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Und dann noch Attwenger!

04.12.2008 | 2 Kommentare | motorhorst | Keine Bewertung
Türchen 03: Die Festivals des Jahres
Die Frage nach dem Festival des Jahres ist diesmal - evtl. leider - schnell zu beantworten, denn leider waren das Bayreuther Uni Open Air, das Cairo Hoffest und das Nürnberger Brückenfestival die einzigen Festivals, welche ich in diesem Jahr besucht habe.

Aus diversen Gründen wurde keines meiner Standard-Festivals Immergut (zu weit!) und melt! (zu voll) besucht und ich bin im Nachhinein auch nicht so furchtbar traurig darüber. Auch keins der anderen Feste, die bereits erfolgreich absolviert wurden, wie das Obstwiesenfestival (blöder Termin) oder Southside/Hurricane (tolles LineUp, aber... bitte!) fand diesmal die Gnade des königlichen Besuchs. Und die anderen, musikalisch oder entfernungstechnisch naheliegenden Veranstaltungen wie Highfield, Puch Open Air oder Haldern Pop verweilten auch in diesem Jahr in der Kategorie "Da muss ich unbedingt mal hin. Irgendwann." Selbst die lokalen Events Oberkeil und Waldstock wurden geschmäht.

Musikalisch hat mir das 2. Hoffest in Würzburg eigentlich am besten gefallen, wenn auch beinahe ausschließlich wegen des - einmal mehr - fantastischen Headliners Jeans Team. Da ertrug man auch gerne Wrong Kong (die wesentlich besser als im Glashaus waren) und Freizeit 98 (über die jedes Wort eigentlich eins zu viel ist und das ist nicht negativ gemeint, harhar).

F98 gab es auch bereits beim Uni Open Air, aus dessen LineUp für mich nur Bratze und vor allem aber So So Modern herausstachen. Da konnte ich dann beruhigt bei Eight Legs nach Hause gehen, da man nach 2-3 Songs wusste, wie das Konzert noch weitergehen würde. Außerdem hatte ich am Nachmittag bei Attwengers Auftritt bereits genug Zeit verplempert, immer noch waren dies die längsten 4 Stunden meines Lebens. Die Türen waren auch wie immer. Und das ist halt auch nicht gut.

Das Nürnberger Brückenfestival wurde nur noch in Ausläufern mitgenommen, Bonaparte waren eher so... seltsam? Die Bühnenshow dazu an der Grenze des Zumutbaren für ein "Indie-Event", Hut ab vor soviel "Mut". Friska Viljor spielten für mich danach ein sehr gutes Konzert, auch wenn hier die Meinungen unter den Anwesenden auseinandergingen. In Erinnerung bleibt noch die tolle Idee, bei dem kühlen Wetter das Bier "lauwarm" zu servieren.

Jahresliste Festivals

01 2. Hoffest im Cairo-Innenhof, Würzburg
02 Uni Open Air, Bayreuth
03 Brückenfestival, Nürnberg

Reihe

Jahresrückblick 2008

Kommentare

06.12.2008
16.53 Uhr
Attwenger! Schrecklich! Das waren wirklich die längsten 7 Stunden meines Lebens!
08.12.2008
04.03 Uhr
Ich fands auch ganz unerträglich :D

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