Tja, "Apostle" fand ich anfangs gar nicht so uninteressant, in seiner seltsamen Mischung aus Scorseses "Silence" als B-Movie im "Blood On Satan's Claws" - Style, aber in der zweiten Filmhälfte dreht Regisseur Gareth Evans eine komische Mutter Natur - Metapher auf real, dass mich das doch ziemlich verloren hat. Maximales Augenrollen bei Hauptdarsteller Dan Stevens war offensichtlich die vordringlichste Regieanweisung und auch sonst ist es vielleicht grundverkehrt Subtilität beim Macher von "The Raid" und "The Raid 2" zu erwarten, aber auch der ja durchaus zu feingeistigen Performances fähige Michael Sheen treibt hier die Overacting-Sau durchs Hinterwäldlerdorf.
Im Gegensatz zu den Raid'schen Dauerfights gibt's hier zwar mehr Geschichte, aber dafür wird im letzten Drittel der Blutzoll auf 11 gedreht. Ich habe zwar einen grundsätzlichen Soft Spot für Folk Horror, aber 130 Minuten mit hohem Quatschanteil und umsoweniger Spannung verleiden mir dann auch diesen.
(auf Netflix)
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Christian_alternakid am 11.12.2018 um 23:27 Uhr:
Im Gegensatz zu den Raid'schen Dauerfights gibt's hier zwar mehr Geschichte, aber dafür wird im letzten Drittel der Blutzoll auf 11 gedreht. Ich habe zwar einen grundsätzlichen Soft Spot für Folk Horror, aber 130 Minuten mit hohem Quatschanteil und umsoweniger Spannung verleiden mir dann auch diesen.
(auf Netflix)