Der Prozess
alternativer Titel: Le procès
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Christian_alternakid am 27.07.2020 um 13:42 Uhr:
Welles' "Prozess" ist ein zweistündiger Albtraum, der sich auch wirklich einer Traumlogik verhaftet fühlt. Die Szenen springen assoziativ weiter, die Unsicherheit bei Hauptfigur wie Zuschauer nimmt zu, der Wahnsinn auch. Lediglich gegen Ende funktionieren nicht mehr alle Elemente (die Gerichtsmaler-Episode) und ist der Schluss nicht mit der gleichen dringlichen Hoffnungslosigkeit gesetzt wie bei Kafka*, aber als Beispiel der Verfilmung etwas eigentlich Unverfilmbaren reüssiert hier Orson Welles ohne Frage.
P.S.: noch nie so sehr verstanden, warum Romy Schneider ein Weltstar, Sexsymbol und Faszinosum war wie hier!
* imdb meint dazu (SPOILER!): In the novel, K is killed with the knife, putting up little fight. Orson Welles, recognizing that the Holocaust was still a recent memory and the frequent interpretation that K is a Jew, decided it inappropriate; so he changed it for the film.
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