Ich gebe mal wohlwollend 4 Punkte für diesen so semi-gelungenen deutschen Versuch eines Horror-Genre-Films. Angesiedelt in der Pillenfresser und Pulverkopf-Szene (eventuell soll aber auch nur "Jugend" dargestellt werden), was für mich alles eher semi interessant macht und auch den Film etwas schwer durchschaubar macht, wo der Wahnsinn aufhört und die Realität beginnt.
Offenbar mit einem Mini-Budget von 100.000 Euro gedreht, was besonders beachtlich ist, wenn man noch die Tricktechnik bedenkt. Offenbar haben viele der Schauspieler auf Gagen verzichtet, was auch plakativ im Abspann erwähnt wird. Erstaunlich, dass man dann solche Kaliber wie Kim Gordon für eine kleine Rolle gewinnen konnte, wie auch Alec Empire für die Musik.
Aber halt jetzt insgesamt nichts bahnbrechendes oder erinnerungswürdiges für mich.
Kann schon die Kritik nachvollziehen, hätte auch 5 statt 6 geben können, aber fand das ganze Unterfangen wirklich recht außergewöhnlich, dass es dadurch dann doch als "sehenswert" eingestuft habe. Hatte auch einige echt creepy Szenen, vor allem das möbiusschleifenhafte. Generell freut's mich einfach dass hier jemand einen wirklich eigenständigen Genre-Film in Deutschland macht, der so kompromisslos ist und gar nicht mal unbedingt gefallen will.
Du hast den vermutlich auf dem Fantasy Filmfest gesehen, oder? Da wirkt er sicher auch ganz anders und man freut sich, wenn so was aus Deutschland kommt.
Auf der Couch nervt er halt mitunter schon sehr, auch in seiner laut/leise-Abmischung, was Score und Dialoge betrifft.
Und was das Genre betrifft, bin ich mir halt auch nicht so sicher. So ein richtiger Horror-Film ist es ja eigentlich nicht, sondern zielt mehr auf so eine Psycho-Ebene, also was sieht wer wirklich, was ist real, wann spielt welcher Handlungsstrang, etc.
Hab gestern auch noch nen Podcast zur Einordnung gehört (CineCouch – Folge 173: Der Nachtmahr), der ist aber sehr schwach geraten (weder Alec Empire noch Kim Gordon werden auch nur erwähnt, ständig wird von "Techno-Musik" gefaselt, ich frage mich was das sein soll), bietet aber zumindest einige Interpretationsmöglichkeiten an.
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motorhorst am 04.01.2017 um 23:01 Uhr:
Offenbar mit einem Mini-Budget von 100.000 Euro gedreht, was besonders beachtlich ist, wenn man noch die Tricktechnik bedenkt. Offenbar haben viele der Schauspieler auf Gagen verzichtet, was auch plakativ im Abspann erwähnt wird. Erstaunlich, dass man dann solche Kaliber wie Kim Gordon für eine kleine Rolle gewinnen konnte, wie auch Alec Empire für die Musik.
Aber halt jetzt insgesamt nichts bahnbrechendes oder erinnerungswürdiges für mich.
Christian_alternakid am 05.01.2017 um 14:33 Uhr:
motorhorst am 06.01.2017 um 09:48 Uhr:
Auf der Couch nervt er halt mitunter schon sehr, auch in seiner laut/leise-Abmischung, was Score und Dialoge betrifft.
Und was das Genre betrifft, bin ich mir halt auch nicht so sicher. So ein richtiger Horror-Film ist es ja eigentlich nicht, sondern zielt mehr auf so eine Psycho-Ebene, also was sieht wer wirklich, was ist real, wann spielt welcher Handlungsstrang, etc.
Hab gestern auch noch nen Podcast zur Einordnung gehört (CineCouch – Folge 173: Der Nachtmahr), der ist aber sehr schwach geraten (weder Alec Empire noch Kim Gordon werden auch nur erwähnt, ständig wird von "Techno-Musik" gefaselt, ich frage mich was das sein soll), bietet aber zumindest einige Interpretationsmöglichkeiten an.