MOTORFLASH

VERLOGEN UND SCHEINHEILIG: Jugendschützer ermitteln gegen MH.de

01.02.2008 | 5 Kommentare | Christian_alternakid | Keine Bewertung
Die gnadenlose Kritik der "Motorultras" hat Jugendmedienschützer auf den Plan gerufen: Gegen die Bayreuther Website motorhorst.de wurde nun ein Prüfverfahren eröffnet.
Berlin - Im Mittelpunkt steht die "hämische Kommentierung" der Einträge von weniger talentierten Motorjugendlichen: Nach Auffassung der Kommission für Jugendmedienschutz mit Ypsilon (kmy) stelle sie im Rahmen einer offenen Community Menschen bloß und könne damit mitlesende Kinder beeinträchtigen, sagte kmy-Vorsitzender Jonas Flux. Zudem kritisierte er, dass in der ersten Ausgabe der Zusammenfassungen die Verantwortung für den Zusammenbruch der 17-Jährigen Cleo dem Alkohol in die Schuhe geschoben worden sei. "Das finde ich verlogen und scheinheilig, nachdem der Chefrocker persönlich die Kandidaten aussucht", sagte Flux.

"Ich glaub', wenn du in die Berge gehst und rufst, kommt da kein Echo zurück. Du kannst nichtmal so gut schreiben wie ich scheissen kann, und bei mir kommt meistens nix hinten raus", hatte Hermann Kant einer Jugendlichen entgegengeschleudert. Die 17-jährige Studentin hyperventilierte - und wurde das erste Opfer der Motorhorst-Communitymaschine.


Bevor sich der Motorjugendliche Mindcrawl von seinen Wursthaaren trennte, wurde er durch die hämischen hippieverachtenden Kommentare anderer Motorjugendlichen auch oft zu Tränen getrieben. Heute verachtet er zwar Fußball auf dieser Drecksseite ist aber nun ein allgemein akzeptiertes Mitglied der Gemeinschaft.


Die KMY prüft laut Flux nun, welche Wirkung die Website der Motorjugend-Community auf Kinder und Jugendliche hat. Ziel der Motorjugend müsse es sein, Kinder in ihrer Entwicklung zu gemeinschaftsfähigen Persönlichkeiten nicht zu stören. Die Jury aus Florian Siepert, Lindi Hopp und Hermann Kant stelle jedoch mit der brutalen Selektion ihre Auswahlkriterien als gesellschaftlich erwünscht und als Erfolgsrezept dar. "Das finde ich problematisch", sagte Flux.

Flux erinnerte an ein ähnliches Verfahren vor einem Jahr. Bereits damals hatte die kmy Horst Motor zum Gespräch zitiert und danach eine Beanstandung ausgesprochen, weil die Motorultras nach Einschätzung der Jugendschützer Kinder in ihrer Entwicklung beeinträchtigte. Damals habe das Gespräch den Eindruck vermittelt, dass Horst Motor die Beanstandungen im nächsten Jahr berücksichtigen und weniger Wert auf Nazis, Saufen und Beleidigungen gelegt werde. "Da hat sich aber nach dem ersten Eindruck nichts geändert, die saufen immer noch, die Scheißnazis", beanstandete Flux.

Sollte die kmy auf ihrer nächsten Sitzung am 19. Februar nun erneut einen Verstoß feststellen, droht motorhorst.de ein Bußgeld in Höhe mehrerer Euro.

Kommentare

01.02.2008
13.38 Uhr
Sag ich doch! Heil Atom Adolf! Hoch soll der FU SS BALL leben! Die Ultras hatten doch versprochen beim näxten Doherty-Cup keine Neger mehr zu schlagen?!?
01.02.2008
18.52 Uhr
"[...] neuesten Äußerungen [...] von ihrem Vorsitzenden zu trennen. [...] großes Bedauern. Zudem äußert sich die kmy besorgt [...] spalterische Berichterstattung in diesem Ressort [...] wird sie über rechtliche Schritte und weitere Bußgeldverfahren nachdenken."
02.02.2008
02.39 Uhr
wir brauchen hier mehr gewalt!!!
02.02.2008
11.59 Uhr
Kommt lasst Euch HART DURCHREGIERRRRN!
02.02.2008
14.23 Uhr
Ihr seid zu hart für mich :'( zu ultra, zu weit rechts... ich verachte Jugendliche! Aber ich bin allgemein akzeptiert :)

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