ROCKER'S AREA
Wie gut, wenn man fleißig Newsletter online abonniert, die dann auch manchmal wirklich mit brauchbaren und interessanten Inhalten aufwarten können. So fiel mir beim Überfliegen des örtlichen Druckereinewsletters eine kleine Randnotiz ganz am Ende ins Auge, die dem geneigten Leser die Website www.pandora.com ans Herz legte. Flugs auf den Link geklickt, erwartet den Besucher ein Eingabefeld, in welches er einen Interpreten oder Song einzutragen er sich gemüsigt fühlen sollte. Um es abzukürzen, was passiert, ist, dass quasi eine persönliche Radiostation erstellt wird, die ausgehend vom Eintrage es Users sich ihr eigenes kleines Universum verwandter Musik erschließt. Der Verwandschaftsgrad ergibt sich durch die emsige Arbeit der Datenbänker, die momentan wohl um die 10.000 Songs nach diversen Kriterien katalogisiert haben. Jederzeit lässt sich eingreifen und das Programm durch einige Klicks erweitern oder einschränken. Das interessante dabei ist das Spektrum des Musikkatalogs, der sich offensichtlich nicht viel aus dem Mainstream macht, sondern einen wohltuenden Querschnitt durch vor allem alternative Musik der vergangenen drei Jahrzehnte bietet. Schwer tut sich die Büchse der Pandora bei elektronischem Liedgut, aber auch hier kann man interaktiv mitwirken und hörenswerte Musik dem Team zum Vorschlage bringen.
Doch versucht selbst, als kleine Einschränkung wird man allerdings nach ca. 30 Minuten zur Registrierung aufgefordert, ohne Nebenwirkungen und kostenfrei, zumindest bin ich bislang noch nicht durch Spammer oder sonstiges aus dieser Quelle belästigt worden. Da die Sendelizenz aber momentan wohl nur den nordamerikanischen Raum einschließt, ist eine amerikanische Postleitzahl (ZIP) zur Verifizierung nötig - natürlich sollte man, um sich nicht in den Abgrund der Illegalität zu stürzen, keiensfalls eine beliebige ZIP ergoogeln... Als registered User lassen sich bis zu 100 Stationen erstellen und verwalten, Soundqualität mit 128 kbit durchaus Bürolautsprechertauglich.
Gute Reise!
Die Büchse der Pandora
31.01.2006 | 15 Kommentare | RoterBlitz
Erkunde die bunte Welt der Musik mit Hilfe der Datenbank einiger amerikanischer Nerds - das tolle Music Genome Project
Doch versucht selbst, als kleine Einschränkung wird man allerdings nach ca. 30 Minuten zur Registrierung aufgefordert, ohne Nebenwirkungen und kostenfrei, zumindest bin ich bislang noch nicht durch Spammer oder sonstiges aus dieser Quelle belästigt worden. Da die Sendelizenz aber momentan wohl nur den nordamerikanischen Raum einschließt, ist eine amerikanische Postleitzahl (ZIP) zur Verifizierung nötig - natürlich sollte man, um sich nicht in den Abgrund der Illegalität zu stürzen, keiensfalls eine beliebige ZIP ergoogeln... Als registered User lassen sich bis zu 100 Stationen erstellen und verwalten, Soundqualität mit 128 kbit durchaus Bürolautsprechertauglich.
Gute Reise!
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Kommentare
31.01.2006
15.15 Uhr
15.15 Uhr
ich habe das vor ein paar monaten mal ausprobiert, zwei stunden lang und bin - wie könnte es anders sein - mit den Libertines gestartet, habe aber kaum was brauchbares auf die ohren bekommen. ich glaube die attitude wird nicht mitberechnet ;-)
aber die idee ist natürlich super - steht da aber nicht irgendwo auf deren seite dass man nach so und so viel stunden das ganze abonnieren müsste?
aber die idee ist natürlich super - steht da aber nicht irgendwo auf deren seite dass man nach so und so viel stunden das ganze abonnieren müsste?
31.01.2006
15.36 Uhr
15.36 Uhr
nee, du musst dich halt registrieren, wie gesagt. langfristig wollen die das projekt mit werbung (visuell, is ja schon, und audial) gegenfinanzieren, habe aber trotz 5-tägigen dauerhörens noch keinen spot zu hören bekommen. gegen gebühr (14$ pro 3 monate oder so was) bleibt's dann dauerhaft werbefrei, aber bislang is ja noch nix...
31.01.2006
15.49 Uhr
15.49 Uhr
außerdem sachte ich doch, die datenbank ist fernab des mainstreams ;-)))
31.01.2006
16.03 Uhr
16.03 Uhr
na das war ja gerade mein problem. ich hab mit Libertines angefangen und hab nur fuckin-us-pop-punk bekommen, wenns weiter draußen und/oder älter gewesen wäre, würd ich ja nicht mosern.
31.01.2006
17.49 Uhr
17.49 Uhr
Pandora ist meiner Meinung nach nicht wirklich empfehlenswert. Ob ich nun Peaches, Le Tigre, Babyshambles, Art Brut, Yeahyeahyeahs und weitere angeben, spätestens nach 2 Songs lande ich bei bekacktem Ami-College-Punk. Zudem wird außer Nena kaum ein deutscher kaum ein deutscher Interpret geführt. Ich denke das hält auch für weitere nichtamerikakanische Bands.
Ich kann deswegen nur www.last.fm empfehlen! Die Idee ist die selbe, allerdings ist dort der "Sachverstand" bei der Weiterleitung höher und die Bandbreite der Interpreten weiter, e.g. Deichkind, Jansen und Kowalski etc. Einziger kleiner Minuspunkt: Zur Inbetriebnahme muß ein kleines Abspielprogramm heruntergeladen werden.
Ich kann deswegen nur www.last.fm empfehlen! Die Idee ist die selbe, allerdings ist dort der "Sachverstand" bei der Weiterleitung höher und die Bandbreite der Interpreten weiter, e.g. Deichkind, Jansen und Kowalski etc. Einziger kleiner Minuspunkt: Zur Inbetriebnahme muß ein kleines Abspielprogramm heruntergeladen werden.
01.02.2006
08.49 Uhr
08.49 Uhr
ahja interessant, Dornaldo. das deckt sich ja mit meinen erfahrungen, dass sehr auf den amerikanischen markt abgehoben wurde.
01.02.2006
13.50 Uhr
13.50 Uhr
naja, aber das ganze erhebt ja keinen Anspruch auf enzyklopädische Vollständigkeit, sondern ist eher ein Besuch bei (amerikanischen) Freunden, die einem ihre Plattensammlung vorstellen. Sicherlich könnte auch jeder Neuseeländer, Franzose, Spanier oder was auch immer die Unterrepräsentanz seiner Meinung nach wichtigen nationalspezifischen Bands in einer unserer Plattensammlungen anmahnen. Da sich meine musikalische Sozialisation aber eben von Mitte der 80er bis Ende der 90er mit einem Großteil US-amerikanischer Kapellen vollzogen hat, ist meine Kritik wahrscheinlich eher eingeschränkt, wobei ich schon finde, dass man die momentan doch noch sehr auf subjektive Beurteilungen angelegte Datenbank sicherlich noch durch objektive Betrachtung der Bandhistorien und deren eigene Querverweise ergänzen könnte.
Nicht zuletzt besteht aber ja die Möglichkeit, selbst die Datenbank zu erweitern, wenn man bestimmte Sparten als unterrepräsentiert empfindet. Die Frage ist, auf welches Pferd man setzen will, ob das nun Pandora oder last.fm oder was auch immer ist - oder sollte man das ganze bei der indiepedia einbinden??? wäre sicher eine nette Freizeitbeschäftigung für den König, nachdem er jetzt offenbar seine Plattenlegerkarriere an den Nagel hängt...
Nicht zuletzt besteht aber ja die Möglichkeit, selbst die Datenbank zu erweitern, wenn man bestimmte Sparten als unterrepräsentiert empfindet. Die Frage ist, auf welches Pferd man setzen will, ob das nun Pandora oder last.fm oder was auch immer ist - oder sollte man das ganze bei der indiepedia einbinden??? wäre sicher eine nette Freizeitbeschäftigung für den König, nachdem er jetzt offenbar seine Plattenlegerkarriere an den Nagel hängt...
01.02.2006
17.26 Uhr
17.26 Uhr
ich bin ja auch eher dem amerikanischem Indiegeschrammel zugeneigt. also mal angeworfen.
Erster Test: Band finden.
Nach mehreren Fehlschlägen, unter anderem auch meiner Lieblingsbad, dann letztendlich bei den Microphones gelandet.
Gelaufen sind dan alerdings erstmal schöne Sachen: Ein Song einer Band namens The Lilys, die ich bis dahin nicht kannte, aber jetzt mal abchecken werde, Guided by Voices, The Church, The Skygreen Leopards allerdings recht schnell auch wieder die Microphones.
Erster Test: Band finden.
Nach mehreren Fehlschlägen, unter anderem auch meiner Lieblingsbad, dann letztendlich bei den Microphones gelandet.
Gelaufen sind dan alerdings erstmal schöne Sachen: Ein Song einer Band namens The Lilys, die ich bis dahin nicht kannte, aber jetzt mal abchecken werde, Guided by Voices, The Church, The Skygreen Leopards allerdings recht schnell auch wieder die Microphones.
03.02.2006
14.10 Uhr
14.10 Uhr
Hab den pandora-ofen auch mal angeschürt. Hatte grad Arcade fire im Kopf, naja ... die haben mich dann über Graham Coxon schließlich zum grauenhaften Sugar Ray geführt. Dann war aber Schluss mit lustig! Aus! Vielleicht gibts ein ander Mal noch nen 2. Versuch ... werd dann aber mit Guided by voices durchstarten
04.02.2006
14.43 Uhr
14.43 Uhr
Ich hab die Maschine gerade mal angeworfen und als Start "the strokes" gewählt. Mal schauen was dann so kommt. In der aktuellen Visions ist auch über das Projekt ein kleiner Artikel. Dort wird pandora.com ziemlich gelobt.
04.02.2006
14.57 Uhr
14.57 Uhr
1) The Strokes - Electricityscape
2) The Casanovas - Here`s to it - Eher schlecht
3) We are the Scientists - What`s the word - Geht so
4) Yeah Yeah Yeahs - Y Control - Erster guter Song
5) Achtung!!! The Strokes - Someday - Nach 4 Liedern wieder bei der Ausgangsband :(
2) The Casanovas - Here`s to it - Eher schlecht
3) We are the Scientists - What`s the word - Geht so
4) Yeah Yeah Yeahs - Y Control - Erster guter Song
5) Achtung!!! The Strokes - Someday - Nach 4 Liedern wieder bei der Ausgangsband :(
04.02.2006
23.00 Uhr
23.00 Uhr
Also, wie gesagt, ich hab das jetzt so seit mehr als ner Woche jeden Tag fast die ganze Zeit während der Arbeit laufen und habe den Eindruck, dass je mehr Interaktion man macht (also Titel gut oder schlecht bewerten) sich das ganze in geordnetere Bahnen bewegt. Dass die anfangs eingegebene Band ziemlich schnell wieder auftaucht, hatte ich auch, aber selbst das legt sich, wobei ich persönlich nix dagegen habe, mehrere Songs von meinem Ausgangsfavourite auf die Ohren zu kriegen... Aber ab und an mal die Editierfunktionen nutzen bringt es schon, sonst wär's ja langweilig, wenn die Straße schon vorgegeben wär.
Ich seh's halt immer noch als Radioalternative, da ich nie länger als 15 Minuten am Stück vor'm Rechner sitze und dann wieder jemand kommt und was will und ich in der Gegend rumtiger, is CD oder Pod hören nich so doll, terrestrische Berliner Radiosender sind vor 21 Uhr unhörbar und alles ander Internetradio featured auch immer wieder Kram, den man grad nicht hören will, Werbung und ist vor allem ohne Vorspultaste (die ist eh das Beste).
Ich seh's halt immer noch als Radioalternative, da ich nie länger als 15 Minuten am Stück vor'm Rechner sitze und dann wieder jemand kommt und was will und ich in der Gegend rumtiger, is CD oder Pod hören nich so doll, terrestrische Berliner Radiosender sind vor 21 Uhr unhörbar und alles ander Internetradio featured auch immer wieder Kram, den man grad nicht hören will, Werbung und ist vor allem ohne Vorspultaste (die ist eh das Beste).
06.02.2006
16.24 Uhr
16.24 Uhr
gute alternative dazu:
www.radio-indie-pop.com
schöne musikauswahl, derzeit das neue Belle and Sebastian als Album der Woche zum durchhören und immer wieder von vorne anfangen.
empfehlenswert.
www.radio-indie-pop.com
schöne musikauswahl, derzeit das neue Belle and Sebastian als Album der Woche zum durchhören und immer wieder von vorne anfangen.
empfehlenswert.
05.07.2006
12.09 Uhr
12.09 Uhr
Pandora ist das einzige was mich momentan durch den Arbeitstag bringt...
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