Popbox
Deng da deng, da deng deng, deng da deng, so beginnt der umstürzendste Song der letzten 20 Jahre. Er ist Track Nummer 1 auf dem zweiten Album Nevermind der Band Nirvana und heißt Smells Like Teen Spirit.
Der Song hat mich beim ersten Hören nicht so beeindruckt, aber nach ein paar Wiederholungen dann massiv. Dann auch schon alle und jeden. In den Folgejahren habe ich Song und Album sehr oft gehört, dann weniger und gar nicht mehr, später wieder ab und zu. Nach nochmaligen Hören in den vergangenen Wochen muss ich sagen: Passt schon noch, auch wenn es ein seltsames Gefühl gibt, da man jeden Song einfach viel zu viel zu oft gehört hat.
Andere Menschen sehen das anders. Deshalb erscheint nun ein Nirvana-Jubiläums-Werk nach dem anderen. Von offizieller Seite gibt es Nevermind als remasterete Deluxe Version
(als Doppel-CD), aber auch für den zu großen Geldbeutel in einer komplett durchgeknallten Limited Super Deluxe Edition, bestehend aus einem regelrechten Box-Set für nur knapp 80 Euro.
Beinahe umsonst liegt der neusten Ausgabe des Musikexpress eine CD bei, auf der vor allem deutsche Künstler Nevermind noch einmal einspielen. Neben relativ werkgetreuen Interpretationen von Selig, Thees Uhlmann oder Mando Diao gibt es dort auch eine recht freie Version des Secret Tracks Endless, Nameless von 1000 Robota.
Mit einem ähnlichen Werk wusste auch schon das SPIN Magazine zu locken. Dort gibt es das Tribute-Album Newermind gegen Hinterlassen der E-Mail-Adresse umsonst gratis. Darauf enthalten sind z.B. die Meat Puppets und die Vaselines, zwei Bands die durch Nirvanas Coverversionen ein wenig in die Öffentlichkeit rücken durften.
Schließlich zollt auch Singer/Songwriter Kevin Devine der Platte, die auf allen Bestenliste weit oben steht, seinen Respekt und stellt eine eigene Version des Albums kostenlos zum Download zur Verfügung.
Nirvana - Nevermind
28.09.2011 | 4 Kommentare | motorhorst
20 Jahre nach Erscheinen erfährt ein Album, das damals einschlug wie eine Bombe, eine Würdigung nach der anderen.

Der Song hat mich beim ersten Hören nicht so beeindruckt, aber nach ein paar Wiederholungen dann massiv. Dann auch schon alle und jeden. In den Folgejahren habe ich Song und Album sehr oft gehört, dann weniger und gar nicht mehr, später wieder ab und zu. Nach nochmaligen Hören in den vergangenen Wochen muss ich sagen: Passt schon noch, auch wenn es ein seltsames Gefühl gibt, da man jeden Song einfach viel zu viel zu oft gehört hat.
Andere Menschen sehen das anders. Deshalb erscheint nun ein Nirvana-Jubiläums-Werk nach dem anderen. Von offizieller Seite gibt es Nevermind als remasterete Deluxe Version
Beinahe umsonst liegt der neusten Ausgabe des Musikexpress eine CD bei, auf der vor allem deutsche Künstler Nevermind noch einmal einspielen. Neben relativ werkgetreuen Interpretationen von Selig, Thees Uhlmann oder Mando Diao gibt es dort auch eine recht freie Version des Secret Tracks Endless, Nameless von 1000 Robota.
Mit einem ähnlichen Werk wusste auch schon das SPIN Magazine zu locken. Dort gibt es das Tribute-Album Newermind gegen Hinterlassen der E-Mail-Adresse umsonst gratis. Darauf enthalten sind z.B. die Meat Puppets und die Vaselines, zwei Bands die durch Nirvanas Coverversionen ein wenig in die Öffentlichkeit rücken durften.
Schließlich zollt auch Singer/Songwriter Kevin Devine der Platte, die auf allen Bestenliste weit oben steht, seinen Respekt und stellt eine eigene Version des Albums kostenlos zum Download zur Verfügung.
Bewertungen
Kommentare
29.09.2011
14.11 Uhr
14.11 Uhr
Aufgrund des massiven Tributgezolles sah ich mich ebenfalls gezwungen, dem Original wieder einmal zuzuhören. Und? Heute wie damals berührt mich der Sound von NEVERMIND irgendwie mehr als der von Pearl Jams TEN, obwohl mich dieses Album ebenfalls ordentlich sozialisiert hat. Was bleibt sind zwei Erkenntnisse: 1) dass ich gerne wüsste, welche Musik Kurt Cobain heute so machen würde und 2) dass ich, wie die beiden Grunge-Meilensteine (hihi), zwanzig Jahre älter bin. Hilfe!
29.09.2011
14.19 Uhr
14.19 Uhr
Also, is natürlich so wie wenn damals (1991) jemand über ein Sabbath- oder Zeppelin-Album von 71 geschwärmt hätte. Wäre uns bestimmt auch komisch vorgekommen.
Aber ich legs heut immer noch gern auf, wenn ich mal richtig abrocken oder zu Something in the way ordentlich einen durchrauchen möchte!
Aber ich legs heut immer noch gern auf, wenn ich mal richtig abrocken oder zu Something in the way ordentlich einen durchrauchen möchte!
05.10.2011
10.08 Uhr
10.08 Uhr
Eine der Versionen vom ME-Sampler, die auf jeden Fall die Beschreibung "ungewöhnlich" verdient: Scott Matthew interpretiert Territorial Pissings.
12.10.2011
11.41 Uhr
11.41 Uhr
sehr schön, Floyd. Dafür würde ich deinem Kommentar gerne eine virtuelle Krone aufsetzen, wenn es so eine Funktion hier gäbe.
Das Territorial Pissings - Cover von Scott Matthew finde ich auch das mit Abstand interessanteste, weil es eben nicht den sinnlosen Versuch unternimmt, Nirvana irgendwie nachzuspielen, sondern ausgerechnet den schnellsten Nirvana-Song komplette entschleunigt und dekonstruiert. Das ist schon der richtige Weg, wie man mit Covern umgehen sollte.
Das Territorial Pissings - Cover von Scott Matthew finde ich auch das mit Abstand interessanteste, weil es eben nicht den sinnlosen Versuch unternimmt, Nirvana irgendwie nachzuspielen, sondern ausgerechnet den schnellsten Nirvana-Song komplette entschleunigt und dekonstruiert. Das ist schon der richtige Weg, wie man mit Covern umgehen sollte.
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