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ROCKER'S AREA

Ein Abend mit Truck Stop

20.11.2008 | 8 Kommentare | motorhorst
Tomte im fast ausverkauften E-Werk
Die Thees Uhlmann Gruppe (TUG) war im E-Werk zugegen, wie mir bewusst wurde, als ich nach 20 Minuten die Augen aufmachte, vorher hatte ich mich noch auf einem Truck Stop-Konzert gewähnt. Zu eindringlich war die Mischung aus neuem Material von "Heureka" und alten Klassikern wie "Korn und Sprite", "Wilhelm, das war nichts" und "Take it easy (altes Haus)". Der Saal war beinahe ausverkauft, die Band auf der Bühne erkannte man teilweise noch, danke an Dennis Becker und den Hund Marie an den Drums. Thees Uhlmann widmete etliche Songs (u.a. metalbenny und dem Sellfish-Magazin) und gab joviale Ansagen wie eh und je ("Hallo Erlangen", "Jaaaaaaha", "Holerididi, hallo Echo!"). Simon Frontzeck an Keyboards und Waschbrett ergänzte den gewohnten Sound aus Banjos und Steel-Guitars perfekt.

Im Publikum wurden alle wichtigen Figuren gezeigt (Der zärtliche "Sorry, hab Dich geschupst"-Pogo, das arythmische Klatschen, der Ausdrucks-Squaredance mit umgebundenem Sweatshirt hopsend, bzw. mit Shambles-Hut bekleidet und außer Rand und Band) und verbal am Konzert teilgenommen (Brüllendes Fordern uralter Songs, um die eigene Credibility zu erhöhen, pausenlose Zwischenrufe um die eigene Originalität unter Beweis zu stellen).

Die Band spielte beinahe das komplette neue Album, die alten Kracher waren dann aber doch die größeren Schrei-Erfolge ("In Köln und dann in meinem Zimmer", "Ich möcht so gern Dave Dudley hören"), vor allem zeigten die großartigen alten Stücke, wie mittelmäßig die neuen sind.

Alles in allem schon ein okayer Abend, aber ein Best-of-CD-Abend aus "Sonnige Nacht" und "Hinter all diesen Fenstern" plus 1-2 "Buchstaben" wäre auch eine bequemere Alternative gewesen.

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Kommentare

20.11.2008
10.32 Uhr
Ich muss bei Tomte immer an diesen unsagbar schlechten Auftritt am Uniopenair vor 6 oder 7 Jahren denken. Meine Güte!
20.11.2008
13.26 Uhr
war da der letzte teil des auftritts schon "akustisch"? hab karten für aschaffenburg im dezember, da soll das so sein (hab ich gehört).
20.11.2008
15.09 Uhr
Nein, akustisch ist übertrieben. Ab dem ersten Zugabenblock ist ein Cellist mit dabei, der aber nicht so furchtbar dominant ist und meist etwas im Sound unterging. Lediglich bei einer etwas langsameren, neu interpretierten Version von - hmmmm, war es "Schrei den Namen meiner Mutter"?, stehe gerade etwas auf dem Schlauch - spielt der wirklich ne gewichtige Rolle.
20.11.2008
15.55 Uhr
also der uoa auftritt damals war wohl so richtig klasse!

und ich glaube es war die richtige entscheidung mir erlangen nicht anzuschauen
21.11.2008
02.04 Uhr
ich fands ja trotzdem gut...

aber ich bin da möglicherweise auch vorbelastet
22.11.2008
19.56 Uhr
Der Auftritt von Thees Uhlmann und Tomte wurde beim UOA aber erst nach dem Konzert richtig gut.
23.11.2008
11.59 Uhr
säm: Das würde ich auch so sagen... insgesamt hat es für mich drei Tomte-Konzerte gedauert, bis ich die als Band richtig gut fand (war dann nach dem melt! 2001, wo ich auch säm kennenlernte). Als Mensch und Autor war mir der Herr Uhlmann schon vorher sehr sympathisch!
03.12.2008
10.49 Uhr
Wenn ich das so lese bin ich froh das Tomte seit Jahren keine Rolle mehr für mich spielen!


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