| Schauspieler | Typ | mh |
|---|---|---|
| Edin Hasanovic | Person | |
| Markus Hering | Person | |
| Jeanette Hain | Person | |
| Hanns Zischler | Person | |
| Stefan Konarske | Person | |
| David Baalcke | Person | |
| Julius Feldmeier | Person | |
| Saskia Rosendahl | Person | |
| Katrin Röver | Person | |
| Michelle Barthel | Person | |
| Anna Drexler | Person | |
| Lilly Forgách | Person | |
| Emanuela von Frankenberg | Person | |
| Claudia Helene Hinterecker | Person | |
| Leonard Kunz | Person | |
| Niels Bormann | Person | |
| Thomas Kress | Person | |
| Martha Bauer | Person | |
| Andrea Sihler | Person | |
| Nathalie J. Cerny | Person | |
| Liam Linke | Person | |
| Sebastian Griegel | Person | |
| Leonard Hohm | Person | |
| Dimitre Dimitrov | Person | |
| Stefan Pfau | Person | |
| Isabelle Hölscher | Person | |
| Isabell Stern | Person | |
| Ernst Schliephake | Person |
| Regisseur | Typ | mh |
|---|---|---|
| Mariko Minoguchi | Person |
Christian_alternakid am 23.11.2020 um 16:25 Uhr:
Leichte Spoiler im Folgenden:
die beiden parallel erzählten Storylines, die sich dann kreuzen - das ist ja schön und gut (wenngleich auch wirklich vorhersehbar). Dass die eine nach vorne und die andere irgendwie (?) rückwärts sich bewegt (dabei aber doch nach vorne geht), wäre bei einem sinnvollen theoretischen Unterbau für mich auch alright, aber den gibt es doch überhaupt nicht? Oder seh ich ihn einfach nicht? Also warum passiert das? Was soll es bedeuten? Was soll das Ende?
@Basti, 7/10 - du musst es doch kapiert haben?
Basti am 24.11.2020 um 08:37 Uhr:
Ich weiß jetzt nicht, was du für einen sinnvollen theoretischen Unterbau erachtest. Im Prinzip will der Film doch nur einmal mehr zeigen, wie unterschiedlich Leben und Momente wirken, wenn sie aus ihrem zeitlichen Kontext befreit werden. So hab ich das zumindest verstanden. Die Frage nach dem Warum stelle ich mir da gar nicht. Und das Ende ist doch herrlich. Was genau daran irritiert dich? Natürlich ist das dick aufgetragen. Aber gerade dieser Moment im Flussbett, wenn es anfängt zu regnen ... und Sie nur deshalb das Leben von Edin Hasanovic verschont. Und damit gleich mehrere Neubeginne ermöglicht. Das gefällt mir schon sehr gut. Das hat ja, wenn ich mich richtig erinnere, die Feldmeier-Figur schon vorher einmal so ausformuliert (das mit dem Wetter).
Und die Szene an der U-Bahn. Also die Schluss-Szene: Das ist für mich eher nochmal eine augenzwinkernde Szene, die gereichte Hand an den Zuschauer, die ihm sagt: "Weißte was, muss man auch gar nicht alles verstehen. Macht ja in den anderen Filmen, die du bislang gesehen hast, auch selten Sinn". Und das hat mir auch beim zweiten Mal in der Umsetzung sehr gut gefallen. Wenn ich nur das Drehbuch dazu gelesen hätte, hätte ich vielleicht auch meine Schwierigkeiten gehabt. Aber so fand ich es klasse.
Christian_alternakid am 24.11.2020 um 11:28 Uhr:
Ok, das kann ich akzeptieren, fand den Film ja auch prinzipiell gut.
Aber ich verstehe einfach die Grundkonstruktion nicht? Die Hasanovic-Storyline - die bewegt sich doch gleichzeitig parallel zur Rosendahl-Storyline UND entgegen? Also wenn es jetzt wie in Martin Amis "Der Pfeil der Zeit" wäre, dass die eine Storyline sich konsequent rückwärts bewegt und die andere vorwärts - auch wieder ok. Aber die Gleichzeitigkeit des vorwärts und rückwärts verstehe ich nicht, weil es jetzt auch keine Möbius-Schleife wie in Lost Highway ergibt, oder?
(ich glaube mein Problem ist vor allem, dass Rosendahl einerseits in der Zeit zurückzuspringen scheint (trifft Hasanovic vor Banküberfall), aber andererseits in der Gegenwart weiter agiert (Hasanovics Banküberfall hat schon stattgefunden). Und zwar gleichzeitig. Ich glaube, um hier mitzugehen, dass der Banküberfall gleichzeitig schon stattgefunden hat und noch nicht stattgefunden hat à la Schrödingers Katze brauch ich mehr als einen nicht wirklich dazu passenden Satz ganz zu Beginn von Feldmeier)
Basti am 24.11.2020 um 11:38 Uhr: