter hat, die Salander-Figur zu spielen ohne völlig ins Holzschnittartige abzudriften (sieht man ja schon allein an der völlig überzogenen Maske/Köstüme, die Rapace in den schwedischen Originalen hier immer auftragen muss) - spätestens ab dem zweiten Film ist die Salander-Figur ja ein einziger Witz. So eine spießbürgerliche Vorstellung von einer verkorksten bisexuellen Rebellin im Punk/Emo-Kostüm.

Aber das liegt sicherlich auch an den Buchvorlagen (hab da aber nur die erste gelesen). Ist ja auch nicht gerade so, dass Larsson mit feiner Feder sauber gezeichnete Charaktere geschrieben hätte, das sind ja schon immer auch extreme Platzhalterfiguren (die zudem noch so unangenehm wirken, weil ich immer den Eindruck hab, dass Blomquist Larssons alter ego ist und das dann schon echt in eine schmierige Selbstbeweihräucherung abdriftet)
4

Basti am 29.01.2015 um 09:11 Uhr:

Teil 2 und 3 fand ich auch ganz schön bescheuert. Aber der erste Teil der Originalreihe hat mir damals sehr gut gefallen. War halt einfach ne coole Geschichte, spannend erzählt. Dieses holzschnittartige in der Charakterzeichnung hat dem Film da imho eher gut getan. Erst zu Beginn von Teil 2, wenn dann die eigentliche Salander-Geschichte aufgegriffen wird, wird es doch arg schlimm.

Aber das ist jetzt auch ne ganze Weile her, dass ich die Filme gesehen habe. Den ersten würde ich mir sofort wieder ansehen. Das Remake auch. Aber die Story der weiteren zwei Teile ist ja so belämmert, da könnte auch ein Fincher nichts cooles draus machen. Da hilft nur radikal umschreiben ;)
3

Christian_alternakid am 29.01.2015 um 19:49 Uhr:

Ich find den ersten schwedischen Teil zwar auch nicht gut, aber gegen die beiden Fortsetzungen ist er Gold. Da geb ich Dir recht. Vielleicht sollt ich fairerweise auch noch Teil 2 auf 3/10 downgraden...



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