Neuzugang für das Subgenre der Minimalisitschen Extremsituation-Survival-Thriller, diesmal: zwei Mädels klettern auf einen baufälligen, 600 Meter hohen Radioturm im Nirgendwo und - potzblitz! - bleiben dort in der luftigen Höhe hängen. Was nun? Eineinhalb Stunden Überlebenstaktiken, die dadurch etwas anstrengend werden, dass beide Protagonistinnen nicht unbedingt zum Knuddeln sind. Die Antreiberin ist eine YouTube-Schnickse, die hart auf viele Klicks aus ist - die Zögerliche trägt noch as Trauma des beim Freeclimbing abgestürzten Freunds mit sich herum.
Die Bilder sind aber stark (man hat wohl die oberen 30 Meter eines Radioturms auf einen Berggipfel gebaut, so dass die Illusion der Höhe nicht durch CGI allein entsteht, sondern wirklich Shots mit freier Luft drumherum gemacht wurden) und sorgen selbst bei nicht akut vorhandener Höhenangst doch für merklich feuchte Hände. Gegen Ende geht "Fall" allerdings die Luft aus und das Ende ist abrupt kurz, nachdem wir 90 Minuten lang verschiedenste Rettungsaktionen scheitern sehen mussten, landen wir am Ende doch schnell mit einem Schnitt am Boden.
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Christian_alternakid am 20.05.2023 um 09:44 Uhr:
Die Bilder sind aber stark (man hat wohl die oberen 30 Meter eines Radioturms auf einen Berggipfel gebaut, so dass die Illusion der Höhe nicht durch CGI allein entsteht, sondern wirklich Shots mit freier Luft drumherum gemacht wurden) und sorgen selbst bei nicht akut vorhandener Höhenangst doch für merklich feuchte Hände. Gegen Ende geht "Fall" allerdings die Luft aus und das Ende ist abrupt kurz, nachdem wir 90 Minuten lang verschiedenste Rettungsaktionen scheitern sehen mussten, landen wir am Ende doch schnell mit einem Schnitt am Boden.