In die Sonne schauen

alternativer Titel: Sound Of Falling

Film
Drama, Historie

2025
159 Minuten
In der TMDB
In der IMDB
Bewertung
imdb
7,3
mh-Community
6,7
Schlagworte
noch keine

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Fakten

Auszeichnungen

Schauspieler Typ mh
Luise Heyer Person
Susanne Wuest Person
Lena Urzendowsky Person
Konstantin Lindhorst Person
Bärbel Schwarz Person
Detlef Gode Benedix Person
Lea Drinda Person
Luzia Oppermann Person
Andreas Anke Person
Lucas Prisor Person
Claudia Geisler-Bading Person
Ninel Skrzypczyk Person
Laeni Geiseler Person
Filip Schnack Person
Hanna Heckt Person
Florian Geißelmann Person
Martin Rother Person
Greta Krämer Person
Zoë Baier Person
Anastasia Cherepakha Person
Liane Düsterhöft Person
Helena Lüer Person
Regisseur Typ mh
Mascha Schilinski Person

Gesehen von


säm
7
03.09.2025

Christian_alternakid
6
14.09.2025

motorhorst
7
05.01.2026

Auf der Watchlist von

keinem Motorjugendlichen. Hallo, wie das?

Kommentare

6

Christian_alternakid am 24.09.2025 um 09:40 Uhr:

(Dieser Kommentar wurde 2 mal bearbeitet, zuletzt am 24.09.2025 um 16:43 Uhr.)
Ein impressionistischer Blick auf Unterdrückung und daraus folgende Depressionen über Generationen von Frauen hinweg.
Mascha Schilinskis in Cannes mit dem Preis der Jury* ausgezeichneter Film setzt dank seiner bemerkenswert eigenen Bild- und Tonsprache mutig auf Fühlen statt Erzählen und entwickelt über verschiedene Szenen unterschiedlicher Frauen am gleichen Hof in anderen Generationen eine Ahnung von der Bedrückung, die auf all diesen Figuren lastet. Auch wenn der geweitete Blick über die verschiedenen Zeitebenen sicher eine der bemerkenswert wagemutigen Entscheidungen ist, verwässert die Jetzt-Zeit allerdings auch die Klarheit der vorher so überzeugend vermittelten Repressionsstrukturen.

---
* übrigens bemerkenswerte Auszeichnung, denn die bisherigen Cannes-Gewinner aus Deutschland der drei großen dortigen Auszeichnungen lassen sich an einer Hand abzählen:

- 1959 Preis der Jury: "Sterne" (Konrad Wolf)
- 1975 Großer Preis der Jury: „Jeder für sich und Gott gegen alle“ (Werner Herzog)
- 1979 Goldene Palme: „Die Blechtrommel“ (Volker Schlöndorff)
- 1984 Goldene Palme: „Paris, Texas“ (Wim Wenders)
- 1993 Großer Preis der Jury: „In weiter Ferne, so nah!“ (Wim Wenders)

(dazu noch zwei mal beste Regie für Herzog (82: Fitzcarraldo) und - erneut - Wenders (87: Der Himmel über Berlin). Wim mögen sie an der Croisette aber mal echt!)
7

motorhorst am 05.01.2026 um 13:42 Uhr:

Harter Tobak, ca. 120 Jahre weibliche deutsche Geschichte und richtig unbeschwert oder fröhlich ist das eigentlich nie. Weder in der doch so gleichberechtigten Gegenwart, vor allem aber nicht zu Beginn des letzten Jahrhunderts, quasi in der Weißen Band Ära, wo der Totenkult, Strenge, Disziplin und offensichtliche wie subtile Unterdrückung vor allem zu Lasten der Frauen ihre besondere Zeit hatten. Nicht alles wird in den vier Zeitebenen explizit gezeigt oder gesagt und das macht den großen Reiz aus, gerade wenn man in jüngerer Zeit zu viele übererzählte Stoffe konsumieren muss, weil die Second-Screen-Generation sonst gar nicht mehr mitkommt.
Erstaunlich, dass die Produktion unter anderm im Rahmen des "Das kleine Fernsehspiel" entstand, ich kann mir nichts vorstellen, was einem Kandidaten für die Oscar-Teilnehma entgegensätzlicher sein könnte, gut, dass so etwas heute noch passieren kann.



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