STIFTUNG MOTORTEST
Wie bespricht man so eine Platte? Wenn man davon ausgehen kann, dass ein Grossteil der Leser die Band noch nicht kennt.
Vergleich muss her.
Oder man erklärt, wie man selber auf die Platte reagiert hat.
Und das was jetzt folgt ist nicht gelogen!
Der erste Gedanke war: Warum haben die Strokes nicht so ein Album auf die Reihe gebracht? Man würde jetzt noch von ihnen reden. Und: Sie hätten noch einmal bewiesen, wie relevant sie sind. Und zwar nur deshalb, weil sie ein Album gemacht hätten, dass Spass macht, ohne gleichzeitig auf Coolness zu verzichten. So wie sie es bei ihrem Debutalbum gemacht hatten.
So sprang ich durch die Wohnung und überlegte mir folgende Assoziation:
Das klingt, wie wenn Klaus Cornfield und Ivy X07 in Zeiten früher Throw that Beat in the Garbagecan in einen New Yorker Kellerclub zum feiern gegangen wären. Da wären sie auf Julian Casablanca und den Rest seiner Truppe gestossen. Nach etlichen bunten Brausegetränken gemischt mit hartem Alkohol, also ordentlich auf Alcopop, wären sie in einen Übungsraum. Hätten auf dem Weg dorthin noch ein paar Mädchen angesprochen, die zur Musik klatschen sollten und alle hätten gemeinsam aufgenommen. So klingt das. Feucht-fröhlich mit dem der Coolness eines abgebrannten Kippenfilters im Mund.
Also bin ich raus, um diese Botschaft zu verbreiten.
An diesem Abend sollte ich Platten auflegen. In einem Club nach einer Band.
Und schon vor der Band hielt ich wildfremden Leuten grinsend meine Kopfhörer hin, um zu hören. Als dann die Band spielte und niemand mehr zu mir kam, ging ich zu den Leuten und erzählte ihnen. Erzählte ihnen diese Geschichte mit Throw that Beat und Alcopop und Strokes und Mädchen. Und das sie mal gefälligst aufs erste Lied achten sollten. Da käme nämlich eins von The Legends.
(die Band kam nicht so gut an, deshalb hab ich dann doch als erstes Lied „Hate to say I told you so“ von The Hives gespielt. In der Hoffnung, dass gleich getanzt wird, was aber auch nicht passierte...)
Ja, und jetzt ist das ein paar Wochen her. Vor mir eine Word-Datei mit der vorläufigen „Album des Jahres 2004“-Liste. An prominenter Stelle: The Legends – Up against The Legends.
Wie man jetzt die Band einordnen soll?
Es sind Schweden. Es sind viele. Und sie können sich einigen auf Television Personalities, Comet Gain, frühe Jesus & Mary Jane, Motown und C-86 einigen.
Grossartige Band ist untertrieben.
The Legends _ Up against the Legends
Vergleich muss her.
Oder man erklärt, wie man selber auf die Platte reagiert hat.
Und das was jetzt folgt ist nicht gelogen!
Der erste Gedanke war: Warum haben die Strokes nicht so ein Album auf die Reihe gebracht? Man würde jetzt noch von ihnen reden. Und: Sie hätten noch einmal bewiesen, wie relevant sie sind. Und zwar nur deshalb, weil sie ein Album gemacht hätten, dass Spass macht, ohne gleichzeitig auf Coolness zu verzichten. So wie sie es bei ihrem Debutalbum gemacht hatten.
So sprang ich durch die Wohnung und überlegte mir folgende Assoziation:
Das klingt, wie wenn Klaus Cornfield und Ivy X07 in Zeiten früher Throw that Beat in the Garbagecan in einen New Yorker Kellerclub zum feiern gegangen wären. Da wären sie auf Julian Casablanca und den Rest seiner Truppe gestossen. Nach etlichen bunten Brausegetränken gemischt mit hartem Alkohol, also ordentlich auf Alcopop, wären sie in einen Übungsraum. Hätten auf dem Weg dorthin noch ein paar Mädchen angesprochen, die zur Musik klatschen sollten und alle hätten gemeinsam aufgenommen. So klingt das. Feucht-fröhlich mit dem der Coolness eines abgebrannten Kippenfilters im Mund.
Also bin ich raus, um diese Botschaft zu verbreiten.
An diesem Abend sollte ich Platten auflegen. In einem Club nach einer Band.
Und schon vor der Band hielt ich wildfremden Leuten grinsend meine Kopfhörer hin, um zu hören. Als dann die Band spielte und niemand mehr zu mir kam, ging ich zu den Leuten und erzählte ihnen. Erzählte ihnen diese Geschichte mit Throw that Beat und Alcopop und Strokes und Mädchen. Und das sie mal gefälligst aufs erste Lied achten sollten. Da käme nämlich eins von The Legends.
(die Band kam nicht so gut an, deshalb hab ich dann doch als erstes Lied „Hate to say I told you so“ von The Hives gespielt. In der Hoffnung, dass gleich getanzt wird, was aber auch nicht passierte...)
Ja, und jetzt ist das ein paar Wochen her. Vor mir eine Word-Datei mit der vorläufigen „Album des Jahres 2004“-Liste. An prominenter Stelle: The Legends – Up against The Legends.
Wie man jetzt die Band einordnen soll?
Es sind Schweden. Es sind viele. Und sie können sich einigen auf Television Personalities, Comet Gain, frühe Jesus & Mary Jane, Motown und C-86 einigen.
Grossartige Band ist untertrieben.
Kommentare
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säm gibt
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