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The Third Brother - Nick McDonell

11.02.2006 | 0 Kommentare | Garfields Ripper |
Wahnsinn in Reinkultur, Psychoanalyse vom feinsten.
Talent nachhaltig bewiesen.
In seinem zweiten Werk "The Third brother" hat der 1984 in NYC geborene Nick McDonell, der schon mit seinem Erstling "Twelve" auf sich aufmerksam machte, bewiesen dass dieses noch recht kurze Werk keine Eintagsfliege war.
Präzise, schnell, und eiskalt bringt er diese Gedanken zu Papier, lässt Menschen von Dächern springen, Eheleute sich gegenseitig töten.

Es ist die Geschichte von Mike, der zu Recherchen nach Hong Kong geschickt wird und bald merkt dass dies nicht seine wahre Mission ist. Eine bizarre und aufregende Reise durch die Drogenkultur Asiens und die Dekadenz der Neureichen beginnt, und Mike gerät in einen Strudel aus Gewalt, Orgien, Drogen und Alkohol.
Doch dann muss er zurück nach NY....

Was anfangs etwas verwirrend erscheint, erhält im laufe des lesens immer mehr sinn, und wie schon in twelve läuft alles auf ein "Grande Finale" hin - diesmal im Zuge des 11. September...

Man darf wohl gespannt sein, wie dieses Buch auf Deutsch wirken wird. Die Englische Originalfassung ist auf jeden Fall mehr als empfehlenswert.
Oder wie Hunter S. Thompson sagt:

"Nick McDonell is the real thing... I'm afraid that he will do for his generation what I did for mine"

Wenn das mal kein Statement ist!

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