MEDIALES
Nach einer Vorhersage des Biene-Maja-Kalenders soll im Jahre 2012 die Welt untergehen. Dann stehen nämlich - wie bereits vor 40 Jahren im Musical "Hair" vorhergesagt" - der Mond im siebten Haus und Jupiter verbündet sich mit Mars. Zum Glück wird aber die ganze Theorie weit außen vor gelassen, man erfährt am Anfang nur kurz, dass die lustigen kleinen Neutrinos den Erdkern aufheizen und deshalb alles vor die Hunde geht. Danach kracht und scheppert es nur noch, auf dass man sich nicht zuviel Gedanken machen möge.
Nach zwanzig Minuten sind bereits die aus anderen Emmerich-Produktionen bekannten Klischee-Darsteller eingeführt:
- Der Held, der geschieden ist und entsprechend ein Problem mit seinem Sohn hat
- Der wahnsinnige Irre, der alles durchschaut hat, den allerdings niemand ernst nimmt, weswegen oder weil er alleine in der Wildnis lebt
- Der US-Präsident mit großem Herz und Verstand, bei dem man sich fragt, wie er je in diese Position gelangen konnte.
Dazu führt Lothar Emmerich, der früher als Fußballer unter dem Namen Ente Lippens bekannt war, die Personen ein, die in den alten Star-Trek-Folgen immer rote Shirts angehabt hätten als Zeichen für "Achtung, ich sterbe gleich":
- Der "neue" Ehemann der Frau unseres Helden
- Der bäse Russ, wo spricht mit Akzent und dabei schreit, als hätte er früher im West-Fernsehen zuviele Wrestling-Matches gesehen
- sowie diverse andere Staffage, hauptsache es handelt sich dabei weder um ein süßes Kind noch um einen süßen Hund.
Natürlich könnte diese Litanei noch endlos weitergehen, doch lässt sich die Qualität eines Filmes nach wie vor am besten mit dem Langnese-Orakel bemessen:
Wenn sämtliche Besucher während 45 Minuten Werbung wie angenagelt vor der Leinwand sitzen, anstatt die 15 Meter zum Versorgungsstand vor die Tür zu gehen, aber in dem Moment, wenn die "Noch jemand Eis?"-Langenese-Luder die Szene betreten, 15 Hände in die Luft schießen, dann weiß man eben: Jetzt ist es Zeit zu gehen, der Film wird die Katastrofe, flieht, ihr Narren, flieht!
2012
26.11.2009 | 2 Kommentare | motorhorst | Keine Bewertung
Wie versprochen hier noch einmal der Text aus der Horst-Motor-Show zum Kult-Streifen 2012 von Kult-Regisseur Roland Emmerich
Nach zwanzig Minuten sind bereits die aus anderen Emmerich-Produktionen bekannten Klischee-Darsteller eingeführt:
- Der Held, der geschieden ist und entsprechend ein Problem mit seinem Sohn hat
- Der wahnsinnige Irre, der alles durchschaut hat, den allerdings niemand ernst nimmt, weswegen oder weil er alleine in der Wildnis lebt
- Der US-Präsident mit großem Herz und Verstand, bei dem man sich fragt, wie er je in diese Position gelangen konnte.
Dazu führt Lothar Emmerich, der früher als Fußballer unter dem Namen Ente Lippens bekannt war, die Personen ein, die in den alten Star-Trek-Folgen immer rote Shirts angehabt hätten als Zeichen für "Achtung, ich sterbe gleich":
- Der "neue" Ehemann der Frau unseres Helden
- Der bäse Russ, wo spricht mit Akzent und dabei schreit, als hätte er früher im West-Fernsehen zuviele Wrestling-Matches gesehen
- sowie diverse andere Staffage, hauptsache es handelt sich dabei weder um ein süßes Kind noch um einen süßen Hund.
Natürlich könnte diese Litanei noch endlos weitergehen, doch lässt sich die Qualität eines Filmes nach wie vor am besten mit dem Langnese-Orakel bemessen:
Wenn sämtliche Besucher während 45 Minuten Werbung wie angenagelt vor der Leinwand sitzen, anstatt die 15 Meter zum Versorgungsstand vor die Tür zu gehen, aber in dem Moment, wenn die "Noch jemand Eis?"-Langenese-Luder die Szene betreten, 15 Hände in die Luft schießen, dann weiß man eben: Jetzt ist es Zeit zu gehen, der Film wird die Katastrofe, flieht, ihr Narren, flieht!
Reihe
GTU022 - Die Horst-Motor-Show, Episode II
26.11.2009 - 2012
25.11.2009 - GTU 22 - Rückblick auf die zweite Horst-Motor-Show
17.11.2009 - Die Horst-Motor-Show geht in die 2. Runde
25.11.2009 - GTU 22 - Rückblick auf die zweite Horst-Motor-Show
17.11.2009 - Die Horst-Motor-Show geht in die 2. Runde
Kommentare
30.11.2009
18.24 Uhr
18.24 Uhr
Leider gucken 2012 auch noch super viele!!!
Dabei sind diese Katastrophenfilme echt seit Anfang des neuen Jahrtausends (da ist die Welt ja auch schon nicht untergegangen) nicht so die Bringer.
Und was macht Woody in diesem Film?
2009 ist ein echt schwaches Kinojahr!
Dabei sind diese Katastrophenfilme echt seit Anfang des neuen Jahrtausends (da ist die Welt ja auch schon nicht untergegangen) nicht so die Bringer.
Und was macht Woody in diesem Film?
2009 ist ein echt schwaches Kinojahr!
30.11.2009
22.22 Uhr
22.22 Uhr
Wenn Science Fiction 2009, dann bitte District 9.
Der ist leiwand.
Der ist leiwand.
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