Ich bin mir nicht sicher, wieviel Mehrwert der "One Shot"-Gimmick "MadS" bietet, aber die Kamera nimmt uns schon auf eine verdammt wilde Reise. Irgendwas mit Virus, Zombies und der gegen sie eingesetzten Spezialeinheit zwischen deren Fronten unser jugendlicher Held gerät (bzw. Helden, denn Film ohne Schnitt bedeutet hier tollerweise immerhin nicht, dass unsere anfängliche Hauptfigur auch bis zum Ende der Fokus der Geschichte bleibt), aber im Grunde ist das auch völlig egal, weil "MadS" so viel Zug entwickelt und den Willen zu genug Härte hat, dass man sich aufs angenehmste an die besten Momente der New French Extremity Welle der Nuller Jahre erinnert fühlt (oder an einen weniger arthousigen Ducournau-Film).
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Christian_alternakid am 01.06.2025 um 16:32 Uhr: