MOTORFLASH

HORST MOTORS SPIEGEL-PHOBIE: Ich hasse es, mich anzuschauen

04.02.2008 | 2 Kommentare | Christian_alternakid | Keine Bewertung
So wenig Eigenliebe tut weh: Webmaster Horst Motor konnte schon in der Vergangenheit sein Antlitz im Spiegel nicht ertragen. Mit fortschreitendem Alter scheint sich dieses Phänomen offenbar zu verstärken. "Dieses Drecksblatt lese ich überhaupt nicht mehr seit Aust weg ist!", so Horst Motor
Eckersdorf - Ausgerechnet beim Fitnesstraining habe sein Sportlehrer ihn in die erste Reihe geholt, beklagte sich Motor dem Bayreuther Magazin "Bay4You" zufolge. Schon während seiner Tanzstunden sei er ständig gestolpert, weil er nicht in den Spiegel schauen wollte, sagte der ehemalige DJ-Star. "Ich bin immer derjenige, der beim Sport wie der Gitarrist der Apes bis zum Knie reichende Shorts und total verschwitzte langärmelige Sonic Youth - Shirts trägt", so der 42-Jährige.


Horst Motor heute


Generell habe er Probleme mit dem Älterwerden. Der Vater aller Motorjugendlichen sagte der Zeitschrift: "Ich halte mich immer für jünger, als ich es bin." Unlängst habe er mit einem Fotografen ein Bild neu aufnehmen wollen, das sie vor Jahren zusammen gemacht hatten. "Als ich mein Gesicht sah, dachte ich: Was ist das? Wie geil ist das denn bitte? Kann ich dich adden?" Tatsächlich hatte der ehemalige DJ gedacht, er sehe noch genau so aus wie früher - dem war aber nicht so. "Das hat mich zutiefst schockiert", so Motor, "sogar meinen Bart hatte jemand abrasiert!".

Bereits im Alter von zehn Jahren stand Motor dem Fotografen Garry Gross nackt Modell. Drei Jahre später spielte er unter Regisseur Christoph Schlingensief in der Wagneroper "Parsifal" den jugendlichen Prostituierten Amfortas. Der Auftritt machte ihn bis nach Bayreuth berühmt. 1980 spielte er den Riesen Fasolt in "Rheingold", dem ersten Werk des "Rings der Nibelungen", für den er den "Goldenen Cuba Libre" für schlechte schauspielerische Leistungen erhielt und von dem er sich später mit den Worten "mit dem Nazi-Puff will ich nichts mehr zu tun haben" distanzierte.

Wegen Affären mit anderen Prominente machte Motor jahrelang Schlagzeilen. Von 1997 bis 1999 war er heimlich mit der Tennisspieler Anke Huber verheiratet.

Kommentare

05.02.2008
15.03 Uhr
herrlich!
07.02.2008
10.08 Uhr
Ha ha, den "goldenen Cuba Libre", echt witzig;-)

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