(Dieser Kommentar wurde 1 mal bearbeitet, zuletzt am 24.01.2025 um 09:39 Uhr.)
Nach "Jackie" (Kennedy) und (Diana) "Spencer" nimmt sich Pablo Larrain mit "Maria" (Callas) einer weiteren weiblichen Ikone des 20. Jahrhunderts an.
Das Bio-Pic der Opernsängerin erzählt Larrain über die letzten 10 Tage im Leben der Callas (Angelina Jolie). Dabei ist ihm ein erfreulich verspielter, geradezu verspulter Film gelungen, der die mit der medikamentösen Überdosierung einhergehenden Wahnbilder von Maria Callas wunderbar einfängt, wenn sie beispielsweise von einem fiktiven Filmteam um einem Journalisten, der mit "Mandrax" den gleichen Namen wie Callas' favourite drug trägt, durch Paris begleitet wird und dort von ihrem Leben auf den Bühnen und im Herzen von Aristoteles Onassis erzählt. Beinah schade, dass Beineix schon in den 80er Jahren den Filmtitel "Diva" besetzt hat, denn Jolie/Callas geben hier eine überdivengroße Performance, DIVA wird hier wirklich ausbuchstabiert, großgeschrieben und nochmal mit dem Glitzerstiftchen unterstrichen.
Nachdem sich Larrain bereits bei "Jackie" mit der *anderen* Frau des griechischen Reeders beschäftigt hat, darf man gespannt sein, welches Kapitel in seinem nun offensichtlich gestarteten "Onassis Cinematic Universe" er als nächstes aufschlagen wird!
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Christian_alternakid am 23.01.2025 um 14:15 Uhr:
Das Bio-Pic der Opernsängerin erzählt Larrain über die letzten 10 Tage im Leben der Callas (Angelina Jolie). Dabei ist ihm ein erfreulich verspielter, geradezu verspulter Film gelungen, der die mit der medikamentösen Überdosierung einhergehenden Wahnbilder von Maria Callas wunderbar einfängt, wenn sie beispielsweise von einem fiktiven Filmteam um einem Journalisten, der mit "Mandrax" den gleichen Namen wie Callas' favourite drug trägt, durch Paris begleitet wird und dort von ihrem Leben auf den Bühnen und im Herzen von Aristoteles Onassis erzählt. Beinah schade, dass Beineix schon in den 80er Jahren den Filmtitel "Diva" besetzt hat, denn Jolie/Callas geben hier eine überdivengroße Performance, DIVA wird hier wirklich ausbuchstabiert, großgeschrieben und nochmal mit dem Glitzerstiftchen unterstrichen.
Nachdem sich Larrain bereits bei "Jackie" mit der *anderen* Frau des griechischen Reeders beschäftigt hat, darf man gespannt sein, welches Kapitel in seinem nun offensichtlich gestarteten "Onassis Cinematic Universe" er als nächstes aufschlagen wird!