CHRISTIAN_AK MEETS SEINE DVD-SAMMLUNG
Die Story, anyone?
Irgendwie ist es schon komisch, dass Schmid, der kontinuierlich Qualitätsfilme abdreht (seine vier Kinofilme to date: Nach 5 im Urwald, 23, Crazy, Lichter), die dazu auch noch kommerziell jeweils die Erwartungen übertreffen, keine rechte Anerkennung erfährt und kaum wahrgenommen wird.
„23“ ist keine Ausnahme in der Reihe der Schmid-Qualitätsprodukte, im Gegenteil: wer es schafft, die Story, eines jugendlichen Hackers, der an die Illuminaten glaubt und deswegen Geheimdienstinformationen an den KGB verkauft, glaubwürdig zu erzählen, vor dem ist der Hut zu ziehen. Wie würde dieser Film wohl aussehen, wäre er ein amerikanischer Teenie-Thriller? Nein, ich mag es gar nicht wissen.
23 ist von vorne bis hinten stimmig, sowohl in der Wiederherstellung der Mitt-80er (angenehmerweise ohne jeden „oh guck mal wie lustig“ – Faktor) als auch in der Charakterentwicklung, dem Thrill und den Hauptdarstellern (nur Dieter Landuris spielt mal wieder Dieter Landuris). Dazu kommt noch ein Ende, das den Film NICHT versaut und true zu seinem Protagonisten bleibt – Respekt.
Zusatzpunkte gibt es für Hans-Christian Schmid, dass er nach der Entdeckung von Franka Potente für „Nach 5 im Urwald“ mit August Diehl in „23“ den neben Daniel Brühl besten Schauspieler seiner Generation erstmals auf die Kinoleinwand brachte.
voll geil, alder, wo…: August Diehl nach einem Hack in die Daten von Atomkraftwerken glaubt, er wäre an der Tschernobyl-Katastrophe schuld.
extra best: das roundtablegespräch über die Illuminaten-Bücher
23 – Nichts ist so wie es scheint
Hans-Christian Schmid, D 1998
Mit: August Diehl, Dieter Landuris, Fabian Busch, Jan Gregor Kemp
Mit: August Diehl, Dieter Landuris, Fabian Busch, Jan Gregor Kemp
Irgendwie ist es schon komisch, dass Schmid, der kontinuierlich Qualitätsfilme abdreht (seine vier Kinofilme to date: Nach 5 im Urwald, 23, Crazy, Lichter), die dazu auch noch kommerziell jeweils die Erwartungen übertreffen, keine rechte Anerkennung erfährt und kaum wahrgenommen wird.
„23“ ist keine Ausnahme in der Reihe der Schmid-Qualitätsprodukte, im Gegenteil: wer es schafft, die Story, eines jugendlichen Hackers, der an die Illuminaten glaubt und deswegen Geheimdienstinformationen an den KGB verkauft, glaubwürdig zu erzählen, vor dem ist der Hut zu ziehen. Wie würde dieser Film wohl aussehen, wäre er ein amerikanischer Teenie-Thriller? Nein, ich mag es gar nicht wissen.
23 ist von vorne bis hinten stimmig, sowohl in der Wiederherstellung der Mitt-80er (angenehmerweise ohne jeden „oh guck mal wie lustig“ – Faktor) als auch in der Charakterentwicklung, dem Thrill und den Hauptdarstellern (nur Dieter Landuris spielt mal wieder Dieter Landuris). Dazu kommt noch ein Ende, das den Film NICHT versaut und true zu seinem Protagonisten bleibt – Respekt.
Zusatzpunkte gibt es für Hans-Christian Schmid, dass er nach der Entdeckung von Franka Potente für „Nach 5 im Urwald“ mit August Diehl in „23“ den neben Daniel Brühl besten Schauspieler seiner Generation erstmals auf die Kinoleinwand brachte.
voll geil, alder, wo…: August Diehl nach einem Hack in die Daten von Atomkraftwerken glaubt, er wäre an der Tschernobyl-Katastrophe schuld.
extra best: das roundtablegespräch über die Illuminaten-Bücher
Kommentare
17.03.2005
02.28 Uhr
02.28 Uhr
Nach wie vor mein absoluter all time Deutschfilm-favourite.
einer der bester filme aller zeiten, das muss ich einfach mal so festhalten.
5XKino, mehrfach auf video+dvd gesehen, und nie langweilig. besunders August Diehl besticht hier durch sein wirklich ausgeprägtes Verständnis, sich in Extremsituationen in denen sich sein Charkter gerade befindet hineinzudenken. Das ermöglicht es dem Regisseur die Geschichten bis ins Ende hin explizit realistisch und ganz und gar nicht tragikomisch zu gestalten, da die Charaktere eben sehr ausgeprägt zur geltung kommen.
Kompliment Hans Christian Schid.
Ich verneige mich!
einer der bester filme aller zeiten, das muss ich einfach mal so festhalten.
5XKino, mehrfach auf video+dvd gesehen, und nie langweilig. besunders August Diehl besticht hier durch sein wirklich ausgeprägtes Verständnis, sich in Extremsituationen in denen sich sein Charkter gerade befindet hineinzudenken. Das ermöglicht es dem Regisseur die Geschichten bis ins Ende hin explizit realistisch und ganz und gar nicht tragikomisch zu gestalten, da die Charaktere eben sehr ausgeprägt zur geltung kommen.
Kompliment Hans Christian Schid.
Ich verneige mich!
20.04.2005
15.15 Uhr
15.15 Uhr
Guter Film. Ich denk mal das ganze kommt sehr rüber und der Zeit damals angemessen. Wie heißt eigentlich dieser geniale Schauspieler (Dieter Landuris) der einen der beiden Drahtzieher in dieser Hackersache spielt.
Bewertungen
3 Bewertung mit durchschnittlich 4,33 Hörstchen
Als Mitglied der motorjugend mit dem Rang Blicker oder mehr kannst Du an dieser Stelle einen Kommentar zu dieser Text abgeben und andere Kommentare kommentieren.
