MASTER AND SERVANT
Zwar habe ich es immer noch nicht bis in die Wagner-Stadt geschafft, aber meine persönliche Liste, der bei Atombombenabwürfen zuerst zu treffenden Städte liest sich seit vergangener Woche sehr beeindruckend:
Als erstes soll es natürlich Frankfurt (am Main) treffen, diese provinzielle Wannabe-Weltstadt. Hohe Häuser schön und gut, aber die Stadt ist hässlich, die Menschen Hessen und auch sonst gibt es kein Argument für die Stadt. Szenetechnisch bietet die Stadt nicht viel, wie ich anlässlich meines Buchmesse-bedingten Streifzugs mit dem Popliteraten Jochen Till erschrocken feststellen musste. Also besser weg damit.
Platz zwei geht an Köln. Fuhr ich früher gern in die Domstadt, ist sie inzwischen zur Franchise-Filliale Frankfurts verkommen. Die Innenstadt voll mit den immer gleichen Ketten und dem gleichen verabscheuungswürdigen Fußvolk, der Rest eher langweilig. Zwar hat Köln durchaus noch so etwas wie ein Nachtleben, aber das nützt einem auch nichts mehr, seit Popkomm und der dazugehörige Mexikaner weg sind. Das größte Argument gegen Köln ist aber seine wahnwitzige Verkehrsführung, die es einem - hat man sich einmal auf der Hauptstraße eingeordnet - ermöglicht, die komplette (bei Nacht auch nicht spannendere) Stadt zu sehen, ehe man sich unter der Missachtung sämtlicher gängiger Verkehrsregeln zur Autobahn durchgeschlagen hat.
Was uns gleich zu Düsseldorf bringt - seit jeher Vorbild für Frankfurt und Feindbild für Köln. Auch hier ist die Verkehrsfürhrung im besten Sinne abenteuerlich zu nennen. Und dass die Kö (Königsalle, Wannabe-Champs-Elysee der Altbiermetropole) genug Vorlagen für drei "American Pscho"-eske Romane liefert, macht die Stadt auch nicht besser. Das bereits erwähnte Gebräu im übrigen schon dreimal nicht.
Dieses Jahr steht noch ein weiterer Besuch Berlins aus - ausschließlich zum Zwecke, den großen, großen, GROSSEN!!!!1 Ben Folds live zu sehen. Was die Stadt taugt, wird sich am Rande zeigen.
Unter den sogenannten deutschen Großstädten ist Hamburg immer noch die einzige, die bei mir nicht spontane Hass- und/oder Ekelreaktionen hervorruft. Im Gegenteil: St. Pauli is the place to be.
Self-destruction might be the answer
17.10.2004 | 1 Kommentar | Dr. Lukas | Keine Bewertung
Was habe mich ich als Nordlicht nicht manchmal gefragt, warum ausgerechnet Bayreuth zerstört werden muss.
Als erstes soll es natürlich Frankfurt (am Main) treffen, diese provinzielle Wannabe-Weltstadt. Hohe Häuser schön und gut, aber die Stadt ist hässlich, die Menschen Hessen und auch sonst gibt es kein Argument für die Stadt. Szenetechnisch bietet die Stadt nicht viel, wie ich anlässlich meines Buchmesse-bedingten Streifzugs mit dem Popliteraten Jochen Till erschrocken feststellen musste. Also besser weg damit.
Platz zwei geht an Köln. Fuhr ich früher gern in die Domstadt, ist sie inzwischen zur Franchise-Filliale Frankfurts verkommen. Die Innenstadt voll mit den immer gleichen Ketten und dem gleichen verabscheuungswürdigen Fußvolk, der Rest eher langweilig. Zwar hat Köln durchaus noch so etwas wie ein Nachtleben, aber das nützt einem auch nichts mehr, seit Popkomm und der dazugehörige Mexikaner weg sind. Das größte Argument gegen Köln ist aber seine wahnwitzige Verkehrsführung, die es einem - hat man sich einmal auf der Hauptstraße eingeordnet - ermöglicht, die komplette (bei Nacht auch nicht spannendere) Stadt zu sehen, ehe man sich unter der Missachtung sämtlicher gängiger Verkehrsregeln zur Autobahn durchgeschlagen hat.
Was uns gleich zu Düsseldorf bringt - seit jeher Vorbild für Frankfurt und Feindbild für Köln. Auch hier ist die Verkehrsfürhrung im besten Sinne abenteuerlich zu nennen. Und dass die Kö (Königsalle, Wannabe-Champs-Elysee der Altbiermetropole) genug Vorlagen für drei "American Pscho"-eske Romane liefert, macht die Stadt auch nicht besser. Das bereits erwähnte Gebräu im übrigen schon dreimal nicht.
Dieses Jahr steht noch ein weiterer Besuch Berlins aus - ausschließlich zum Zwecke, den großen, großen, GROSSEN!!!!1 Ben Folds live zu sehen. Was die Stadt taugt, wird sich am Rande zeigen.
Unter den sogenannten deutschen Großstädten ist Hamburg immer noch die einzige, die bei mir nicht spontane Hass- und/oder Ekelreaktionen hervorruft. Im Gegenteil: St. Pauli is the place to be.
Kommentare
21.10.2004
22.15 Uhr
22.15 Uhr
Das Ding mit St.Pauley:
Common Knowledge!!!!
Und wers nicht weiß soll nach München gehen, Bombe #1 ist dann auch gleich da!
Common Knowledge!!!!
Und wers nicht weiß soll nach München gehen, Bombe #1 ist dann auch gleich da!
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