Petzold'sches Drama um Loyalität und Verrat, Macht, Geld und Liebe in der sachsenanhaltinischen Provinz. Hilmi Sözer überrascht mit einer nuancierten Darstellung, die er damals bei "Ballermann 6" irgendwie versteckt hatte. Interessanterweise spielt Petzold dieses Quasi-Remake von "Wenn der Postmann zweimal klingelt" in seinen Sympathien recht unentschieden aus und so kann auch eine reiche, arme Wurst am Ende unser Herz am meisten rühren.
Das Ende ist im Besonderen stark, dazwischen gibt es allerdings auch einiges an stierig-schweigendem Leerlauf, insbesondere in der nicht immer so recht nachvollziehbaren Liebesgeschichte zwischen dem wortkargen Ex-Soldaten Führmann und dem gefallenen Engel Hoss.
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Christian_alternakid am 25.07.2022 um 19:37 Uhr:
Das Ende ist im Besonderen stark, dazwischen gibt es allerdings auch einiges an stierig-schweigendem Leerlauf, insbesondere in der nicht immer so recht nachvollziehbaren Liebesgeschichte zwischen dem wortkargen Ex-Soldaten Führmann und dem gefallenen Engel Hoss.