2, 3 Dinge, die ich dazu noch zu sagen hab'
27.04.2007 | 5 Kommentare | barracuda
Blumfeld im Kulturspeicher, Regensburg
26/04/2007
26/04/2007
2007 also nun. Das Jahr in dem für mich persönlich die Blumfeldauflösung nicht den einzigen Abschied bedeutet. Und obwohl ich mich berufen fühlte, jetzt dieses Mal die Chance zu ergreifen, gestaltete es sich ziemlich schwierig, den geeigneten Livetermin zu finden: Im letzten Moment konnte ich meinen Trumpf ausspielen und mit Herrn Motor und charmanter Begleitung nach Regensburg fahren. In den Kulturspeicher, der mir allerdings gar nicht gefiel.
Der Saal ist nicht voll. Man hat noch Platz, die Arme zum Klatschen bequem zu halten, ohne dem Vordermann aufs schüttere Haar zu tätscheln. Es ist irgendwie seltsam, eine Band zum ersten Mal live zu sehen – und im selben Moment auch zum letzten Mal. Es passt aber perfekt zur Melancholie der Gruppe. Die Lieder sind toll, der Sound klasse und ich bin heilfroh, Blumfeld noch live gesehen zu haben.
Doch wer weiß: Vielleicht spielt auf einer 600.000 Lichtjahre entfernten Parallelwelt gerade Blumfeld 2 ihren ersten Song, und alles beginnt von vorn …
Die Setlist von Blumfeld Online
Bewertungen
Kommentare
27.04.2007
08.57 Uhr
08.57 Uhr
OK, dann auch mein Eindruck:
Der Kulturspeicher in Rgb hat etwas von einer Mischung aus Mehrzweckturnhalle und Gewächshaus, also schon eher häßlich. Dazu ist sie maximal halb gefüllt, vielleicht 350-400 Zuschauer.
Blumfeld kommen ca. 21.20 Uhr auf die Bühne und spielen dann in mehr als 2 Stunden einen schönen Querschnitt aus allen Alben. Selten trifft der Slogan "Nur Hits" so zu, wie an dieser Stelle.
Nach den anfänglichen Songs (Draußen auf Kaution, Mein System kennt keine Grenzen) fürchte ich etwas, dass die Stimmung etwas verhalten ist, doch mit jedem Song scheint der Applaus und der Jubel am Ende noch ein bisschen größer als beim Stück zuvor zu sein. Der erste Höhepunkt wird mit dem Apfelmann erreicht, wie schon in diversen Rezensionen beschrieben, mit ausführlichstem Mitklatsch- und Singteil. Klappt sogar in Regensburg, aber in Hamburg wird das mit Sicherheit ein unvergessliches Erlebnis.
Anschließend gibt es den "Jochen mit Akkustik-Gitarre"-Teil, der für meinen Geschmack vielleicht 1-2 Songs zu lange ist, aber Kritik ist an diesem Abend wirklich überflüssig.
Die Setlist variiert leicht von Konzert zu Konzert (im Gegensatz zum Auftritt in Frankfurt gibt es heute keinen Zeittotschläger, April oder Penismonolog), aber wie sieht das Traum-Konzert eines jeden Blumfeld-Fans aus, wenn nicht mit einem Ende in Form von "So lebe ich" und einer ersten Zugabe, die mit "Verstärker" aufhört?
Jochens Ansagen sind launig, führen über weite Umwege (von Spiderman über Batman zum Apfelmann) zu den eigentlichen Songs, greifen aktuelle News auf (die 600.000 Reisejahre entfernte Erde II lässt ihm keine Ruhe) und geraten gerne mal grenzwertig zwischen Herzlichkeit und Fremdschamreflexe hervorrufend (Motto: Ich lach mich über den Kasper auf der Bühne mal kaputt und vergesse einfach mal, wer in den letzten 16 Jahren die besten deutschen Texte ever (EVER!) geschrieben hat, die mir soviel bedeuten).
2 Stunden 15 nach Konzertbeginn heißt es "Kommt gut nach Hause" und ich freu mich auf den 20. Mai in Würzburg.
Der Kulturspeicher in Rgb hat etwas von einer Mischung aus Mehrzweckturnhalle und Gewächshaus, also schon eher häßlich. Dazu ist sie maximal halb gefüllt, vielleicht 350-400 Zuschauer.
Blumfeld kommen ca. 21.20 Uhr auf die Bühne und spielen dann in mehr als 2 Stunden einen schönen Querschnitt aus allen Alben. Selten trifft der Slogan "Nur Hits" so zu, wie an dieser Stelle.
Nach den anfänglichen Songs (Draußen auf Kaution, Mein System kennt keine Grenzen) fürchte ich etwas, dass die Stimmung etwas verhalten ist, doch mit jedem Song scheint der Applaus und der Jubel am Ende noch ein bisschen größer als beim Stück zuvor zu sein. Der erste Höhepunkt wird mit dem Apfelmann erreicht, wie schon in diversen Rezensionen beschrieben, mit ausführlichstem Mitklatsch- und Singteil. Klappt sogar in Regensburg, aber in Hamburg wird das mit Sicherheit ein unvergessliches Erlebnis.
Anschließend gibt es den "Jochen mit Akkustik-Gitarre"-Teil, der für meinen Geschmack vielleicht 1-2 Songs zu lange ist, aber Kritik ist an diesem Abend wirklich überflüssig.
Die Setlist variiert leicht von Konzert zu Konzert (im Gegensatz zum Auftritt in Frankfurt gibt es heute keinen Zeittotschläger, April oder Penismonolog), aber wie sieht das Traum-Konzert eines jeden Blumfeld-Fans aus, wenn nicht mit einem Ende in Form von "So lebe ich" und einer ersten Zugabe, die mit "Verstärker" aufhört?
Jochens Ansagen sind launig, führen über weite Umwege (von Spiderman über Batman zum Apfelmann) zu den eigentlichen Songs, greifen aktuelle News auf (die 600.000 Reisejahre entfernte Erde II lässt ihm keine Ruhe) und geraten gerne mal grenzwertig zwischen Herzlichkeit und Fremdschamreflexe hervorrufend (Motto: Ich lach mich über den Kasper auf der Bühne mal kaputt und vergesse einfach mal, wer in den letzten 16 Jahren die besten deutschen Texte ever (EVER!) geschrieben hat, die mir soviel bedeuten).
2 Stunden 15 nach Konzertbeginn heißt es "Kommt gut nach Hause" und ich freu mich auf den 20. Mai in Würzburg.
27.04.2007
09.26 Uhr
09.26 Uhr
OK, mehr zu allen Konzerten der Abschiedstour gibt es auch hier:
http://www.blumfeldonline.de.vu/
Im Moment noch ohne Regensburg, aber da kommt bestimmt noch was.
http://www.blumfeldonline.de.vu/
Im Moment noch ohne Regensburg, aber da kommt bestimmt noch was.
27.04.2007
13.11 Uhr
13.11 Uhr
also münchen war wunderbar, aber war eben auch die schönste konzertlocation süddeutschlands.
hier waren auch ein bißchen mehr als 1.000 leute
hier waren auch ein bißchen mehr als 1.000 leute
