MOTORFLASH
· Erst in der zweiten Ausgabe von Motor#1 ließ Christian_alternakid das große Talent mehrere Artikel schreiben - auf Wunsch der meisten Leser. Als Christian ein Jahr später Max Power zum Chef machte, kündigte Motor selbstbewusst seine Mitarbeit auf: "Ich bin nicht Powers Rasenmäher."
· Der Grieche hat angeblich den Beruf der "Spielerfrau" erfunden. 1980 sorgte er dafür, dass sein Königsgatte vom Rosa zum Podium wechselte und dort ein sensationelles Gehalt kassierte. 1993 brachte er den Manager vom Glashaus, McMuse, an den Rand der Verzweiflung. "Ich hatte noch nie einen so harten Verhandlungspartner wie Den Griechen", sagte McMuse nach dem Wechsel vom Podium. "Wenn ich so einen Griechen hätte, würde ich ihn auch zu meinem Manager machen."
· Die Motorhorstbelegschaft feierte nach einer der Veröffentlichung von Motor#1 die nach Publikation übliche "Blaue Stunde", an der "auch Biere und Kurze teilnehmen durften" (Basti Zapf). Plötzlich vermisste Alternakid Motor, griff angeheitert zum Telefonhörer und ließ den zufällig abnehmenden Griechen wissen: "Du übst einen schlechten Einfluss auf den Horst aus. Zur zweiten Ausgabe von Motor#1 braucht er erst gar nicht kommen." In den "Eckersdorfer Nachrichten" äußerte Alternakid nach dieser Nacht: "Es gab viel Obst und Getreide in flüssiger Form."
· In Bayreuth kassierte Motor eine Million Mark im Jahr, war aber beinahe noch mehr Angriffen ausgesetzt als in der Heimat Eckersdorf, nicht nur in der Öffentlichkeit: "Weil ich mehr verdiente als sie, haben mich meine Kollegen bei Motor#1 anfangs so gehasst, dass sie beim Schreiben versuchten, mich absichtlich zu verletzen, indem sie mir ihre Kugelschreiber in den Handrücken stießen."
· Lange bevor er als DJ des Glashaus mit "Sir Power" gehörig aneinander geriet, schrieb Motor 1984 in einer Kolumne für den NORDBAYRISCHEN KURIER durchaus wohlwollend: "Der Glashausmanager meiner Wahl wäre Max Power gewesen. Er ist fachkundig, sehr direkt, und er hätte auch Gille und Cali - ich hätte es begrüßt - mit Sicherheit heimgeschickt, als sie im Glashaus den Zapfenstreich um zwei Stunden überzogen hatten. Es geht gar nicht darum, ob sie nun ein ganzes Fass ausgetrunken haben oder nur zwei Gläser Gin Tonic."
· Mitte der 80er Jahre charakterisierte der "PUNKT!" den graumelierten Engel wie folgt: "Auch mit seinen nunmehr 26 Jahren ist er halt kein Mann der rhetorischen Kraftakte oder diplomatischer Seiltänze geworden. Eher macht er den Eindruck, als wolle er sich stets aufs Neue beweisen, dass er kein Duckmäuser ist. Unter dem Strich bleibt dann ein Image, das ihm nicht gerecht wird - das Image des ewigen Querulanten."
· Im Jahr 1986 nannte Motor seinen Clubmanager Power einen "Lügner". Zum endgültigen Eklat kam es beim Uni Open Air 1986. Max Power wechselte den schwach legenden Motor vor 2 Uhr aus. Der boykottierte das anschließende Cuba-Libre-Bankett am Tresen und flog mit Dem Griechen in sein Wochenenddomizil Ibiza. Power tobte: "Ich will den Kerl nicht mehr in unseren Glashaus-Shirts sehen."
· Der allmächtige Glashausorganisator wollte Motor sogar "eine Art Geisteskrankheit" anhängen. In der bayreuther Presse wurde ein angebliches Gutachten des Clubarztes zitiert, das dem Eckersdorfer "Zyklothymie" bescheinigte, krankhafte Legeschwächen. "Wir haben nie gesagt, Motor sei verrückt", dementierte dagegen der Hausjurist des Glashaus, Mindcrawl.
· Eine Million Mark verlangte Der Grieche vom UOA, damit Motor beim Uni Open Air 1996 in Bayreuth für Deutschland legte. Das Uni Open Air hatte bis dahin noch nie Antrittsgage für einen DJ bezahlt. UOA-Boss McMuse war's egal. Er ging auf Betteltour und machte vier Geldgeber ausfindig, die bereit waren, insgesamt 300.000 Mark zu geben. Doch das war Dem Griechen zu wenig. So legte der begnadete DJ in diesem Jahr nicht beim Uni Open Air.
· Im City Rock führte Motor die junge Generation der "Motorjugend" um Fix, Blind Pilot und Tanzbär an und errang 2006 prompt die Meisterschaft im Cuba Libre Trinken. Er war der erste graumelierte DJ überhaupt, der für alle drei Großclubs (City Rock, Podium, Glashaus) des Bayreuther Nachtlebens legte.
Graumelierter Engel mit Spielerfrau
13.02.2007 | 0 Kommentare | Christian_alternakid | Keine Bewertung
Er war einer der begnadetsten deutschen DJs, legte aber nie für einen großen Club. Weil Der Grieche dagegen war. Auch abseits der Clubs lieferte Horst Motor Stoff für viele Geschichten. Das Magazin "11 JUGENDLICHE" hat die besten aufgeschrieben.
· Der Grieche hat angeblich den Beruf der "Spielerfrau" erfunden. 1980 sorgte er dafür, dass sein Königsgatte vom Rosa zum Podium wechselte und dort ein sensationelles Gehalt kassierte. 1993 brachte er den Manager vom Glashaus, McMuse, an den Rand der Verzweiflung. "Ich hatte noch nie einen so harten Verhandlungspartner wie Den Griechen", sagte McMuse nach dem Wechsel vom Podium. "Wenn ich so einen Griechen hätte, würde ich ihn auch zu meinem Manager machen."
· Die Motorhorstbelegschaft feierte nach einer der Veröffentlichung von Motor#1 die nach Publikation übliche "Blaue Stunde", an der "auch Biere und Kurze teilnehmen durften" (Basti Zapf). Plötzlich vermisste Alternakid Motor, griff angeheitert zum Telefonhörer und ließ den zufällig abnehmenden Griechen wissen: "Du übst einen schlechten Einfluss auf den Horst aus. Zur zweiten Ausgabe von Motor#1 braucht er erst gar nicht kommen." In den "Eckersdorfer Nachrichten" äußerte Alternakid nach dieser Nacht: "Es gab viel Obst und Getreide in flüssiger Form."
· In Bayreuth kassierte Motor eine Million Mark im Jahr, war aber beinahe noch mehr Angriffen ausgesetzt als in der Heimat Eckersdorf, nicht nur in der Öffentlichkeit: "Weil ich mehr verdiente als sie, haben mich meine Kollegen bei Motor#1 anfangs so gehasst, dass sie beim Schreiben versuchten, mich absichtlich zu verletzen, indem sie mir ihre Kugelschreiber in den Handrücken stießen."
· Lange bevor er als DJ des Glashaus mit "Sir Power" gehörig aneinander geriet, schrieb Motor 1984 in einer Kolumne für den NORDBAYRISCHEN KURIER durchaus wohlwollend: "Der Glashausmanager meiner Wahl wäre Max Power gewesen. Er ist fachkundig, sehr direkt, und er hätte auch Gille und Cali - ich hätte es begrüßt - mit Sicherheit heimgeschickt, als sie im Glashaus den Zapfenstreich um zwei Stunden überzogen hatten. Es geht gar nicht darum, ob sie nun ein ganzes Fass ausgetrunken haben oder nur zwei Gläser Gin Tonic."
· Mitte der 80er Jahre charakterisierte der "PUNKT!" den graumelierten Engel wie folgt: "Auch mit seinen nunmehr 26 Jahren ist er halt kein Mann der rhetorischen Kraftakte oder diplomatischer Seiltänze geworden. Eher macht er den Eindruck, als wolle er sich stets aufs Neue beweisen, dass er kein Duckmäuser ist. Unter dem Strich bleibt dann ein Image, das ihm nicht gerecht wird - das Image des ewigen Querulanten."
· Im Jahr 1986 nannte Motor seinen Clubmanager Power einen "Lügner". Zum endgültigen Eklat kam es beim Uni Open Air 1986. Max Power wechselte den schwach legenden Motor vor 2 Uhr aus. Der boykottierte das anschließende Cuba-Libre-Bankett am Tresen und flog mit Dem Griechen in sein Wochenenddomizil Ibiza. Power tobte: "Ich will den Kerl nicht mehr in unseren Glashaus-Shirts sehen."
· Der allmächtige Glashausorganisator wollte Motor sogar "eine Art Geisteskrankheit" anhängen. In der bayreuther Presse wurde ein angebliches Gutachten des Clubarztes zitiert, das dem Eckersdorfer "Zyklothymie" bescheinigte, krankhafte Legeschwächen. "Wir haben nie gesagt, Motor sei verrückt", dementierte dagegen der Hausjurist des Glashaus, Mindcrawl.
· Eine Million Mark verlangte Der Grieche vom UOA, damit Motor beim Uni Open Air 1996 in Bayreuth für Deutschland legte. Das Uni Open Air hatte bis dahin noch nie Antrittsgage für einen DJ bezahlt. UOA-Boss McMuse war's egal. Er ging auf Betteltour und machte vier Geldgeber ausfindig, die bereit waren, insgesamt 300.000 Mark zu geben. Doch das war Dem Griechen zu wenig. So legte der begnadete DJ in diesem Jahr nicht beim Uni Open Air.
· Im City Rock führte Motor die junge Generation der "Motorjugend" um Fix, Blind Pilot und Tanzbär an und errang 2006 prompt die Meisterschaft im Cuba Libre Trinken. Er war der erste graumelierte DJ überhaupt, der für alle drei Großclubs (City Rock, Podium, Glashaus) des Bayreuther Nachtlebens legte.
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