Mein Ende. Dein Anfang.

alternativer Titel: Relativity

Film
Drama, Romanze

2019
111 Minuten
In der TMDB
In der IMDB
Bewertung
imdb
6.3
mh-Community
6,5
Schlagworte
noch keine

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Schauspieler Typ mh
Edin Hasanovic Person
Markus Hering Person
Jeanette Hain Person
Hanns Zischler Person
Stefan Konarske Person
David Baalcke Person
Julius Feldmeier Person
Saskia Rosendahl Person
Katrin Röver Person
Michelle Barthel Person
Anna Drexler Person
Lilly Forgách Person
Emanuela von Frankenberg Person
Claudia Helene Hinterecker Person
Leonard Kunz Person
Niels Bormann Person
Thomas Kress Person
Martha Bauer Person
Andrea Sihler Person
Nathalie J. Cerny Person
Liam Linke Person
Sebastian Griegel Person
Leonard Hohm Person
Dimitre Dimitrov Person
Stefan Pfau Person
Isabelle Hölscher Person
Isabell Stern Person
Ernst Schliephake Person
Regisseur Typ mh
Mariko Minoguchi Person

Gesehen von


Basti
7
19.06.2020

Christian_alternakid
6
23.11.2020

Herzensfavorit von

Auf der Watchlist von

keinem Motorjugendlichen. Hallo, wie das?

Kommentare

6

Christian_alternakid am 23.11.2020 um 16:25 Uhr:

Ich bin ein wenig zwiegespalten hinsichtlich "Mein Ende. Dein Anfang.". Einerseits ist das ein immer unterhaltsamer Film, der vor allem von Saskia Rosendahl als auch Edin Hasanovic gut gespielt wird (was man allerdings von Julius Feldmeier nicht sagen kann), andererseits empfand ich die Konstruktion und "Auflösung" des Films so dermaßen random, dass ich entweder den Punkt nicht verstanden habe oder Regisseurin/Autorin Mariko Minoguchi einfach keinen macht?

Leichte Spoiler im Folgenden:
die beiden parallel erzählten Storylines, die sich dann kreuzen - das ist ja schön und gut (wenngleich auch wirklich vorhersehbar). Dass die eine nach vorne und die andere irgendwie (?) rückwärts sich bewegt (dabei aber doch nach vorne geht), wäre bei einem sinnvollen theoretischen Unterbau für mich auch alright, aber den gibt es doch überhaupt nicht? Oder seh ich ihn einfach nicht? Also warum passiert das? Was soll es bedeuten? Was soll das Ende?
@Basti, 7/10 - du musst es doch kapiert haben?
1 |
7

Basti am 24.11.2020 um 08:37 Uhr:

Dieser Kommentar enthält einen großen Spoiler. Klick mich, wenn Du ihn dennoch sehen willst.
@Christian: Nachdem Mariko Minoguchi den Film ja zunächst als Zeitreisefilm konzipiert hat, bin ich wirklich erstaunt, wie gut der Film ge-editet wurde. Mir wäre der Schädel geplatzt beim Zusammenfügen des Materials.

Ich weiß jetzt nicht, was du für einen sinnvollen theoretischen Unterbau erachtest. Im Prinzip will der Film doch nur einmal mehr zeigen, wie unterschiedlich Leben und Momente wirken, wenn sie aus ihrem zeitlichen Kontext befreit werden. So hab ich das zumindest verstanden. Die Frage nach dem Warum stelle ich mir da gar nicht. Und das Ende ist doch herrlich. Was genau daran irritiert dich? Natürlich ist das dick aufgetragen. Aber gerade dieser Moment im Flussbett, wenn es anfängt zu regnen ... und Sie nur deshalb das Leben von Edin Hasanovic verschont. Und damit gleich mehrere Neubeginne ermöglicht. Das gefällt mir schon sehr gut. Das hat ja, wenn ich mich richtig erinnere, die Feldmeier-Figur schon vorher einmal so ausformuliert (das mit dem Wetter).

Und die Szene an der U-Bahn. Also die Schluss-Szene: Das ist für mich eher nochmal eine augenzwinkernde Szene, die gereichte Hand an den Zuschauer, die ihm sagt: "Weißte was, muss man auch gar nicht alles verstehen. Macht ja in den anderen Filmen, die du bislang gesehen hast, auch selten Sinn". Und das hat mir auch beim zweiten Mal in der Umsetzung sehr gut gefallen. Wenn ich nur das Drehbuch dazu gelesen hätte, hätte ich vielleicht auch meine Schwierigkeiten gehabt. Aber so fand ich es klasse.
6

Christian_alternakid am 24.11.2020 um 11:28 Uhr:

Dieser Kommentar enthält einen kleinen Spoiler. Klick mich, wenn Du ihn dennoch sehen willst.
"Im Prinzip will der Film doch nur einmal mehr zeigen, wie unterschiedlich Leben und Momente wirken, wenn sie aus ihrem zeitlichen Kontext befreit werden."

Ok, das kann ich akzeptieren, fand den Film ja auch prinzipiell gut.

Aber ich verstehe einfach die Grundkonstruktion nicht? Die Hasanovic-Storyline - die bewegt sich doch gleichzeitig parallel zur Rosendahl-Storyline UND entgegen? Also wenn es jetzt wie in Martin Amis "Der Pfeil der Zeit" wäre, dass die eine Storyline sich konsequent rückwärts bewegt und die andere vorwärts - auch wieder ok. Aber die Gleichzeitigkeit des vorwärts und rückwärts verstehe ich nicht, weil es jetzt auch keine Möbius-Schleife wie in Lost Highway ergibt, oder?

(ich glaube mein Problem ist vor allem, dass Rosendahl einerseits in der Zeit zurückzuspringen scheint (trifft Hasanovic vor Banküberfall), aber andererseits in der Gegenwart weiter agiert (Hasanovics Banküberfall hat schon stattgefunden). Und zwar gleichzeitig. Ich glaube, um hier mitzugehen, dass der Banküberfall gleichzeitig schon stattgefunden hat und noch nicht stattgefunden hat à la Schrödingers Katze brauch ich mehr als einen nicht wirklich dazu passenden Satz ganz zu Beginn von Feldmeier)
1 |
7

Basti am 24.11.2020 um 11:38 Uhr:

Dieser Kommentar enthält einen kleinen Spoiler. Klick mich, wenn Du ihn dennoch sehen willst.
Ja, kann ich schon verstehen. Aber mich hat das nicht so irritiert. Ich konnte das akzeptieren. Und fand die Darstellung auch ganz schön. Wie die einzelnen Szenen zu so unterschiedlichen Zeiten passieren, aber doch immer klar verortet sind.



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