| Schauspieler | Typ | mh |
|---|---|---|
| Heino Ferch | Person | |
| Johanna Gastdorf | Person | |
| Thomas Thieme | Person | |
| Samuel Finzi | Person | |
| Lisa Friederich | Person |
| Regisseur | Typ | mh |
|---|---|---|
| Gordian Maugg | Person |
| Beziehung | Titel | Typ | mh |
|---|---|---|---|
| Spielfilm über |
Fritz Lang
|
Person |
Christian_alternakid am 18.05.2017 um 11:00 Uhr:
Regisseur Maugg versucht anhand der Sinnkrise Fritz Langs beim Wechsel von Stumm- zu Tonfilm und seinem ersten Ton-Projekt "M - Eine Stadt sucht einen Mörder" das Leben von Lang zu erklären. Für sein "M"-Projekt beginnt Lang in die (wahre) Geschichte des Serienmörders Peter Kürten ("Der Vampir von Düsseldorf") einzutauchen. So tief, dass er Bestandteil der polizeilichen Arbeit wird und letzten Endes gar zu einer Art verständigem Beichtvater Kürtens im Gefängnis.
Dazwischen schneidet Maugg sowohl Flashbacks aus Langs früherem Leben (vor allem Kriegserfahrung & der nie aufgelöste Tod seiner ersten Frau (wobei Maugg hier meines Erachtens durch die spekulative Parallelität Langs zu Kürten etwas arg suggeriert, dass das nicht nur ein Selbstmord statt Unfall (offizielle Todesursache), sondern gar Mord gewesen sein könnte) und Originalszenen aus "M". Letzteres ist definitiv eine schlechte Idee, weil im Vergleich zu diesem monumentalen Meisterwerk - "M" ist für mich der beste deutsche Film der Geschichte - Mauggs Biopic eben so klar verliert, dass man nicht umhin kommt, sich ständig zu denken: die zwei Stunden hätte ich mit einer neuerlichen Sichtung von "M - Eine Stadt sucht einen Mörder" aber besser verbringen können.