Motherless Brooklyn


Film
Drama, Krimi

2019
144 Minuten
In der TMDB
In der IMDB
Bewertung
imdb
6.8
mh-Community
5,0
Schlagworte
noch keine

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Schauspieler Typ mh
Bruce Willis Person
Tom Waits Person
Alec Baldwin Person
Edward Norton Person
Ethan Suplee Person
Fisher Stevens Person
Leslie Mann Person
Willem Dafoe Person
Bobby Cannavale Person
Cherry Jones Person
Michael Kenneth Williams Person
Robert Wisdom Person
Gugu Mbatha-Raw Person
Joseph Siravo Person
Josh Pais Person
Stephen Adly Guirgis Person
Dallas Roberts Person
Russell G. Jones Person
Ezra Barnes Person
Deborah Unger Person
Migs Govea Person
DeShawn White Person
Radu Spinghel Person
Peter Lewis Person
Isaiah J. Thompson Person
Russell Hall Person
Joe Farnsworth Person
Jerry Weldon Person
Eric Berryman Person
Nelson Avidon Person
Erica Sweany Person
Katy Davis Person
Olli Haaskivi Person
Yinka Adeboyeku Person
Joyce O'Connor Person
Thomas Luiz Leninger Person
Julie Hays Person
Damien Brett Person
Eli Bridges Person
Luis Castro de Leon Person
Teren Carter Person
Regisseur Typ mh
Edward Norton Person

Gesehen von


Christian_alternakid
5
03.08.2020

Auf der Watchlist von

keinem Motorjugendlichen. Hallo, wie das?

Kommentare

5

Christian_alternakid am 03.08.2020 um 12:14 Uhr:

Zwei Jahrzehnte hat Edward Nortion dafür gekämpft, den Roman von Jonathan Lethem auf die Leinwand zu bringen. Norton übernimmt die Hauptrolle, führt Regie, adaptiert das Drehbuch und holt die besten Kumpels ins Team: Bruce Willis (eine seiner besten Performances in den letzten Jahren), Willem Dafoe und Alec Baldwin (der beste von allen) komplettieren die gute Besetzung und Thom Yorke spielt mit Flea (!) einen neuen Song für "Motherless Brooklyn" ein.

Norton findet zwar durchaus immer wieder gute Bilder für seine verwinkelte Geschichte, die so nah an "Chinatown" ist, dass "Motherless Brooklyn" manchmal fast die Grenze von Homage zu Parodie überschreitet, aber entwickelt nie ein authentisches Gefühl für dieses 50ies Period Piece. Hauptproblem ist aber dass Norton als Regisseur und Autor es nicht gelingt, eine Story, deren Wesenskern sozusagen die Verstrickung und die Winkelzüge sind, in einer Art zu erzählen, dass einem entweder die Details egal wären weil der Flow mitreisst oder so klar zu kommunizieren, dass ernsthaftes Interesse bestünde, der Geschichte um all seine Ecken und Biegungen mit der nötigen Aufmerksamkeit zu folgen. Dass die Endauflösung dann auch eher lapidar erscheint angesichts der vorher aufgetürmten Einsätze, mag eher ein Problem von Lethems Vorlage* sein, belohnt uns Zuschauer aber nun auch nicht gerade.

Keine gute Idee von Norton war übrigens, das Tourette-Syndrom seiner Rolle so ins Zentrum zu stellen. Hier fehlt ein ihn an die Kandare nehmender Regisseur, denn gib Norton einen Tick und er spielt dir den Tick. Laut. Und oft.

So bleibt bei mir eine Grundsympathie für das Projekt - und immerhin wirken die zweieinhalb Stunden Laufzeit auch nicht fürchterlich lang - aber alles in allem macht sich mit fortschreitender Spielzeit auch eine Egaligkeit breit, die nicht im Sinn dieser epischen Erzählung sein kann.

*oder auch nicht, denn wenn das hier stimmt, dann müsste ja auch die Auflösung Nortons Werk sein: "Edward Norton was such a fan of Gugu Mbatha-Raw's acting that he wrote the part of Laura Rose (a character not present in the book) specifically for her."






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