| Schauspieler | Typ | mh |
|---|---|---|
| Slavko Popadic | Person | |
| Derya Dilber | Person | |
| Nazmi Kırık | Person | |
| Bayan Layla | Person | |
| Armin Wahedi Yeganeh | Person | |
| Derya Durmaz | Person | |
| Cansu Leyan | Person | |
| Beritan Balcı | Person | |
| Réber Ibrahim | Person | |
| Homa Faghiri | Person | |
| Hadnet Tesfai | Person |
| Regisseur | Typ | mh |
|---|---|---|
| Milena Aboyan | Person |
Christian_alternakid am 20.02.2023 um 19:13 Uhr:
Regisseurin Milena Aboyan fängt gut die Beengung ein, die Elaha fühlt - daheim sind keine Türen absperrbar, geklopft wird eh nicht und wenn sie mal zehn Minuten später nach Hause kommt, führt die Mutter bereits Kontrollanrufe durch. Stark ist allerdings, wie Aboyan die Eltern nicht einfach als herzlose, traditionsgeile Monster zeichnet, sondern schon immer nachfühlen lässt, wie es der äußere Druck ihrer Gesellschaftssituation ist, der zu ihrem harschen Regiment führt. Dennoch steht außer Frage, dass "Elaha" auf der Seite der Hauptfigur steht und kann den Druck - auch durch die beengte 4:3-Bildgestaltung - förmlich spürbar machen. Zwar ist "Elaha" sicher kein perfekter Film, denn vor allem das Ende ist deutlich zu lang geraten und manche Szene leidet am "Zeilen Aufsag"-Modus der NebendarstellerInnen, was gerade beim sonst so naturalistischen Herangehen an die Geschichte dem Gesamteindruck doch merklich abträglich ist. Immer wenn sich "Elaha" aber auf seine Figur im Zentrum konzentriert, wirkt der Film nach.