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It’s robotime, man! Oder: Die wissen schon, warum sie hier spielen ...

12.07.2005 | 6 Kommentare | barracuda
09/07/05 The Robocop Kraus @ Festsaal im K4, Nürnberg (Support: Genetics)
Tja, so ist das eben im K4 – the location formerly known as KOMM, dann unter der CSU-Stadtregierung renoviert und zum Künstlerhaus K4 transformiert: Einlass ganz christlich und normal um 21:00 Uhr. Steht auch auf der Karte. Hmm. Also kommt man so gegen 21:30 Uhr ... und erfährt: Die Vorband (oder lieber: Support-Act?!) „Genetics“ darf ab 22:00 Uhr ran. Und wann ist dann endlich der Grund für unser „In-Nürnberg-sein“ dran? 23.00 Uhr! Verdammt. Soviele Biere kann man gar nicht kippen, bis es endlich soweit ist.
The Robocop Kraus! Ich geb’ zu, ich sehe sie heute zum ersten Mal – und beschwer mich gleich zu Beginn meiner Ausführungen, weil später ist da nix zu mäkeln: Ich werde die knappen 80 Minuten vergeblich auf mein Favorite „All We Have Is Know“ warten ...
Festsaal! Viele junge Menschen sind da – und auch ein paar nicht ganz so junge wie ich. Es ist heiß. Feucht-heiß. Und das schon lange vor Freudentaumel und „Robodance“ ... Die fünf Krauses geben sich auf der Bühne uniform, ganz in der schönen Tradition von „T(I)NC“. War da nicht eine Aufnahmesession in Schweden? Die Hemden sind auch nach kurzer Zeit extrem verschwitzt. Ganz besonders und nach ganz besonders kurzer Zeit bei Sänger Thomas Lang.
Stierer Blick, roboeske Moves! Manchmal denke ich, ich sehe den Grund für die absurde Namensgebung vor mir auf der Bühne: TL bewegt sich teils recht abgehackt und mit starren Augen zum Rythmus seiner Musikanten. Lustig. Man merkt zudem sofort, dass die Band in Nürnberg Heimspiel geniesst: Wäre sonst der Auftritt vom Zentralcafé in den weitaus größeren Festsaal im ersten Stock verlegt worden? Die Leute gehen mit, wenngleich natürlich die fränkische Aufwärmzeit bedacht werden muss. Spätestens aber bei „Fashion“ und „Fake Boys“ ist dann die Menge ziemlich aufgekratzt und rockt vor der Bühne. So soll’s sein.
Quintessenz! Das Nürnberger Publikum liebt seine (bald richtig populären?) Lokalhelden – und TRK lieben ihre Nürnberger! Das sieht man, das hört man, das spürt man. Die wissen schon, warum sie hier spielen ...
Kleine Randnotiz! Bei „Concerned, Your Secular Friends“ hilft Betty Mugler von Hidalgo aus und darf ihren hübschen Kopf auch noch zu einem weiteren Song (der mir jetzt irgendwie nicht mehr einfällt ...) schütteln.

Tipp: Am 12. August spielen die Robos beim wunderbaren „Brückenfestival“ in Nürnberg – für umme! Unbedingt ansehen ...

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Kommentare

12.07.2005
13.44 Uhr
von wegen in tinc tradition. das machen die robos schon länger als es tinc überhaupt gibt.

aber konzert war auf jeden fall ganz große klasse.
und danach noch schön mit netten menschen bier getrunken.
12.07.2005
20.36 Uhr
gut zu wissen, dass die robocops tinc für eine grottenschlechte band halten ... ;)

aber großartig wars, das stimmt
13.07.2005
09.53 Uhr
Der Vergleich mit TINC geht gar nicht, aber das mit der fränkischen Aufwärmphase kann ich unterstreichen :). War ein super Konzert!
13.07.2005
15.14 Uhr
Also gut! Ich nehme eure Einwände ernst und habe mich schlau gemacht: Ganz klar! Die Robos halten T(I)NC tatsächlich (und Schwarz auf Weiß) für eine schlechte Band – nun denn. Ich bitte um Nachsicht für meinen subjektiven Vergleich. (Will sagen: Zur Uniformität von TRK hätte ich mich vielleicht nicht ganz so weit aus dem Fenster lehnen sollen, war schließlich mein, ähem, erstes Robo-Konzert!!!) :-))

PS: Man sieht sich beim Brücken-Festival?!
14.07.2005
09.09 Uhr
Oh ja dort sieht man sich!
15.07.2005
01.00 Uhr
klar sieht man sich da.
da gibts dann ein versöhnungsbier ;)


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