ROCKER'S AREA
Gibt es überhaupt Worte, die das beschreiben können, was ich am Sonntagabend fühlte? Sechs Jahre hatte ich gewartet, mehrere hundert Kilometer innerhalb weniger Tage zurückgelegt und dabei angeblich auch noch jede Menge Geld ausgegeben.
Alles vergessen, denn ich habe das Licht gesehen. Zwei Mal. Am Samstag in Berlin, als Folds die Bühne betrat, stand meine Welt still. "In between days" von The Cure war der Opener, aber er hätte auch die Internationale anstimmen können, das Publikum lag ihm zu diesem Zeitpunkt schon zu Füßen. Was der Mann am Klavier und seine zwei Begleiter an Bass und Schlagzeug in den nächsten zwei Stunden (daran sollten sich andere mal ein Beispiel nehmen!) auf die Bühne schütteten, kam aus einem Füllhorn der Popmusik: alte Ben-Folds-Five-Nummern, Solosachen und sogar das Dr.-Dre-Cover "Bitches ain't shit".
Eine Meisterleistung, zweifellos. Energetisch bis zum Abwinken und die Band hatte so viel Spaß, dass sie darüber manchmal richtig danebenlangten. Egal, es war famos. Keine musikalische Revolution, kein Bildersturm, einfach nur großartige Popmusik, zwei Stunden lang.
Und dann in Köln noch einmal das gleiche. Fast. Anderes Set (meine Wünsche vom Vorabend wurden berücksichtigt), lahmeres Publikum, noch längeres Konzert.
Selbst wenn Folds wieder sechs Jahre brauchen sollte, um nach Deutschland zu kommen (wovon nach der Begeisterung nicht auszugehen ist), das Warten würde sich glatt lohnen. Denn das war der absolute Oberhammer.
You're my hero, I confess.
Rockin' the suburbs
06.06.2005 | 7 Kommentare | Dr. Lukas
Ben Folds kehrt nach Deutschland zurück - und nimmt das Land im Sturm.
Alles vergessen, denn ich habe das Licht gesehen. Zwei Mal. Am Samstag in Berlin, als Folds die Bühne betrat, stand meine Welt still. "In between days" von The Cure war der Opener, aber er hätte auch die Internationale anstimmen können, das Publikum lag ihm zu diesem Zeitpunkt schon zu Füßen. Was der Mann am Klavier und seine zwei Begleiter an Bass und Schlagzeug in den nächsten zwei Stunden (daran sollten sich andere mal ein Beispiel nehmen!) auf die Bühne schütteten, kam aus einem Füllhorn der Popmusik: alte Ben-Folds-Five-Nummern, Solosachen und sogar das Dr.-Dre-Cover "Bitches ain't shit".
Eine Meisterleistung, zweifellos. Energetisch bis zum Abwinken und die Band hatte so viel Spaß, dass sie darüber manchmal richtig danebenlangten. Egal, es war famos. Keine musikalische Revolution, kein Bildersturm, einfach nur großartige Popmusik, zwei Stunden lang.
Und dann in Köln noch einmal das gleiche. Fast. Anderes Set (meine Wünsche vom Vorabend wurden berücksichtigt), lahmeres Publikum, noch längeres Konzert.
Selbst wenn Folds wieder sechs Jahre brauchen sollte, um nach Deutschland zu kommen (wovon nach der Begeisterung nicht auszugehen ist), das Warten würde sich glatt lohnen. Denn das war der absolute Oberhammer.
You're my hero, I confess.
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Kommentare
07.06.2005
16.51 Uhr
16.51 Uhr
ich hab gerade eine email von ina, der gründerin der ben folds society bekommen. sie ist ähnlich, wenn nicht sogar noch euphorischer. unglaublich muss das gewesen sein. unglaublich.
07.06.2005
21.09 Uhr
21.09 Uhr
Ich hab mich auch schon brav bei Ina und Thomas bedankt für das, was die da geleistet haben. Der pure Wahnsinn halt.
08.06.2005
12.17 Uhr
12.17 Uhr
ich war auch in köln und war echt mehrere male zu tränen gerührt. wahnsinn der mann! und seine neue backing band ist auch toll, v.a. der mehrstimmige gesang. es dauert jetzt hoffentlich keine 5 jahre, bevor er wieder kommt.
09.06.2005
19.57 Uhr
19.57 Uhr
ich habe samstagmorgen um halb sieben glaube ich auf dem 'heimweg' in berlin noch drei österreicher getroffen, die extra für ben folds zum zweiten mal nach berlin gekommen waren, weil das letzte konzert in der passionskirche ausgefallen war?
auch schon mit unglaublich euphorischem blick und sehr hilfsbereit die herren,
weil ich leider keinen fahrplan mehr lesen konnte. *ehem*
das ist allerdings meine einzige verbindung zu ben folds, i guess.
auch schon mit unglaublich euphorischem blick und sehr hilfsbereit die herren,
weil ich leider keinen fahrplan mehr lesen konnte. *ehem*
das ist allerdings meine einzige verbindung zu ben folds, i guess.
09.06.2005
23.48 Uhr
23.48 Uhr
In Berlin haben wir sogar einen Israeli getroffen, der weite Teile seines Armeesolds für die Reise zum Folds-Gig aufgebracht hat.
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