Schlingensief - In das Schweigen hineinschreien


Film
Dokumentarfilm

Die Dokumentation setzt dem verstorbenen Regisseur Christoph Schlingensief ein Denkmal. Filmemacherin Bettina Böhler lässt das Leben und das Werk des Künstlers, der 2020 seinen 60. Geburtstag gefeiert hätte, Revue passieren.

2020
124 Minuten
In der TMDB
In der IMDB
Bewertung
imdb
7.2
mh-Community
8,0
Schlagworte
noch keine

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Auszeichnungen

Schauspieler Typ mh
Margit Carstensen Person
Irm Hermann Person
Susanne Bredehöft Person
Alfred Edel Person
Regisseur Typ mh
Bettina Böhler Person
Beziehung Titel Typ mh
Dokumentation über Christoph Schlingensief
Person

Gesehen von


säm
8
05.10.2020

Christian_alternakid
8
05.10.2020

Auf der Watchlist von

keinem Motorjugendlichen. Hallo, wie das?

Kommentare

8

säm am 05.10.2020 um 09:24 Uhr:

Großartige Doku, die mit Interview-Ausschnitten und vielen alten Videoaufnahmen arbeitet und die Christoph Schlingensief dem Zuseher wirklich nahe bringt. Viele seiner Aktionen und Werke werden hier von Schlingensief ausführlich erklärt.
8

Christian_alternakid am 05.10.2020 um 10:09 Uhr:

Seh ich auch so. Wunderbarer Rückblick auf Schlingensiefs Werk und Leben. 120 Minuten Grinsen im Gesicht, 5 Minuten Tränen in den Augen.
Da merkt man wieder, wie sehr jemand wie Schlingensief gerade in der jetzigen Zeit fehlt.
Allein wie gut der in Interviews immer war! Verrückt! Meine liebste Stelle: als er in zwei Minuten die FPÖ Politikerin live im österreichischen Fernsehen auseinander nimmt.
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Bloody Mary am 05.10.2020 um 21:07 Uhr:

Würd ich mir auch gern mal anschauen. Ich fand ihn immer sympathisch und verstörend, hab aber nie so ganz oder selten kapiert, was seine Absicht war. Vor allem die Sache mit dem Operndorf in Afrika konnt ich damals echt nicht nachvollziehen. Eine Doku, die manches erklärt, würde jemandem wie mir vermutlich helfen, auch wenn das an sich ziemlich absurd ist.
Hab mal die Inszenierung "Kunst und Gemüse" von ihm in der Volksbühne gesehen und wusste beim besten Willen nicht, wem das was bringt. Wurde in Rezensionen als Aufarbeitung seiner Arbeit in Bayreuth bewertet, was ich aber null erkennen konnte. Es gab eine Szene, in der Katharina Wagner als heulendes Vatertöchterchen dargestellt wurde, was sie ja nicht ist. Ansonsten wirkte alles sehr planlos. Wie auch die mir bekannten Folgen von U300. Da wirkte es auch, als ob er irgendetwas nicht Definiertes bei den Leuten provozieren wollte, und als nichts Brauchbares herauskam, hat er in einer Folge angefangen, wie ein Schlosshund zu weinen, vermutlich aus Verzweiflung.
Es gab ja zur Premiere von Parsifal damals im Zentrum eine Werkschau (oder so) mit ihm persönlich, konnte mich aber nicht hinreißen, hinzugehen. Warst du da, Motor?
Ich glaub, ich schau mir gleich nochmal die Folge "Durch die Nacht mit...Christian Thielemann und Christoph Schlingensief" an. Die hab ich auch in peinlicher Erinnerung, haha.
8

Christian_alternakid am 11.10.2020 um 15:09 Uhr:

War die Durch Die Nacht Folge, die du meinst, nicht mit Michel Friedman?
Unvergessen die Trüffel-Pasta-Sequenz:



Oder war Schlingensief noch mal bei Durch die Nacht?
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Bloody Mary am 12.10.2020 um 17:24 Uhr:

Anscheinend war der drei Mal bei "Durch die Nacht mit..." dabei, auch noch mit Jörg Immendorff, was ich noch nicht gesehen hab, und eben mit dem Dirigenten Christian Thielemann (gibt´s auch alles bei Youtube). Letzter hat erzählt, dass er manchmal ewig braucht, um seinen Scheitel zu ziehen, und Schlingensief meinte, er kommt einfach so aus dem Bett (oder so ähnlich). Und dann waren sie in einem Lokal und plötzlich kam Hannelore Elsner und dann war alles nur noch angetrunkenes Gelaber. Ach ich schau mir alle drei Folgen nochmal an.
8

Christian_alternakid am 13.10.2020 um 11:13 Uhr:

Verrückt. Ich dachte immer, zu "Durch die Nacht" wird man nur einmal eingeladen! Wieder was gelernt.



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