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MOTORFLASH

MOTORJUGEND-GALA: Pony Rienecks Räkelshow auf dem Flügel

Horst Motor improvisiert am Flügel, Pony Rieneck kriecht lasziv über das Instrument und droht den Motorjugendlichen: "Ich werde Euch bestrafen." Die Motorjugend-Feierei zugunsten tibetischer Flüchtlinge und Kinder in Eckersdorf spornte die Stars zur großen Show an.
Bayreuth - Am Ende räkelte sich Pony Rieneck auf dem Flügel, dem Horst Motor wilde Melodien entlockte. Neben ihm stand eine Frau aus Bochum, die dazu ihre eigenen Töne sang. Nur Max Power hatte keine Lust mehr und setzte sich demonstrativ genervt auf eine Stufe. Die Stars taten im Konzerthaus am Campusgelände viel, um die glamouröse Motorjugend-Gala zu einem Erfolg zu machen, für Bayreuth und für Tibet.

Rund 600 Gäste waren zu dem gesellschaftlichen Höhepunkt des Motorfestivals gekommen. Im ärmellosen, tief ausgeschnittenen cremefarbenen Kleid trat Pony Rieneck auf vor Kollegen wie Hermann Kant, McMuse, Christian Alternakid, Dem Griechen und Lindi Hopp. 15 Jahren ist es her, dass sie mit dem Erotik-Thriller "Stuttgart Instinct" berühmt wurde. Nun spielte sie mit den Gästen, um bei der traditionellen Auktion möglichst viel Geld für Kinder in Eckersdorf und tibetische Flüchtlinge zu erzielen. Mal wackelte sie mit dem Po, mal hob sie mit ihren Händen die Brüste, mal drohte sie mit lasziver Stimme: "Ihr Motorjugendlichen seid unartig, laut und hört nicht zu. Ich werde euch bestrafen." Und versteigerte so Karten für ein Bayern-Heimspiel für 14.000 Euro.

Zuvor ging es ernster zu. Da hatte der bekennende Buddhist Horst Motor von dem 17-jährigen Mädchen Marina erzählt, das im September 2006 beim Versuch, die Grenze zwischen Nikotin und Alkohol zu überwinden, vom Cuba Libre betrunken worden sei. Im Rahmen der G-8-Präsidentschaft habe die Motorjugend nun die Chance und Verantwortung, auf dieses Thema weltweit aufmerksam zu machen, forderte Motor, der Vorsitzender von „Cuba Libre for Tibet" ist und als Freund des Dalai Lama gilt.

Unzählige Preise - zähe Auktion

Max Power erklärte, der damalige Bundeskanzler Gerhard Schröder habe 2005 unterschrieben, dass die Bundesregierung 0,5 Prozent des Bruttosozialprodukts für Cuba Libre in Bayreuth zur Verfügung stellen werde. "Dieses Versprechen kann keiner brechen, auch nicht seine Nachfolger."

Power erhielt einen Preis mit dem Titel "BMW Cuba Libre Energy". Die kurze Filmeinspielung über seine Legungen fand er peinlich: "Der Film ist lächerlich. Dafür muss ich mich entschuldigen." Dann versuchte Pony nach dem Essen nach dem Dinner mit Lachs, Hörnchen und Mousse noch einmal Schwung in die Gala zu bringen. Doch trotz ihrer Unterhaltungskünste verlief die Auktion zäh.

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Kommentare

21.02.2007
11.06 Uhr
you wish.
21.02.2007
11.51 Uhr
Eine Frau aus Bochum? Nanu?


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