Fast ein wenig bizarr: da dreht John Turturro einen Film, der wirklich zu praktisch 100% ein klassisch-durchschnittliches Woody-Allen-Movie sein könnte, natürlich in New York spielt und die Schrullen der jüdischen Gemeinschaft durchexerziert - und holt sich dann tatsächlich auch noch Woody Allen selbst ins Boot, der dann in seiner Rolle beinah eine Klischee-Performance dessen gibt, was man sich eben so unter einer Woody-Allen-Figur vorstellt.
Leider ist der Witz bei all dem eher wie bei den missrateneren, maximal durchschnittlichen "richtigen" Woody-Allen-Filmen.
Zudem schreit das halt arg nach Vanity-Projekt: John Turturro besetzt sich selbst in der Hauptrolle als mittelalten Mann, der dank der Woody Allen - Figur zum Gigolo wird. Und in dieser Funktion natürlich dann die traurigen Leben von Sofía Vergara, Sharon Stone (!) und Vanessa Paradis (!!) bereichert und dank seiner phänomenalen Bettqualitäten wie großem Empathievermögen deren Frustration wegvögelt.
Ein bisschen kleiner und bescheidener wär's nicht gegangen?
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Christian_alternakid am 31.10.2014 um 09:26 Uhr:
Leider ist der Witz bei all dem eher wie bei den missrateneren, maximal durchschnittlichen "richtigen" Woody-Allen-Filmen.
Zudem schreit das halt arg nach Vanity-Projekt: John Turturro besetzt sich selbst in der Hauptrolle als mittelalten Mann, der dank der Woody Allen - Figur zum Gigolo wird. Und in dieser Funktion natürlich dann die traurigen Leben von Sofía Vergara, Sharon Stone (!) und Vanessa Paradis (!!) bereichert und dank seiner phänomenalen Bettqualitäten wie großem Empathievermögen deren Frustration wegvögelt.
Ein bisschen kleiner und bescheidener wär's nicht gegangen?