State of Mind

alternativer Titel: The United States of Leland

Film
Drama, Krimi, Romanze

2003
108 Minuten
In der TMDB
In der IMDB
Bewertung
imdb
6.9
mh-Community
7,0
Schlagworte
noch keine

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Schauspieler Typ mh
Kevin Spacey Person
Martin Donovan Person
Lena Olin Person
Michael Welch Person
Michael Peña Person
Angela Paton Person
Michelle Williams Person
Jena Malone Person
Sherilyn Fenn Person
Matt Malloy Person
Don Cheadle Person
Kimberly Scott Person
Chris Klein Person
Ryan Gosling Person
Jim Haynie Person
David Barrera Person
Yolonda Ross Person
Clyde Kusatsu Person
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Ann Magnuson Person
Michael McCleery Person
Robert Peters Person
Dell Yount Person
Rene Rivera Person
Ryan Malgarini Person
Troy Winbush Person
Jim Metzler Person
Kathleen S. Dunn Person
Leyna Nguyen Person
Maria Arcé Person
Lawrence Lowe Person
Jody Wood Person
Evan Helmuth Person
Alec Medlock Person
Nick Kokich Person
Wesley Jonathan Person
Randall Bosley Person
Tony McEwing Person
Charles Hess Person
Melanie Lora Person
Sheeri Rappaport Person
Kevin Patrick Kelly Person
Ty Hodges Person
Jonathan Adler Person
Regisseur Typ mh
Matthew Ryan Hoge Person
Vorlage Typ Jahr mh
Der Fremde Buch 1997 10,0

Gesehen von


babygirliegirl
9
15.03.2014

Christian_alternakid
5
21.01.2026

Auf der Watchlist von

Kommentare

5

Christian_alternakid am 23.01.2026 um 08:54 Uhr:

"The United States of Leland" beruht in seiner Grundstruktur auf "Der Fremde" von Camus, handelt also von einem jungen Mann, der einen motivlosen Mord begeht. Wie in "Der Fremde" ist der Kern auch von "The United States of Leland" das Sich-selbst-Befragen des Warums. Nur spielt dieser frühe Ryan-Gosling-Film wie eine Teenie-Emo-Version von Camus Klassiker, was ja erstmal nicht ganz fehlplatziert sein könnte, denn "Der Fremde" dürfte sicher zu jenen Büchern gehören, die gerade dem orientierungslosen und am Sinn von Leben & Welt zweifelndem Teenager ein steter Begleiter sind.

Fragwürdiger ist aber, dass "...Leland" das Fragen und Suchen von Camus auf eine simple "Traurigkeit im Leben aller" herunterdimmt und damit die Idee des Buch doch arg simplifiziert. Unabhängig von der Vorlage gesehen schlägt das durchaus dennoch seine emotionalen Haken, aber lässt auch leicht unbefriedigt zurück. Zudem erweitert "...Leland" die problematische Wirkung des Mordes sogar noch (die ja durchaus auch in der Vorlage schwierige Untertöne anklingen ließ, siehe die Missverständnisse, die The Cures "Killing An Arab" hervorgerufen hat), indem ich die Tat eigentlich gar nicht anders interpretieren kann als "Euthanasie aus Empathie", eine Haltung die sich der Film am Ende zwar nicht zueigen macht, aber emotional durchaus als nachvollziehbar präsentiert.



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