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<title><![CDATA[motorhorst.de]]></title>
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<description><![CDATA[Bayreuth muss zerstört werden. Seit 1999...]]></description>
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<copyright><![CDATA[Copyright (c) 2013 motorhorst.de - all rights reserved.]]></copyright>
<pubDate>Fri, 24 May 2013 01:18:03 +0200</pubDate>
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<title><![CDATA[Motorliga 2012/2013: So sehen die Sieger aus]]></title>
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<description><![CDATA[Schalalala. Nach der Vizemeisterschaft im Vorjahr holt sich der Statiker dieses Mal alle drei Trikots.<hr />Die Motor, Horst und Sport-Redaktion begl&uuml;ckw&uuml;nscht den<strong> Sieger der Motorliga 2012/2013,</strong> den <a href="javascript:;" onclick="window.open('http://www.motorhorst.de/comm/profil.php?user=Statiker','comm','height=490,width=750,scrollbars=no');" ><b>Statiker</b></a>, zu allen drei Trikots und dem Gesamtsieg. Hatte er sich <a href="http://www.motorhorst.de/texte-motorliga-2011-2012-das-sind-die-sieger.html">im Vorjahr</a> noch mit dem zweiten Platz und einigen Trostpreisen begn&uuml;gen m&uuml;ssen, langte es dieses Mal zur Meisterschaft, die sich schon seit einigen Spieltagen abgezeichnet hatte.<br />
<br />
<strong>1.</strong> <img alt="Statiker" src="/grafik/fussball/Statiker.jpg" title="Statiker" /> <strong>2.</strong> <img alt="Duzer" src="/grafik/fussball/Duzer.jpg" title="Duzer" /> <strong>3.</strong> <img alt="Tom" src="/grafik/fussball/Tom.jpg" title="Tom" /><br />
<br />
Auf Platz 2 landete <a href="javascript:;" onclick="window.open('http://www.motorhorst.de/comm/profil.php?user=Duzer','comm','height=490,width=750,scrollbars=no');" ><b>Duzer</b></a>, der sich am letzten Spieltag noch den Vize-Titel sichern konnte. Auf Platz 3 steht mit <a href="javascript:;" onclick="window.open('http://www.motorhorst.de/comm/profil.php?user=Tom','comm','height=490,width=750,scrollbars=no');" ><b>Tom</b></a> ein alter Bekannter der Motorliga, der die ganze Saison vorne dabei war.<br />
<br />
Die Gesamtpunkte (187) und der Durchschnitt pro Spieltag (5,5) reichen f&uuml;r Pl&auml;tze im Mittelfeld der ewigen Motorliga-Geschichts-Top-Ten (vulgo: <a href="http://www.motorhorst.de/fussball.php?show=fussball_halloffame">Hall Of Fame</a>). 187 Gesamtpunkte sind dabei das beste Ergebnis seit 5 Jahren (damals 198 f&uuml;r <a href="javascript:;" onclick="window.open('http://www.motorhorst.de/comm/profil.php?user=McGuyver','comm','height=490,width=750,scrollbars=no');" ><b>McGuyver</b></a>).<br />
<br />
Die <strong>Sonderpreise des Instituts f&uuml;r Motorenwesen im Allgemeinen und Fu&szlig;balltipps im Besonderen</strong> werden wie folgt vergeben:<br />
<br />
<img src="http://www.motorhorst.de/grafik/trophies/leaf.png" /> Das<strong> Lorbeerblatt f&uuml;r die meisten richtig getippten Tendenzen</strong> geht an den <a href="javascript:;" onclick="window.open('http://www.motorhorst.de/comm/profil.php?user=Statiker','comm','height=490,width=750,scrollbars=no');" ><b>Statiker</b></a> mit 152 voll korrekten Tipps (Alta), aber halt nur, was die Tendenz betrifft. Es folgen <a href="javascript:;" onclick="window.open('http://www.motorhorst.de/comm/profil.php?user=Tom','comm','height=490,width=750,scrollbars=no');" ><b>Tom</b></a> (151) und <a href="javascript:;" onclick="window.open('http://www.motorhorst.de/comm/profil.php?user=motorhorst','comm','height=490,width=750,scrollbars=no');" ><b>motorhorst</b></a> (145).<br />
<br />
<img src="http://www.motorhorst.de/grafik/trophies/browngem.png" /> Der <strong>braune Edelstein f&uuml;r die meisten richtigen Tendenzen&nbsp;ohne das richtige Ergebnis</strong> geht an <a href="javascript:;" onclick="window.open('http://www.motorhorst.de/comm/profil.php?user=motorhorst','comm','height=490,width=750,scrollbars=no');" ><b>motorhorst</b></a>, was auch seine schlechte Platzierung im Gesamtklassement erkl&auml;rt (Platz 7). Es reicht eben nicht nur, gro&szlig;e Ahnung zu haben, auch das Gl&uuml;ck spielt keine unwichtige Rolle. Seinen 123 richtigen Tendenzen konnten nur <a href="javascript:;" onclick="window.open('http://www.motorhorst.de/comm/profil.php?user=Tom','comm','height=490,width=750,scrollbars=no');" ><b>Tom</b></a> (122) und <a href="javascript:;" onclick="window.open('http://www.motorhorst.de/comm/profil.php?user=Christian_alternakid','comm','height=490,width=750,scrollbars=no');" ><b>Christian_alternakid</b></a> (118) folgen.<br />
<br />
<img src="http://www.motorhorst.de/grafik/trophies/nail.png" /> Der <strong>Nagel f&uuml;r die meisten richtigen Tipps</strong> geht an <a href="javascript:;" onclick="window.open('http://www.motorhorst.de/comm/profil.php?user=Duzer','comm','height=490,width=750,scrollbars=no');" ><b>Duzer</b></a> mit 38, was dessen kometenhaften Aufstieg auf den letzten Metern erkl&auml;ren kann (oder auch nicht, hab nicht nachgeschaut). Es folgen erneut der <a href="javascript:;" onclick="window.open('http://www.motorhorst.de/comm/profil.php?user=Statiker','comm','height=490,width=750,scrollbars=no');" ><b>Statiker</b></a> mit 35 und der gute alte 2:1-Tippautomat <a href="javascript:;" onclick="window.open('http://www.motorhorst.de/comm/profil.php?user=xmagic','comm','height=490,width=750,scrollbars=no');" ><b>xmagic</b></a> mit 34 absolute korrekten Tipps.<br />
<br />
Die Auswertung der Saisontipps folgen in den n&auml;chsten Wochen, da hier noch der eine oder andere Titel aussteht. (motorhorst)]]></description>
</item>
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<title><![CDATA[Ich sehe tote Menschen]]></title>
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<description><![CDATA[Es wird blutig: House Of The Devil, die Neuverfilmung von Tanz der Teufel - Evil Dead - und der Klassiker des Zombie-Films Die Nacht der lebenden Toten im Fimltagebuch<hr /><div id="cke_pastebin">
	Durch <a href="http://blogs.taz.de/popblog/2009/08/24/fantasy_film_fest_3_district_9_the_house_of_the_devil_largo_winch/" target="_blank">einen &auml;lteren Artikel im Popblog</a> vom Kollegen Christian_alternakid &nbsp;landete <strong>The House Of The Devil</strong> (2009) auf meiner Watchlist, was kein Vorwurf sei soll. Mir hat der Film n&auml;mlich &uuml;berhaupt nicht gefallen, um es noch zur&uuml;ckhaltend auszudr&uuml;cken, was aber nicht hei&szlig;t, dass ich f&uuml;r Filmtipps nicht weiter offen sein werde. Eigentlich reicht es, die oben genannte Kritik zu lesen, nur haben bei mir die einzelnen Punkte leider den genau gegenteiligen Effekt wie beim damaligen Fantasy-Filmfest-Besucher (wobei die Umgebung bzw. der Anlass sicher auch einen Einfluss auf die Wahrnehmung hat). Der immer noch relativ neue Film ist bewusst optisch auf 80er-Jahre, wenn nicht sogar Direct-to-Video-&Auml;sthetik getrimmt, was ich als Leistung auch anerkenne (wenn da nat&uuml;rlich auch die Kostenfrage sicher eine Rolle gespielt hat). Leider passiert zun&auml;chst 70 Minuten mal &uuml;berhaupt nichts und wenn man sich dann innerlich zum 8. Mal &uuml;ber die Langeweile aufgeregt hat, folgen 10 Minuten Blut und dann noch ein relativ generisches Standard-Horror-Ende, das jetzt auch nicht so bahnbrechend neu ist. Hat f&uuml;r mich gar nicht funktioniert und kann ich auch nicht empfehlen. <strong>Harte 2 von 10 Punkten</strong>.</div>
<div id="cke_pastebin">
	&nbsp;</div>
<div id="cke_pastebin">
	Apropos 80er. F&uuml;r jeden damals Jugendlichen war <strong>Tanz der Teufel</strong> der Gral des Horrorfilms. Lediglich die omin&ouml;sen Gesichter des Todes (mit dem heute in jedem zweiten Film verwendeten &quot;beruhend auf einer wahren Geschichte&quot; im gefl&uuml;sterten Hintergrund) umgab ein Mythos der vergleichbar war. Wenn man endlich eine Kopie des Films bekommen hatte, war das Ansehen auch wirklich grauenhaft und das nicht nur, weil die VHS-Kassette etwa 20 mal kopiert war. Im Original hie&szlig; der Film <strong>The Evil Dead</strong>, was aber niemand in Deutschland wusste. Man machte sich auch &uuml;berhaupt keine Gedanken &uuml;ber so etwas, und wenn doch, dann schwebte sicher <em>Dance Of The Devils</em> in unseren K&ouml;pfen. Und diesen anderen Film, <em>First Blood</em>, haben wir auch nie gesehen, das war bestimmt auch etwas mit blutigem Horror.</div>
<div id="cke_pastebin">
	&nbsp;</div>
<div id="cke_pastebin">
	Der alte Film war ein low budget Film, der aber liebevoll gemacht war, vor allem die special effects betreffend, und den Klassiker des Sub-Genres &quot;Gruppe von Jugendlichen verbringt Nacht in einer H&uuml;tte im Wald und wird auf blutigste Weise vernichtet&quot; darstellt. Nichts weniger muss ein Remake leisten, auch wenn man 2013 nicht nur die Geschichte, sondern auch die entsprechenden Effekte schon tausendmal gesehen hat.</div>
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	&nbsp;</div>
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	Das schafft <strong>Evil Dead</strong> (2013) leider nicht. Dass Filmplakate dreiste L&uuml;gen - getarnt als Zitate - &uuml;ber den Filminhalt verbreiten, ist an der Tagesordnung. Hier ersetzt ein Riesenzitat quasi das komplette Posterdesign: &quot;Der schockierendste Film, den Du jemals sehen wirst&quot;. Das ist selbst dann eine dreiste L&uuml;ge, wenn man das in &quot;gesehen hast&quot; umformuliert. Man d&uuml;rfte schon gar nichts im Horrorbereich gesehen haben, um diese Aussage nur halbwegs zu best&auml;tigen. Selbst die blutigsten Splatter- und Gore-Szenen sind keinem The Walking Dead-Zuschauer fremd. Schockeffekte (jenseits von vollaufgedrehten Surround-Anlagen) erwartet jemand einfach, der die <em>Scream</em>- oder auch nur <em>Scary Movie</em>-Reihe gesehen hat. Die Regeln eines Slashers sind heute einfach bekannt (und werten im Nachhinein einen Film wie <strong>Cabin In The Woods</strong> noch einmal zus&auml;tzlich auf), was auch kein Wunder ist. Aber das Mindeste, was man sich bei einem entsprechenden Kinobesuch erhofft, ist doch irgendeine &uuml;berraschende Wendung, ein Twist, vielleicht auch eine grausige Verst&uuml;mmelung, die dieses &quot;jemand hat einen Furz im Aufzug gelassen und man ist nicht ver&auml;rgert sondern regelrecht entsetzt und verzieht das Gesicht zu einer Grimasse und sch&uuml;ttelt langsam den Kopf, um eher Unglauben als Abscheu auszudr&uuml;cken&quot;-Erlebnis bringt.</div>
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	&nbsp;</div>
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	Das alles bleibt aus und das Remake hat bei weitem nicht den Charme des alten Films (aber ein knapp 40 Mal so hohes Budget). Die Bez&uuml;ge zu Sam Raimis Werk von 1981 sind da, aber eher locker zu sehen. Das Blut spritzt, teilweise in gro&szlig;en Font&auml;nen und es werden nicht wenige Gliedma&szlig;en in allen m&ouml;glichen Varianten vom Restk&ouml;rper getrennt. Alleine - es l&auml;sst mich kalt. Also nicht kalt im Sinne von &quot;Das habt ihr verdient, ihr Schlampen, genau wie die Beiden unten in meinem Keller, die ich nachher mit meinem frisch gesch&auml;rften...&quot;, sondern eher im &quot;been there, seen that, done that before&quot;-Sinn. Ich kann nicht genau sagen, was ich mir erhofft hatte als vielleicht einfach nur: mehr. <strong>4 von 10 Punkte.</strong></div>
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	&nbsp;</div>
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	Wenn da oben von Klassiker die Rede ist, muss man noch mal 15 Jahre zur&uuml;ck gehen (bzw. unfassbare 45 Jahre von heute aus gesehen), um die Initialz&uuml;ndung im Zombie-Film zu erreichen: <strong>Night Of The Living Dead</strong> / Die Nacht der lebenden Toten vom Meister des Genres George A. Romero kam tats&auml;chlich bereits 1968 ins Kino (in Deutschland 1971). In selbst damals bereits anachronistischem Schwarz-Wei&szlig; gedreht (womit wir wieder beim Budget w&auml;ren, mit knapp &uuml;ber 100.000 Dollars kostete der Film noch mal ein Drittel des Original The Evil Dead), mit einem Schwarzen in der Hauptrolle, die aber nicht wegen seiner Hautfarbe gecastet wurde - sondern einfach der beste Schauspieler war - und ohne die Erw&auml;hnung des Wortes &quot;Zombie&quot; im kompletten Film. Mit solchen Bestandteilen und als Anfang der Zombie-Trilogie von George A. Romero (1978 folgt &quot;<strong>Dawn Of The Dead</strong>&quot; in Deutschland als &quot;Zombie&quot; releast, in unseren Kreisen aber nur als &quot;Zombies im Kaufhaus&quot; bekannt. 1985 dann &quot;<strong>Day of The Dead</strong>&quot; bzw. &quot;Zombie 2 - Das letzte Kapitel&quot; - wtf, ihr &Uuml;bersetzer, WTF!) stellte der Film quasi das Ende der Horrorfilme dar, die eher ein viktorianisches Setting hatten - wie Dracula oder Frankenstein - oder mit einem &quot;gruseligen&quot; Monster &agrave; la Wolfsmensch oder Ding aus dem Sumpf neben Schock- auch Lacheffekte produzierten.</div>
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	&nbsp;</div>
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	Und was soll ich sagen? F&uuml;r mich funktioniert der Film auch heute noch erstaunlich gut (auch wenn ich wegen der extrem nervigen - aus Kostengr&uuml;nden aus einem anderen Film wieder verwendeten - Musik beinahe aus dem Wohnzimmer geflogen w&auml;re). Hier werden die Grundmythen des Zombie-Films gesetzt - Kugel in den Kopf t&ouml;tet das Wesen, wenn Du vom Zombie get&ouml;tet wirst, wirst Du selbst zum Monster, verschanze Dich in einem Haus ohne Ausgang, denn da bist Du &quot;sicher&quot;. Nat&uuml;rlich gibt es andere Dinge, die irgendwann wieder aus dem Kanon herausfallen (Zombies haben Angst vor Feuer, eventuell verursachte kosmische Strahlung die Verwandlung), aber das gibt es ja auch z.B. im Vampirfilm (Vampir kann flie&szlig;endes Wasser nicht aus eigener Kraft &uuml;berqueren, Vampir verursacht sehr wohl Schatten, Vampir glitzert nicht im Sonnenlicht).</div>
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	&nbsp;</div>
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	Durch die fehlende Farbe erinnert mich der Film stellenweise an die Original <em>Twilight Zone</em>, was keine schlechte Assoziation ist. Die Erz&auml;hlweise mit Hilfe von Fernseh- und Radioberichten und damit dem Effekt, dass man als Zuschauer gemeinsam mit den Hauptcharakteren die Neuigkeiten und die Regeln erf&auml;hrt, ist von gro&szlig;er Spannung. Das bitterb&ouml;se Ende zudem ein Abschluss wie ich ihn mir vorstelle und heute eher selten sehe. F&uuml;r den damaligen Kinobesucher sicher ein sehr aufw&uuml;hlender Schocker, den man sofort noch zwei bis sieben Mal sehen musste. Aus heutiger Sicht immer noch <strong>sehr gute 7 von 10 Punkte.</strong></div>
 (motorhorst)]]></description>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Star Trek - Into Darkness]]></title>
<link>http://www.motorhorst.de/texte-star-trek-into-darkness.html</link>
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<description><![CDATA[Da beißt die Linsenlichtreflexion keinen Faden ab. Auch die zweite Auflage des neu gestarteten Star Trek-Universums von J.J. Abrams liefert big time ab.<hr /><strong>Version ohne Spoiler</strong><br />
Eins vorweg: Ich bin heilfroh, dass ich es mal wieder geschafft habe, keine Inhaltsangaben vorher zu lesen, noch nicht mal auf imdb.com zu schauen (das könnte wirklich schon zu viel Information sein!), bevor ich diesen Film sah. Was mit einer Woche Verspätung zum Kinostart dank Internet schon eine Leistung ist. Aber es hat sich 101% gelohnt. So habe ich tatsächlich nicht gecheckt, wie Abrams den Zuschauer (also mich) an der Nase herum führt, bis er ihn (also mich) mit genau dieser (also der Nase) auf die Lösung stieß. So wurde mir als "Nur Jedi in der Kino-Premiere gesehen"-Angehöriger endlich auch mal das unvergleichliche "Nein, Luke. Ich BIN Dein Vater."-Gefühl zu teil. Also wer die Chance noch hat: <strong>Nix drüber lesen, sofort reingehen</strong>.<br />
<br />
Ich war ja bereits Fan des Reboots von 2009, doch die zweite Episode toppt den Neustart sogar noch. Das liegt zum einen daran, dass nicht mehr alle Haupt-Charaktere eingeführt werden müssen, sondern sich lieber der Interaktion und dem Stricken von Beziehungen zueinander widmen können. Zum zweiten ist Benedict Smaug Sherlock Holmes <strong>Cumberbatch </strong>der Gegenspieler par excellence, den man sich für so einen Film wünscht. Ich fürchte mich schon davor, wie er seinen Ruf mit beschissenen Hollywood-Filmen ruiniert. Aber so weit ist es noch nicht. Möglicherweise könnte man ihn ja auch schon mal für Star Wars 7-9 als Held oder Bösewicht in Betracht ziehen, oder?<br />
<br />
Dass ich kein Freund von <strong>3D </strong>bin, dürfte bekannt sein, aber wer ist das schon? ABER: In diesem Film wird 3D, so überflüssig wie es auch ist, mit großer Effektivität verwendet. Die Besucherin neben mir zuckte mehrfach zusammen und wenn man sich darauf einlässt, dann entfaltet diese Technik in manchen Szenen schon eine sehr gute Wirkung. Andere Einstellungen sind natürlich wieder nur deswegen im Film oder deswegen SO im Film, aber mein Gott. Das merkt man dann erst wieder zuhause in der 2D-Version, wenn man sich denkt: Was soll das denn?<br />
Technischer Hintergrund ist übrigens, dass dies wohl DER ALLERERSTE FILM (EVER!!!!!1) ist, der mit der IMAX-Technik gedreht und in der post production dann in 3D gewandelt wurde - was auch immer das bedeutet, mir ist das scheißegal.<br />
<br />
Für den Star-Trek-Fan (ok, ich schreibe es: TREKKIE) gibt es wieder zig Referenzen und Augenzwinkern in Richtung Originalserie(n), aber auch der <strong>Gelegenheits-Star-Trek-Zuschauer</strong> kommt voll auf seine Kosten und leidet nicht darunter.<br />
Wie ich kürzlich im Netz erfahren durfte, gibt es ja wirklich die sprichwörtlichen <strong>engstirnigen TOS-Fans</strong>, die keine Götter neben Shatner/Nimoy dulden und selbst die nachfolgenden Serien/Spin-Offs (die wirklich ALLE tausendmal besser sind, was überhaupt kein Diss der Original-Serie sein soll) für schwach und verzichtbar halten. Denen wird das natürlich nicht gefallen. Aber was kann das Leben diesen überhaupt noch bieten? Also, hey, ich meine "Leben", steckt da schon der Teufel im Detail?<br />
<br />
Die erschreckendste Erkenntnis für mich, nach den grandiosen, zerstörerischen, lauten, einen in die Sitze drückenden Action-Szenen war: Oh mein Gott. Jar-Jar Abrams wird auch mit den kommenden <strong>Star Wars</strong> Filmen ALLES richtig machen und nach den enttäuschenden Episoden I-III (die ja der Franchise erstaunlicherweise überhaupt keinen Schaden zufügen konnten) das ganze Lucas-Universum retten und den Mythos noch größer machen als er je zuvor war. Auch wenn man sich das schon gar nicht mehr vorstellen kann.<br />
<br />
132 Minuten Unterhaltung ohne Längen. Tumbe Action-Fans werden genau so bedient wie Oldschool-Fans der prime directive, wie auch Fan Fiction-Freunde, die mal wieder einen neuen Impuls für <strong>Kirk/Spock-Liebesgeschichten</strong> brauchten (dieser Film liefert eher so 42 Impulse). <br />
<br />
Wäre ein 9/10 oder sogar 10/10 Film, es müssen aber die obligatorischen Abzüge für den Einsatz von 3D und die üblichen Idioten-Witze für alle <strong>Zweitklässer </strong>(OK, das ist jedem Zweitklässer gegenüber unfair, sagen wir: für alle Drehbuchschreiber) folgen.  Und natürlich für Abrams <strong>lense flare</strong>-Mist, den er sich echt langsam in den Arsch schieben kann - mal ganz sachlich ausgedrückt.<br />
Es bleibt aber bei <strong>herausragenden 8 von 10 Punkten</strong>. (motorhorst)]]></description>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Filmtagebuch: Die Nachtragsrunde - Teil 1 (von vermutlich 3)]]></title>
<link>http://www.motorhorst.de/texte-filmtagebuch-die-nachtragsrunde-teil-1-von-vermutlich-3.html</link>
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<description><![CDATA[Da hat sich einiges aufgestaut im Urlaub. The Omega Man, Submarine, Daydream Nation.<hr />Vor und nach dem Jahresurlaub (Wasser warm, Wetter sch&ouml;n, Essen gut, Zimmer sauber - danke der Nachfrage) ist so einiges liegen geblieben. Gl&uuml;cklicherweise ist <a href="http://www.motorhorst.de/texte-161344.html">Kollege alternakid in die Bresche gesprungen</a> und hat das Filmtagebuch im Ged&auml;chtnis der Jugend behalten, vielen Dank daf&uuml;r Christian. Und direkt zur Bath&ouml;hle bzw Aufarbeitung!<br />
<br />
<strong>The Omega Man (1971):</strong> Nachdem in der Diskussion zu meinem letzten Filmtagebucheintrag die Rede auf den&nbsp;<a href="http://www.motorhorst.de/texte-filmtagebuch-viel-durchschnittliches-und-dann-ein-echtes-highlight.html#kommentar161284">Vorl&auml;ufer des Will-Smith-Films</a>&nbsp;<em>I Am Legend</em>&nbsp;kam, wurde dieser nun auch mal abgearbeitet. Wie dort schon erw&auml;hnt, wurde die urspr&uuml;ngliche Geschichte von Walter Matheson (Titel: I Am Legend) bereits 1963 mit Vincent Price verfilmt (Last Man On Earth), dann 1971 mit Charlton Heston (The Omega Man) und schlie&szlig;lich mit Will Smith 2007 unter dem Originaltitel. Ich kannte nur die letzte Version, was den Anspruch schon deutlich senkte. In aller K&uuml;rze: Die Szenen der verlassenen, &uuml;berwucherten Stadt sehen im Smith-Film nat&uuml;rlich besser aus, sind aber auch 1971 schon gut gelungen. Die Gegenspieler sind nicht ganz so monsterhaft, sondern haben noch etwas Menschliches an sich und sind vielleicht sogar eine Analogie (wie die Zombies in Dawn Of The Dead angeblich ja wir alle sind, wie wir vor den Fernsehern und in den Superm&auml;rkten sitzen). Und Charlton Heston ist halt wie immer Charlton Heston. Erstaunlich finde ich, &auml;hnlich wie schon bei Soylent Green, wie sehr bereits Endzeitthemen und negative Zukunftsvisionen zu Beginn der 70er Jahre im Fokus von Drehb&uuml;chern standen. Ich h&auml;tte diesen Trend eher in die beginnenden 80er Jahre verlegt.<br />
Der Film selbst ist sicher kein Meisterwerk und ich bin froh, ihn abgearbeitet zu haben. <strong>4/10 Punkte</strong>.<br />
<br />
<strong>Submarine (2010):</strong> Und dann noch 2 grenzfragile Filme, bei denen ich jetzt nach 5 Wochen schon gar nicht mehr so zusammenbringe, wie und warum und weshalb da was passierte. Zum Gl&uuml;ck sehe ich anhand meiner imdb-Bewertung (7/10), dass mir dieser recht gut gefallen hat. Wom&ouml;glich lag es an der Jacke, da ich auch immer gerne solche anhabe, auch wenn mir der Name gerade nicht einf&auml;llt, Cardigan war es nicht, denn das ist ja strick. Und Chesterfield ist ein Sessel. Gute Schauspieler, origineller Soundtrack von Alex Turner (Arctic Monkeys), sch&ouml;ne - endlich das Klischee! - Coming-Of-Age-Story. <strong>7/10 Punkte</strong>.<br />
<br />
<strong>Daydream Nation (2010):</strong> Und gem&auml;&szlig; des Teletubby-Mottos &quot;Nochmal!!!&quot; versuche ich dann, das Gef&uuml;hl von Submarine noch mal weiter r&uuml;ber zu retten. Und ach, wie praktisch, da gibt es einen Film, mit dem Titel eines Albums von Sonic Youth und eine der Figuren hei&szlig;t auch noch Thurston, wie geil ist das denn? Na ja, gar nicht geil halt. Da wird eine recht biedere Geschichte vom Rei&szlig;brett erz&auml;hlt, M&auml;dchen aus Stadt muss in die Kleinstadt und beginnt Aff&auml;re mit Lehrer, aber da ist auch noch ein Junge. Ja, das hat man nicht nur in Filmen, sondern vermutlich inzwischen auch in jeder zweiten Serie gesehen. Und zwar besser. Glaube ich. Denn die Erinnerungen an die genaue Handlung sind schon dann verblasst, wenn noch der Abspann l&auml;uft und ich gerade Teen Age Riot auf der Anlage lauter drehe. (Oh weh, lese eben noch in der Zusammenfassung, dass da auch noch was mit nem Serienkiller war, das macht es aber auch nicht besser. Aber ich k&ouml;nnte den Film nat&uuml;rlich sofort noch mal schauen, da ich keine Ahnung habe, wer der T&auml;ter war).&nbsp;<strong>3/10 Punkte</strong>.<br />
<br />
<br />
 (motorhorst)]]></description>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Filmtagebuch: Oslo 31. August, Open Your Eyes, Wire - 4. Staffel]]></title>
<link>http://www.motorhorst.de/texte-161344.html</link>
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<description><![CDATA[Der Motor ist im Urlaub, aber dennoch schaut man Filme. <hr /><p>
	Da ich das diesw&ouml;chentliche Filmtagebuch des K&ouml;nigs vermisse, spring ich mal spontan ein!</p>
<p>
	Zuvorderst: jeder, der Augen hat zu sehen, sollte schleunigst ins Kino gehen und sich <strong>Oslo, 31. August</strong> (Norwegen, 2011) vom norwegischen Regisseur Joachim Trier zu Gem&uuml;te f&uuml;hren. Ich gebe zu, die Geschichte um einen ehemaligen Drogenabh&auml;ngigen, der seine letzten 24 Stunden in Oslo verbringt, ist ein Downer vor dem Herrn, aber was f&uuml;r ein wunderbar anzuschauender Downer, was f&uuml;r ein brillant gespielter Downer! Mindestens eine <strong>8/10</strong> und in Anbetracht dessen, wie sehr mich der existentialistische Furor des Films seitdem besch&auml;ftigt hat, sogar <strong>Tendenz zur 9/10</strong>. Eine <a href="http://blogs.taz.de/popblog/2013/04/12/oslo-31-august-regie-joachim-trier/">ausf&uuml;hrliche Kritik gibt&#39;s hier</a>, &uuml;brigens.</p>
<p>
	Einer der besten Filme des Jahres also und&nbsp; bei der Gelegenheit m&ouml;cht ich auch noch auf <strong>Reprise</strong> (dt.: &quot;Auf Anfang&quot;), den Deb&uuml;tfilm von Joachim Trier mit dem gleichen Hauptdarsteller (der, wie ich zu meiner baffen Erstaunung nachgelesen habe, nicht einmal &quot;beruflich&quot; Schauspieler ist, sondern eigentlich Arzt - und dennoch diese irre Performance hier aus dem Handgelenk sch&uuml;ttelt!), hinweisen, der sich zwar auch um Depressionen und &auml;hnliches k&uuml;mmert, aber das Ganze weniger bedauernd kontemplativ als vielmehr mit offenem Punkvisier angeht. Wer bisher <a href="http://www.youtube.com/watch?v=h7PsO2YaYi4">&quot;deceptacon&quot; von Le Tigre</a> noch nicht f&uuml;r einen Wahnsinnspartytrack gehalten hat, der tut es nach diesem Film. <strong>8/10</strong><br />
	<br />
	Endlich bin ich einmal dazu gekommen, das Original zu Vanilla Sky zu schauen. Wir erinnern uns: <strong>Vanilla Sky</strong> (USA, 2000) war das Tom-Cruise-Vehikel, in dem Cameron Diaz alle an die Wand spielte und das einen der besten Soundtracks seiner Zeit hatte (wie majest&auml;tisch war denn bitte die Stelle, in der &quot;Ladies &amp; Gentlemen, We&#39;re Floating Into Space&quot; von Spiritualized erklang?). Die Bilder und die Musik waren sch&ouml;n, aber vom Plot (zu wirr) und vom Pathos (zu viel) her konnte Vanilla Sky nicht &uuml;berzeugen (<strong>4/10</strong>) und tats&auml;chlich ist das spanische Original <strong>Open Your Eyes</strong> (Spanien, 1997) von Alejandro Amenabar, der sp&auml;ter mit &quot;Das Meer in mir&quot; und &quot;The Others&quot; Erfolge feierte, dem US-Remake &uuml;berlegen. Die Story ist vertrackt, die Schauspielleistungen eher schwierig (keine Cameron Diaz, aber leider immer noch Penelope Cruz, die die gleiche Rolle im US-Remake ebenfalls spielen durfte - aber nur im europ&auml;ischen Original, klar, blank zieht), alles in allem ein klassischer Mindfuck-Film, der zum gr&ouml;&szlig;ten Teil &uuml;berzeugt. <strong>6/10</strong> mit Tendenz zur 7.</p>
<p>
	<br />
	Bei den au&szlig;ergew&ouml;hnlich guten Fernsehserien freut man sich &uuml;ber jede Staffel, die man schaut, sp&uuml;rt aber gleichzeitig den Wehmut, dass man diese Staffel nie mehr zum ersten Mal wird schauen k&ouml;nnen. <strong>The Wire</strong> (USA, 2002-2008) ist die vielleicht beste Crime-Serie des letzten Jahrzehnts, zumindest wenn wir an komplexen Geflechten und nicht an simplen Whodunnits interessiert sind (sonst h&auml;tte The Killing wohl ein W&ouml;rtchen mitzureden). Welche Staffel die beste ist, da gehen die Meinungen weit auseinander. Mein Favorit ist immer noch Season 2, was aber vielleicht daran liegt, dass ich zur polnischen working class, die fr&uuml;h um 8 erstmal ein bis vier Wodka trinkt, mehr innere Bindung sp&uuml;re als zum Drogendealer-Bling-Bling in den &quot;projects&quot;, das die anderen Staffeln dominiert. Auch wenn Staffel 4 ein wenig Schwierigkeiten hat, das Stringer-Bell-Loch zu f&uuml;llen, ist auch diese Season wieder besser als alles, was man sonst im Bereich Polizei-Serie zu sehen bekommt. Hyperkomplex, mit etlichen Handlungsf&auml;den und einem so unwahrscheinlich reichen Portfolio an sorgsam herausgearbeiteten Charakteren, dass man nicht nur ohne die bisherigen Gegenspieler Stringer Bell und Avon Barksdale arbeiten konnte, sondern auch noch den bisherigen Fokuspunkt der Zuschauer, Jimmy McNulty, mehr oder weniger auf die Ersatzbank schiebt! Ganz zu schweigen von Omar Little, jenem gangster with attitude, der bei allen anderen Serien schon l&auml;ngt allein im Mittelpunkt stehen w&uuml;rde, weil er einfach eine derma&szlig;en irre Pr&auml;senz besitzt, dass er jede einzelne verdammte Szene an sich rei&szlig;t.</p>
<p>
	Wenn Staffel 4 eine Schw&auml;che hat, dann am ehesten darin, dass das The Wire - Prinzip der Nichtaufl&ouml;sung, der im Subtext dadurch immer wieder kommunizierten Grundaussage, dass diese Probleme nicht verschwinden werden, dass sich Drogen und Verbrechen in einer Stadt wie Baltimore so sehr in die DNA gesetzt haben, dass kein verhafteter Verbrecher, keine aufgel&ouml;ste Straftat ausreichen wird, um die Stadt von ihrer Geisel zu befreien, hier in Staffel Nummer 4 so weit auf die Spitze getrieben wird, dass das Ende wie ein beliebiger Schnitt wirkt, der auch zu jeder anderen Folge h&auml;tte kommen k&ouml;nnen. Dennoch: <strong>diese Staffel</strong> eine <strong>8/10</strong>, <strong>The Wire als Ganzes 9/10</strong>, in seinen besten Momenten wie <strong>Staffel 2</strong> oder dem Ende der dritten Staffel sogar eine <strong>10/10</strong>.</p>
<p>
	<br />
	Aus Staffel 3, aber eine gute Zusammenfassung, was The Wire so brillant macht:</p>
<p>
	<iframe allowfullscreen="" frameborder="0" height="315" src="http://www.youtube.com/embed/gcl40sIGN1s" width="420"></iframe><br />
	&nbsp;</p>
 (Christian_alternakid)]]></description>
</item>
<item>
<title><![CDATA[A Lot Of Money? A Load Of Money! Tons of Money!]]></title>
<link>http://www.motorhorst.de/texte-depeche-mode-music-for-the-masses-a-lot-of-money-a-load-of-money.html</link>
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<description><![CDATA[Die Depeche-Mode-Werkschau, Teil 07: Music For The Masses (1987)<hr /><p style="margin-bottom: 0cm">
	Mit <strong>Music For The Masses</strong> erschien 1987 das bereits sechste Studioalbum im siebten Jahr des Wirkens. Zum letzten Mal konnte ein Ver&ouml;ffentlichungsabstand von nur einem Jahr eingehalten werden (<strong>Black Celebration</strong>&nbsp;war erst 1986 erschienen). Dies sollte sich bei k&uuml;nftigen Alben &auml;ndern, die Zeitr&auml;ume wurden dann deutlich l&auml;nger.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm">
	<strong>Singles</strong><br />
	2 Singles wurden bereits vor der Ver&ouml;ffentlichung des Albums ver&ouml;ffentlicht, 2 weitere erschienen danach.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm">
	<strong>Strangelove </strong>(BONG13) wurde mit einem eigenen Single-Mix im April 1987 ver&ouml;ffentlicht und erreichte in Deutschland Platz 2 der Single-Charts.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm">
	Auch die folgende Auskopplung <strong>Never Let Me Down Again</strong> (BONG14) erklomm den zweith&ouml;chsten Rang und konnte somit den Erfolg von People Are People nicht wiederholen. Es sollte noch &uuml;ber 10 Jahre dauern, bis wieder eine DM-Single an der Spitze der deutschen Charts stand.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm">
	Mit den Singles zu Music For The Masses wurde es endg&uuml;ltig zur Gewohnheit, <strong>zahlreiche Remixe</strong> zu den St&uuml;cken, meist auf mehrere Platten verteilt, zu ver&ouml;ffentlichen. Wie in den 80ern &uuml;blich, gab es einige der Maxis auch in farbigem Vinyl. Gut ist mir hier noch die orange-transparente Never Let Me Down Again-Maxi im Sinn, auch wenn die schwarz-wei&szlig; gescheckerte Platte zu Shake The Disease damals das Highlight war.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm">
	Es war das <strong>goldene Zeitalter der DM-Maxis</strong>. Zum einen fanden sich nun auch prominente Remixer auf den Plattenh&uuml;llen, etwa Tim Simenon von Bomb The Bass! oder Mark Saunders f&uuml;r Strangelove und Chris Tsangarides f&uuml;r Never Let Me Down Again. Ein Prinzip, an dem DM bis heute festgehalten haben. Dazu konnte man diese Remixe aber alle anh&ouml;ren und viele gaben den Songs v&ouml;llig neue Aspekte, Schwerpunkte, Richtungen. Als Beispiele seien hier nur To Have And To Hold (Spanish Taster) oder der Pain-Mix von Strangelove genannt. Die Remixe der 90er und 00er Jahre haben da doch eine deutlich k&uuml;rzere Halbwertszeit im Player, ungeachtet der prominenten G&auml;ste.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm">
	<strong>Behind The Wheel</strong> (BONG15) folgte am Jahresende 1987 als Auskopplung und bot als besonderes Schmankerln den Blues-Klassiker &quot;Route 66&quot; als B-Seite. Hier deutete sich bereits etwas an, was bei der folgenden Tour dennoch wie ein Schock wirkte: Martin Gore mit Gitarre! Aber...aber...das ist doch eine Synthie-Band! Tja Leute, wie h&auml;ttet ihr damals wohl geglotzt, h&auml;ttet ihr &quot;Personal Jesus&quot; schon gekannt, aber das ist ein anderes Thema. Ein wunderbarer empfehlenswerter Remix ist der Beatmasters Mix von Route 66, der die Songs Behind The Wheel und Route 66 genial verbindet.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm">
	Die letzte Single des Albums war schlie&szlig;lich<strong> Litte 15</strong> (Spezielle Katalognummer LITTLE15) und auch hier gab es zwei Besonderheiten in Form von Klavierst&uuml;cken als B-Seiten. Zum einen die Mondschein-Sonate (Beethoven) gespielt von Alan Wilder und das ebenfalls von ihm gespielte Instrumental &quot;St. Jarna&quot;.<br />
	<strong><br />
	Martin-Faktor<br />
	</strong>Martin Gore hat alle Titel auf dem Album geschrieben (und bis auf die beiden &quot;Covers&quot; Mondschein-Sonate und Route 66 auch alle St&uuml;cke auf den Singles) und singt die beiden Titel <strong>I Want You Now</strong> und <strong>The Things You Said</strong>. <strong>Pimpf</strong> ist ein Instrumentalst&uuml;ck, die &uuml;brigen 7 Titel des normalen Albums singt Dave Gahan.</p>
<p>
	<strong>Titel und Cover<br />
	</strong>Der Titel des Albums war ein gewitztes und absolut zutreffendes Wortspiel: Musik f&uuml;r Messen. Aber eben auch Musik f&uuml;r die Massen. Die dann Messen feiern.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm">
	Das reduzierte Cover des Albums ist eines der sch&ouml;nsten in der DM-Geschichte. Der stilisierte <strong>Lautsprecher</strong> findet zum einen den Weg ins Logo, zum anderen stellt er auch auf dem Coverfoto das zentrale Motiv dar. Dieses findet sich im Anschluss in verschiedenen Formen auch auf den Single-Covers wieder. Zusammen mit Anton Corbijns typischem Look in den Musikvideos zeichnete sich hier deutlich das Wunderbare ab, das die h&auml;&szlig;liche Bezeichnung corporate identity tr&auml;gt. Aber hier ist es wie mit den Fu&szlig;balltrainern und der Verr&uuml;cktheit: Alles im positivsten Sinne.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm">
	<strong>Strange<br />
	<em>Anton Corbijn</em></strong> drehte nach seinem Depeche-Mode-Deb&uuml;t &quot;A Question Of Time&quot; auch dieses Mal Musikvideos f&uuml;r die Band. Au&szlig;er f&uuml;r Little 15 gab es zu allen Singles eine Video-Umsetzung von ihm. Damit aber nicht genug. Diese Arbeiten plus eine Adaption von &quot;Pimpf&quot; wurden zu einer Sammlung namens <strong>Strange</strong>&nbsp;vereint und als knapp 30 Minuten dauernde Videokassette ver&ouml;ffentlicht. Um die 5 Videos (die allesamt auf Super 8 gedreht waren und den typischen, k&ouml;rnigen, fast ausschlie&szlig;lich schwarz-wei&szlig;en Stil des Regisseurs hatten) wurde eine lose Handlung gesponnen, die aber zusammen nicht unbedingt einen schl&uuml;ssigen Sinn ergibt. Die seltsame Sprache, die der alte Mann <em><strong>Valdemar</strong></em>, der auch im Never Let Me Down Again-Video auftaucht, spricht, l&auml;sst mich heute noch nachts schwei&szlig;gebadet aus einem Fiebertraum hochschrecken. Also nicht wirklich, aber faszinierend war das schon. Die Fantasiesprache war offenbar D&auml;nisch.<br />
	<br />
	<strong>101</strong><br />
	Dem Album folgte eine umfassende Welttour, die im 101. Konzert in der Rose Bowl von Pasadena, Kalifornien, kulminierte und in dem Film 101 von <em><strong>D.A. Pennbaker</strong></em> festgehalten ist. Das Konzert wurde zudem als Doppel-LP gleichen Namens <strong>101 </strong>(1989) ver&ouml;ffentlicht, das erste Live-Album von Depeche Mode. Zudem wurden einzelne Titel auf mehreren Vinyl-Maxis ausgekoppelt, die alle <strong>Everything Counts</strong> als Titelst&uuml;ck hatten. Sozusagen eine &quot;erneute&quot; Auskoppelung des St&uuml;cks von <strong>Construction Time Again</strong>. wenn auch als Live-Version. Neben St&uuml;cken des Konzerts befanden sich auf der limited edition der Single auch neue Remixe von Everything Counts.<br />
	<br />
	Der Film 101 ist &uuml;brigens kein reiner Konzertmitschnitt sondern begleitet eine Gruppe junger, amerikanischer Depeche Mode-Fans mit f&uuml;rchterlichen Frisuren auf ihrem Weg von New York zum Auftritt der Band in Pasadena. Gemischt sind diese Aufnahmen mit Proben, Backstageaufnahmen und Alltagsgeschichten (Martin Gore kauft eine Hose...&auml;h...Gitarre) von Depeche Mode.<br />
	<br />
	Die <strong>Live-Performance von Never Let Me Down Again</strong> mit dem Armgewedel von Dave Gahan etablierte ein Ritual des Depeche-Mode-Live-Erlebnisses, wenn am Ende des Sets bei diesem Song die Masse zur organischen Einheit wird und gemeinsam die Arme schwingt, als w&uuml;rden sie nicht kehren (siehe auch Reichsparteitag, nein, nur ein kleiner Jux). Nach Aussage von Dave Gahan, war dies keine geplante, sondern eine spontane Aktion, deren Wirkung sich verselbstst&auml;ndigte.<br />
	<br />
	<strong>Vielleicht doch russische Spione?</strong><br />
	Bei der Besprechung zu <a href="http://www.motorhorst.de/texte-geht-es-wirklich-ohne-den-clarkens-vince.html">A Broken Frame</a> behauptete ich, das <strong>russische Motiv</strong> (da: Sichel und &Auml;hre, Kleidung der Figur auf dem Cover) w&auml;re einmalig in der Geschichte Depeche Modes. Weit gefehlt. Die verschiedenen Versionen der Singles zu Never Let Me Down Again zeigen Landkarten mit Teilen der Sowjetunion.<br />
	<br />
	Zudem spricht am Anfang von <strong>To Have And To Hold</strong>&nbsp;ein Mann auf russisch die Worte: &quot;In den Berichten werden die Entwicklung der nuklearen Arsenale und die sozialpsychologischen Probleme des R&uuml;stungswettlaufs betrachtet&quot;.<br />
	<br />
	Wahrscheinlich sind die Mitglieder der Band also doch komplett beim KGB und werden von Moskau aus gesteuert. Der Titel Pimpf hingegen deutet wiederum auf eine unheimliche Begeisterung f&uuml;r den Nationalsozialismus hin (Pimpf war schlie&szlig;lich die Einstiegsdroge...&auml;h...stufe in die Hitlerjugend). Also wohl eher <strong>Nazikommunisten</strong>.<br />
	<br />
	<strong>Das wusste ich ja noch nicht</strong></p>
<ul>
	<li>
		Auf dem Album befindet sich ein hidden track namens <strong>Interlude #1: Mission Impossible</strong>, der aber nur 37 Sekunden dauert und einige Zeit nach dem Ende von Pimpf beginnt.</li>
	<li>
		Die B-Seite <strong>St. Jarna</strong> hat ihren Namen eigentlich vom schwedischen Wort f&uuml;r Stern: Stj&auml;rna.</li>
	<li>
		Die <strong>Mondschein-Sonate</strong> spielte Alan Wilder angeblich nur zum Spa&szlig; und wusste nicht, dass dies aufgezeichnet (und sp&auml;ter ver&ouml;ffentlicht) wird. Die Version ist auch nicht perfekt oder fehlerfrei gespielt.</li>
	<li>
		Dave und Martin sind gro&szlig;e Fans der &quot;Never Let Me Down Again&quot;-Variante der <em><strong>Smashing Pumpkins</strong></em>, wobei Dave deren Version sogar besser als die von Depeche Mode findet.</li>
	<li>
		Die <strong>Spanish Taster</strong>-Version von To Have And To Hold auf der B-Seite von Never Let Me Down Again (Limited Edition) ist kein Remix im eigentlichen Sinne. Das war die Originalversion des Songs, wie ihn sich Martin Gore vorgestellt hatte. Auf dem Album landete stattdessen der Mix von Alan Wilder. Nach dessen Aussage zeigen die beiden Versionen am besten die musikalischen Unterschiede zwischen ihm und Gore.</li>
	<li>
		Da Little 15 nur in Frankreich, Deutschland und anderen kontinentaleurop&auml;ischen L&auml;ndern ver&ouml;ffentlicht wurde (im UK aber dennoch Platz 60 der Charts als Import erreichte), hat die Single keine Nummerierung nach dem BONG-System. Nicht zuletzt der Titel erm&ouml;glichte die semi-ironische Katalognummer LITTLE15.</li>
	<li>
		Das Musikvideo zu Little 15 stammt nicht von Anton Corbijn, sondern von <em><strong>Martyn Atkins</strong></em>.</li>
</ul>
<p style="margin-bottom: 0cm">
	<strong>Wertung<br />
	</strong>Mit Music For The Masses hatten mich Depeche Mode endg&uuml;ltig gepackt. Das Album lief wochen-, monate-, jahrelang auf dem Plattenteller und bereits die vage Vorschau auf den Konzertfilm 101 f&uuml;hrte dazu, dass ich mir einen Zettel mit der Aufschrift 101 an die Wand pinnte.<br />
	<br />
	Gerade die nicht als Singles ausgekoppelten St&uuml;cke (The Things You Said, Nothing, To Have And To Hold) zeigen, auf welch hohem Niveau sich DM mit diesem Album befanden. Selten war der Satz <em><strong>&quot;All killer, no filler&quot;</strong></em> so richtig wie hier. Selbst die Instrumenalst&uuml;cke vom Album und auf den Singles blieben alle im Ged&auml;chtnis und waren Meisterwerke: Pimpf (Intro der folgenden Tour), <strong>Agent Orange</strong> und die B-Seiten von Little 15.<br />
	<br />
	Das Ranking nach all dieser Euphorie ist klar: Music For The Masses verdr&auml;ngt A Broken Frame sofort wieder von der #1.<br />
	<br />
	<strong>Ranking nach 7 Alben<br />
	</strong>01 Music For The Masses<br />
	02 A Broken Frame<br />
	03 Some Great Reward<br />
	04 Construction Time Again<br />
	05 Ultra<br />
	06 Black Celebration<br />
	07 Speak &amp; Spell<br />
	<br />
	<strong>Mehr wissen<br />
	</strong><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Music_for_the_Masses" target="_blank">Music For The Masses in der deutschen Wikipedia</a><br />
	<a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Music_for_the_Masses" target="_blank">Music For The Masses in der englischen Wikipedia<br />
	</a><strong><br />
	Videos<br />
	</strong><a href="http://www.dailymotion.com/video/xrck5_depeche-mode-strange-love_music" target="_blank">Strangelove<br />
	</a><a href="http://www.dailymotion.com/video/xcu12v_depeche-mode-never-let-me-down-agai_music" target="_blank">Never Let Me Down Again<br />
	</a><a href="http://www.dailymotion.com/video/x653yn_depeche-mode-little-15_music" target="_blank">Little 15<br />
	</a><a href="http://www.dailymotion.com/video/xcss7b_depeche-mode-behind-the-wheel_music" target="_blank">Behind The Wheel<br />
	</a><br />
	<a href="http://www.dailymotion.com/video/xrv4c_depeche-mode-strange_music" target="_blank">Strange<br />
	</a><br />
	<strong>Ins Album rein h&ouml;ren</strong></p>
<p style="margin-bottom: 0cm">
	<iframe allowtransparency="true" frameborder="0" height="380" src="https://embed.spotify.com/?uri=spotify:album:7g2Qi0Hgy4xa3p6ZEQy4FG" width="300"></iframe></p>
<p style="margin-bottom: 0cm">
	<br />
	<strong>Die Dokumentation zum Album</strong> (auf der DVD zu den Remastered-Versionen von 2006 enthalten)<br />
	<em><strong>Sometimes You Do Need Some New Jokes</strong></em><br />
	Das Video bei YouTube ist hier sehr rigoros gesperrt und funktioniert bei mir nicht mal via ProxTube.</p>
 (motorhorst)]]></description>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Filmtagebuch: Viel Durchschnittliches und dann ein echtes Highlight]]></title>
<link>http://www.motorhorst.de/texte-filmtagebuch-viel-durchschnittliches-und-dann-ein-echtes-highlight.html</link>
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<description><![CDATA[Die gesehenen Filme der letzten 2 Wochen. 4 mal "hamm wa gemacht" und einmal "Bester Film" in diversen Kategorien<hr />In dieser Filmrunde mussten einige Klassiker gesehen werden. Mit dem Dritten Mann ging die Film noir-Reihe los, F&uuml;r eine Handvoll Dollar markierte den Einstieg in den (Spaghetti-)Western und mit dem House Of Usher sollte ein &auml;lterer Horror-Film geschaut werden. Das Highlight hob ich mir unbewusst bis zum Ende auf: Die 12 Geschworenen waren nach ca. 20 Jahren des Wiedersehens immer noch so gut wie im Ged&auml;chtnis, nein, sie waren sogar noch weitaus fesselnder und spannender.<br />
<br />
<strong>Der dritte Mann </strong>(The Third Man, 1949): Das bizarrste an diesem Film ist wirklich das Setting. Ein britischer Film, kurz nach dem Zweiten Weltkrieg gedreht, der in &Ouml;sterreich spielt. &nbsp;Wien hat dadurch durchaus den Stand eines wichtigen Nebendarstellers. Auch meine erste Begegnung mit Orson Welles, so weit ich mich erinnere. Der Film ist gar nicht schlecht, wenn insgesamt aber f&uuml;r meinen Geschmack ein wenig zu lang, gerade die endlose Verfolgungsjagd am Ende. Wie immer beurteilt aus heutiger Sicht (oder &quot;Was bringt mir das Anschauen?&quot;) und nicht aufgrund historischer Aspekte (&quot;Erster Einsatz einer Riesenradfahrt in einem Schwarz-Wei&szlig;-Film&quot; oder &auml;hnliches). <strong>5/10 Punkte</strong>.<br />
<br />
<strong>Alles, was wir geben mussten</strong> (Never Let Me Go, 2010): Da hatte ich eher die leichte RomCom am Sonntag Abend erwartet (da ich nach M&ouml;glichkeit weder Spoiler noch Handlung lese bzw. letztere nach der Grundsatzentscheidung, den Film zu sehen, wieder so gut wie m&ouml;glich vergesse). Das war es definitiv nicht. Die Ausgangsposition des Films war eigentlich das, was ich sehr sch&auml;tze: Science Fiction trifft eine alternative Historie, die aber nicht wie eine effekt&uuml;berladene Near/Dark-Future-Effektorgie r&uuml;berkommt, sondern zun&auml;chst den Duft einer 1920-Elite-College-in-Britannien-Coming-Of-Age-Romanze verbreitet. Das ist aber auch nicht. So nach und nach wird etwas Dunkles, tiefer liegendes offenbart. Einzig der Sinn, die Moral oder auch das Ziel konnte sich mir w&auml;hrend der 103 Minuten leider nie erschlie&szlig;en. Deswegen vielleicht hart klingende <strong>4/10 Punkte</strong>.<br />
<br />
<strong>F&uuml;r eine Handvoll Dollar</strong> (Per un pugno di dollari, 1964): Da mir zuletzt klar gemacht wurde, dass ich die gr&ouml;&szlig;te Drecksau auf Gottes verfluchtem Erdboden w&auml;re (sinngem&auml;&szlig;), da ich <a href="http://www.motorhorst.de/texte-django-unchained.html">Django Unchained</a> als Offenbarung bezeichnete, aber nicht firm im Westerngenre w&auml;re, musste hier nun Abhilfe geschaffen werden, mit Teil 1 der Dollar-Trilogie und dem seinerzeit noch relativ unbekannten Clint Eastwood. Ich hatte bereits den Anfang von Spiel mir das Lied vom Tod geguckt und die Szene am Bahnhof zu Beginn zog mich sofort in ihren Bann und ich freute mich sehr auf die Filme dieser &Auml;ra und des Genres.<br />
<br />
Diese Vorfreude konnte der Film leider nicht ganz f&uuml;llen. Zu viele Handlungsstr&auml;nge, die nicht richtig ineinander greifen wollen und die Motivation des Fremden, die nie ganz ersichtlich ist (Wobei es wohl Versionen mit einem Vorspann gibt, wo erkl&auml;rt wird, dass &quot;Joe&quot; in der Stadt w&auml;re, um dort den Frieden wieder herzustellen). Alles scheint vor allem dazu zu dienen, in Feuergefechten m&ouml;glichst viele Leichen zu produzieren (Geil, klingt wie ne typische Tarantino-Rezension von ambitionierten Filmkritikern). Das hei&szlig;t nicht, dass man nicht versteht, was passiert, aber zwischendrin wirkt es des&ouml;fteren so, als fehlte da jetzt eine Szene oder es wurde etwas &uuml;bersprungen, um ein rundes Bild abzugeben. Der Wille, eine Geschichte zu erz&auml;hlen, war durchaus da.<br />
<br />
Im Ged&auml;chtnis bleibt mir neben der gro&szlig;artigen Bilder und Gro&szlig;einstellungen, die einen im Kino sicher erschlagen, vor allem der Soundtrack von Ennio Morricone. In einigen St&uuml;cken wirkt dieser wie eine Blaupause f&uuml;r den Conan-Soundtrack. Hier hat Basil Poledouris einige Jahre sp&auml;ter wohl sehr viel Morricone geh&ouml;rt, um dann einige Instrumente auszutauschen, Beispiele liefere ich gerne, ist ja schon fast Motorshow-Material: Wie gesagt: Zu lang, zu fragmentarisch, &nbsp;zu unrund f&uuml;r meinen Geschmack. <strong>5/10 Punkte</strong>.<br />
<br />
<strong>Der Untergang des Hauses Usher</strong> (House Of Usher, 1960): Horror-Film der alten Schule mit Vincent Price, wobei Horror da wirklich im klassischen, unblutigen Sinne gemeint ist. Hier liegt der Schwerpunkt eher auf Spannung und Atmosph&auml;re als bei den Zerst&uuml;ckelungsorgien moderner Werke. &nbsp;Man merkt dem Film die Zeit nat&uuml;rlich an, ich h&auml;tte ihn vom Gef&uuml;hl noch zehn Jahre fr&uuml;her angesetzt. Das Haus aus dem Titel ist ein &uuml;bles matte painting inmitten einer Nebelmaschinenorgie, womit ich gut leben k&ouml;nnte, w&auml;re die Zerst&ouml;rung am Ende (Spoiler? Na ja, es hei&szlig;t ja &quot;der Untergang...&quot; oder?) dadurch nicht besonders l&auml;cherlich/erb&auml;rmlich.<br />
<br />
Ansonsten hat der Film durchaus den Charme einer alten Twilight Zone-Folge. Im Abspann hab ich dann ganz begeistert festgestellt, dass das Drehbuch auch tats&auml;chlich von Richard Matheson war, der zahlreiche Episoden der 60er-Jahre-Serie schrieb. Vorbild f&uuml;r den Film war aber nat&uuml;rlich die Geschichte von Edgar Allen Poe. Das Problem: Eine TV-Folge dauerte so 20-30 Minuten, dieser Film anderthalb Stunden und hier offenbarte sich mal wieder die Schwierigkeit, alte Filme mit dem Wissen und der Gewohnheit von heute zu sehen: Man schreit irgendwann &quot;OK, ich hab&#39;s kapiert, weiter jetzt! Get to the point!! Wieso schreie ich auf Englisch???&quot; <strong>5/10 Punkte<br />
<br />
Die 12 Geschworenen</strong> (12 Angry Men, 1957): Vor vielen, vielen Jahren mal gesehen und als sehr gut in Erinnerung behalten (wobei &quot;Erinnerung&quot; relativ ist), nun endlich wiedergesehen und total hin und weg gewesen. Ich wei&szlig; nicht, wo ich bei diesem Film anfangen und wo aufh&ouml;ren soll. Das Setting ist schon mal toll: Ein Gerichtsprozess beginnt mit dem Ende, als die Geschworenen zur Beratung entlassen werden. Nat&uuml;rlich bekommt der Zuschauer die Tat-Geschichte noch zu h&ouml;ren, aber so brillant und unaufdringlich eingearbeitet, dass man sich st&auml;ndig fragt, wann eigentlich die Holzhammer-Drehb&uuml;cher als Standard etabliert wurden (es muss nach 1957 gewesen sein und ich stelle mir vor, dass ein Deutscher mit einem riesigen Werkzeug in der Hand nach Hollywood kam und schrie: &quot;Stop! Hammertime&quot; und so blieb es dann bis heute).<br />
<br />
Ein bisschen ist es wie Theater, was nicht wie ein Kompliment klingt, wenn man wei&szlig;, dass ich alles verabscheue, was mit Theater zu tun hat und in Theatern (vor allem auf der B&uuml;hne) passiert. Ein Raum, 12 Personen, zun&auml;chst unglaublich lange Szenen, bei denen man gar nicht merkt, dass es wie bei einem B&uuml;hnenst&uuml;ck ist, wenn man von der Kamera von einem Gespr&auml;ch zum n&auml;chsten gef&uuml;hrt wird, ohne Schnitt, aber auch ohne bl&ouml;des Gef&uuml;hl beim Sehen. Gerade als am Anfang die Atmosph&auml;re dargestellt wird, klappt das ausgezeichnet (Alleine die Meisterleistung, die Darstellung von &quot;Es ist hei&szlig;&quot; zu erreichen, ohne einen hell leuchtenden Feuerball namens Sonne mehrfach zu zeigen, wurde nach diesem Film nie mehr geschafft).<br />
<br />
Jeder der 12 Charaktere bleibt einem irgendwie im Sinn, dazu braucht eine moderne TV-Serie ungef&auml;hr eine Staffel. Es gibt keine Verfolgungsjagden, niemand wird get&ouml;tet, es f&auml;llt kein Schuss, es gibt keine quietschenden Reifen, niemand wird ernsthaft mit einer Waffe bedroht, es gibt keine optischen Schockeffekte, keine Monster, kein Blut und dennoch: Das ist einer der spannendsten Filme, die man jemals schauen mag. Alles, was ich oben &uuml;ber &auml;ltere Werke schreibe, gilt hier nicht. Nicht zu lang, keine mehrfachen Erkl&auml;rungen des Offensichtlichen, keine zerfaserte Handlung. Wieso geht so etwas heute nicht mehr? <strong>9/10 Punkte</strong> (motorhorst)]]></description>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Geht es wirklich ohne den Clarkens Vince?]]></title>
<link>http://www.motorhorst.de/texte-geht-es-wirklich-ohne-den-clarkens-vince.html</link>
<guid isPermaLink="true">http://www.motorhorst.de/texte-geht-es-wirklich-ohne-den-clarkens-vince.html</guid>
<description><![CDATA[Die Depeche-Mode-Werksschau, Teil 06: A Broken Frame (1982)<hr /><div style="margin: 0pt 0pt 5px 10px; float: right;">
	<img border="0" src="http://www.motorhorst.de/thumbnail.php?thumb=grafik/startteaser/einmalig/A_Broken_Frame.jpg&amp;w=200" /></div>
<div id="cke_pastebin">
	Das zweite Album von Depeche Mode, das nur ein Jahr nach dem Deb&uuml;t <a href="http://www.motorhorst.de/texte-this-ain-t-no-disco.html">Speak &amp; Spell</a> erschien, stand vor allem unter dem Einfluss des Weggangs von Songschreiber Vince Clarke. W&uuml;rde Martin Gore es auf <strong>A Broken Frame </strong>schaffen, den Mann zu ersetzen, der bisher f&uuml;r den Gro&szlig;teil der Songs verantwortlich war?</div>
<div id="cke_pastebin">
	&nbsp;</div>
<div id="cke_pastebin">
	<strong>Singles</strong></div>
<div id="cke_pastebin">
	<strong>Leave In Silence</strong> (BONG 1) war einer der ersten Depeche Mode-Songs, den ich kannte. Erstaunlicherweise aber lange Zeit ohne zu wissen, von wem er stammt. Der 80er-Weg war hier offenbar &quot;bei Formel Eins auf Audio-Kassette aufgenommen und dann geh&ouml;rt, weil er gut war&quot;. Seelige Zeiten. Diese dritte Single aus &quot;A Broken Frame&quot; (August 1982) ist bis heute einer meiner Lieblingssongs, auch wegen der D&uuml;sterheit des St&uuml;cks.&nbsp;</div>
<div id="cke_pastebin">
	Am andere Ende der Emotionsskala stand die erste Single des Albums, <strong>See You</strong> (MUTE 18), die bereits im Januar 1982 erschien. Nichtsdestotrotz ebenfalls ein St&uuml;ck auf meiner Alltime-Favorite-Liste mit einem spa&szlig;igen Video in Form einer kleinen Verliebtheitsgeschichte.&nbsp;</div>
<div id="cke_pastebin">
	Zwischen den beiden genannten Auskopplungen erschien mit <strong>The Meaning Of Love</strong>&nbsp;(MUTE 22) einer der belangloseren Songs als 7 inch. Dieser hatte aber das spannende Instrumentalst&uuml;ck <strong>Oberkorn (It&#39;s A Small Town)</strong>&nbsp;als B-Seite, welches auch als Intro bei Konzerten verwendet wurde, wie man auf &quot;<a href="http://www.schallhandel.de/media/catalog/product/cache/1/image/400x/9df78eab33525d08d6e5fb8d27136e95/f/i/file_13_39.jpeg" target="_blank">der blauen EP</a>&quot; vor My Secret Garden gut h&ouml;ren kann.</div>
<div id="cke_pastebin">
	Alle drei Singles erschien vor Release von A Broken Frame.</div>
<div id="cke_pastebin">
	Leave In Silence war dabei die Mute-Single, die die &quot;<strong>BONG</strong>&quot;-Nummerierung, die f&uuml;r Depeche Mode reserviert war, einl&auml;utete.</div>
<div id="cke_pastebin">
	&nbsp;</div>
<div id="cke_pastebin">
	<strong>Martin-Faktor</strong></div>
<div id="cke_pastebin">
	Aufgrund der &quot;Umstrukturierung&quot; in der Band stammen alle Songs von Martin Gore. Dave Gahan singt 8 St&uuml;cke, Martin Gore nur &quot;Should&#39;nt Have Done That&quot; und bei &quot;Nothing To Fear&quot; handelt es sich um ein Instrumentalst&uuml;ck.</div>
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	&nbsp;</div>
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	<strong>Titel und Cover</strong></div>
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	Das Cover von A Broken Frame zeigt eine Frau beim Ernten mit einer Sichel in einem Kornfeld. Die Frau dreht dem Betrachter den R&uuml;cken zu und &uuml;ber der Szene droht ein dunkler, dramatischer Himmel. Vorlage war eine Fotografie von Brian Griffin.</div>
<div id="cke_pastebin">
	Die Kleidung des Models so wie Symbole z.B. auf dem <a href="http://www.tophatrecords.co.uk/images/products/DepecheMode_LeaveInSilence3.jpg" target="_blank">Label der Leave In Silence-Single</a> (Korn und Sichel) k&ouml;nnte man als Anspielung auf Russland, die Sowjetunion oder den Sozialismus/Kommunismus interpretieren. Dann sollte man aber auch erkl&auml;ren, warum sich sonst nirgends solche Symbole oder Hinweise in Artwork oder Texten wiederfinden.</div>
<div id="cke_pastebin">
	Das <strong>Cover </strong>ist meiner Meinung nach zusammen mit Music For The Masses das beste Depeche-Mode-Cover-Artwork.</div>
<div id="cke_pastebin">
	Der <strong>Titel </strong>&quot;A Broken Frame&quot; taucht in keinem der Songs als Lyrics auf. Eine tats&auml;chliche Erkl&auml;rung f&uuml;r den Titel ist mir auch nicht bekannt.</div>
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	&nbsp;</div>
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	<strong>Das habe ich ja noch nicht gewusst!</strong></div>
<ul>
	<li>
		Da Alan Wilder erst nach den Aufnahmen zur Band stie&szlig;, produzierte Depeche Mode dieses Album als Trio.</li>
	<li>
		A Broken Frame war das letzte DM-Album, das nicht in den deutschen Top Ten landete (Spitzenplatz: 56) und ist bisher das einzige, das keine goldene Schallplatte bekam.</li>
	<li>
		Bis auf eine akustische Version von &quot;Leave in Silence&quot; auf der 2006er Tour wurde kein &quot;A Broken Frame&quot;-Track seit den 80ern mehr bei Live-Konzerten gespielt.</li>
	<li>
		Bei den Videos zu &quot;See You&quot; und &quot;Leave In Silence&quot; f&uuml;hrte Julien Temple Regie, der vor allem durch seine Dokumentationen insbesondere im Musik/Punk-Bereich (The Filth And The Fury, Joe Strummer - The Future is Untold, Glastonbury) bekannt ist.</li>
	<li>
		Der Titel &quot;Oberkorn&quot; von der B-Seite zu &quot;The Meaning Of Love&quot; bezieht sich auf die Ortschaft Oberkorn in Luxemburg.</li>
	<li>
		Leave In Silence war die erste Single mit mehr als einem Remix des Titelst&uuml;cks. Die Anzahl an Remixen auf Singles und Maxis stieg in den folgenden Jahren stetig an.</li>
</ul>
<div id="cke_pastebin">
	<strong>Das Ranking</strong></div>
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	Dieses Album beinhaltet jede Menge Lieblingsst&uuml;cke. Genau genommen fallen nur die Single &quot;The Meaning Of Love&quot; und das flippig-leichte &quot;A Photograph Of You&quot; in meiner pers&ouml;nlichen Betrachtung etwas ab. Der d&uuml;ster-melancholische Charakter (mit der Ausnahme von &quot;See You&quot;) wird dem oft nachgesagten Image von Depeche Mode endlich mal gerecht. Folglich setze ich das Album ganz frech auf Platz 1 der bisher besprochenen Werke. Vermutlich eine Wertung, mit der nicht viele DM-Fans leben k&ouml;nnen.</div>
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	&nbsp;</div>
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	<strong>Ranking nach 6 Alben</strong></div>
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	01 A Broken Frame</div>
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	02 Some Great Reward</div>
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	03 Construction Time Again</div>
<div id="cke_pastebin">
	04 Ultra</div>
<div id="cke_pastebin">
	05 Black Celebration</div>
<div id="cke_pastebin">
	06 Speak &amp; Spell</div>
<div id="cke_pastebin">
	&nbsp;</div>
<div id="cke_pastebin">
	<strong>Mehr wissen</strong></div>
<div id="cke_pastebin">
	<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/A_Broken_Frame" target="_blank">A Broken Frame in der deutschen Wikipedia</a></div>
<div id="cke_pastebin">
	<a href="http://en.wikipedia.org/wiki/A_Broken_Frame" target="_blank">A Broken Frame in der englischen Wikipedia</a></div>
<div id="cke_pastebin">
	&nbsp;</div>
<div id="cke_pastebin">
	<strong>Videos</strong></div>
<div id="cke_pastebin">
	<a href="http://www.youtube.com/watch?v=Vi0lz-PFihQ" target="_blank">Leave In Silence</a></div>
<div id="cke_pastebin">
	<a href="http://www.youtube.com/watch?v=XW0Mv4rz0uw" target="_blank">See You</a></div>
<div id="cke_pastebin">
	<a href="http://www.youtube.com/watch?v=KEoU0pgnFNc" target="_blank">The Meaning Of Love</a></div>
<div id="cke_pastebin">
	&nbsp;</div>
<div id="cke_pastebin">
	<strong>Ins Album rein h&ouml;ren</strong></div>
<div id="cke_pastebin">
	<iframe allowtransparency="true" frameborder="0" height="380" src="https://embed.spotify.com/?uri=spotify:album:2aWoUNujDSeRHA2FbRbDK3" width="300"></iframe></div>
<div id="cke_pastebin">
	&nbsp;</div>
<div id="cke_pastebin">
	<strong>Die Dokumentation zum Album</strong>&nbsp;(auf der DVD zu den Remastered-Versionen von 2006 enthalten)</div>
<div id="cke_pastebin">
	<a href="http://www.youtube.com/watch?v=oW4oAhRR5go" target="_blank">The Beginning Of Their So-Called Dark Phase</a></div>
<div id="cke_pastebin">
	In Deutschland - nat&uuml;rlich! - gesperrt, aber z.B. mit <a href="http://www.motorhorst.de/texte-geiles-browser-plugin-proxtube.html">ProxTube</a> dennoch zu sehen</div>
 (motorhorst)]]></description>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Kleiner Vorgeschmack auf Delta Machine]]></title>
<link>http://www.motorhorst.de/texte-kleiner-vorgeschmack-auf-delta-machine.html</link>
<guid isPermaLink="true">http://www.motorhorst.de/texte-kleiner-vorgeschmack-auf-delta-machine.html</guid>
<description><![CDATA[Depeche Mode spielten 40-Minuten-Konzert bei David Letterman<hr />Neben der M&ouml;glichkeit, das neue Depeche Mode-Album &quot;Delta Machine&quot; (V&Ouml;: Freitag, 22.03.) als Stream im Netz zu h&ouml;ren (gestern millionenenfach auf Facebook geteilt, dennoch <a href="http://www.rollingstone.de/news/meldungen/article389111/depeche-mode-prelistening-von-delta-machine.html" target="_blank">hier der Link</a>), gibt es eine weitere M&ouml;glichkeit der Vorschau auf das neue Material.<br />
<br />
Bei David Letterman spielten Dave, Martin und die anderen Hanseln ein Set mit dem neuen Material.<br />
<br />
<br />
<iframe allowfullscreen="" frameborder="0" height="315" src="http://www.youtube.com/embed/44ws4tuGRmg" width="560"></iframe> (motorhorst)]]></description>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Filmtagebuch: Von schlechten und guten Agenten, Jabberwockies und martialischen Artisten]]></title>
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<description><![CDATA[Eine Aufarbeitung der zuletzt gesehenen Filme: Skyfall, City Of Violence, On The Road, Alice im Wunderland, Argo<hr /><strong>On The Road:</strong>&nbsp;Verfilmung des Jack Kerouac-Klassikers von 1957 mit Sam Riley und den beiden Kirstens oder Kristens oder beiden. Die eine hei&szlig;t Dunst, die andere (Klara)Bella oder Stewart. Keine Langeweile kommt hier auf, trotz &uuml;ber 2 Stunden Dauer und nicht gerade der durchg&auml;ngigsten Handlung von A bis Z. Wie die Story des Films wird der Zuschauer hier eher &uuml;ber Umwege dorthin gef&uuml;hrt, wo ein Ziel liegen k&ouml;nnte, aber nicht muss. Als Unbeteiligter denke ich, dass die 40er Jahre und das erste Aufkommen einer Art von Jugend(sub)kultur hier sehr gut dargestellt werden. <strong>6 von 10 Punkte</strong>.<br />
<br />
<strong>Skyfall</strong>: Ich habe schon auf Facebook jede Menge verbal in die Fresse bekommen, ob meines vernichtenden Urteils. Platte One-Liner, langweilige Action, bei der es vor allem um maximale Zerst&ouml;rung von Requisiten und Sets geht, um ein hohes Budget zu rechtfertigen und die Meisterleistung, selbst einen Schauspieler wie Javier Bardem wie einen Vollidioten aussehen zu lassen. Gnadenpunkt f&uuml;r die unfreiwillig an Foxy Cleopatra (Austin Powers in Goldmember) erinnernde Begleiterin von 007. Ich bin einfach nicht die Zielgruppe f&uuml;r so einen oberfl&auml;chlichen Schei&szlig;, und habe deswegen auch kein Problem zu sagen: <strong>2 von 10 Punkte</strong>.<br />
<br />
<strong>City Of Violence</strong>: Koreanischer Actionfilm, auf den ich vermutlich durch den <a href="http://www.flimmerfreunde.de/?p=1096" target="_blank">Flimmerfreunde-Podcast</a> gekommen bin. Hat durchaus einige filmische Ideen und Gimmicks, die man in den n&auml;chsten Tarantinos oder in 20 Jahren in anderen Hollywood-Filmen sehen wird. Auf der anderen Seite auch eine relativ geradlinige Story, die vor allem auf eine gro&szlig;e Endschl&auml;gerei hinaus l&auml;uft. Immer wieder erstaunlich, dass offenbar jeder Koreaner ein voll ausgebildeter martial artist ist, der meterhoch durch die Luft wirbeln und &uuml;belste Kicks austeilen kann, auch wenn er nur als Passant zuf&auml;llig in die Szene gestolpert ist. <strong>5 von 10 Punkten</strong>.<br />
<br />
<strong>Alice im Wunderland:</strong> Wie so viele Tim-Burton-Filme der letzten Jahre kann mich dieser Film trotz netter Bilder und Ausstattung nicht wirklich umhauen. Ich habe trotz Vorsatz bisher weder die Vorlage (plus Through The Looking Glass) gelesen&nbsp;noch eine andere Verfilmung des Stoffs gesehen und kann deshalb nicht sagen, wie nahe die Umsetzung am Original klebt. Jedenfalls pl&auml;tschert die Geschichte eher so dahin, ohne die gro&szlig;e Spannung oder Begeisterung aufkommen zu lassen. <strong>5 von 10 Punkten</strong>.<br />
<br />
<strong>Argo</strong> - extended cut: Auch als erweiterte Fassung ist der Oscar-Sieger 2013 nur knapp 2 Stunden lang, in denen man sich keine Minute langweilt. In der Tradition der US-amerikanischen Geschichtsaufarbeitungsfilme weit vorne dabei, vor allem die vielen SciFi-Verweise haben mich sehr am&uuml;siert. Apropos am&uuml;siert: Der Film war gewisserma&szlig;en der Anti-Bond: Trotz aller Dramatik stellenweise unglaublich lustig ohne dummdreist bl&ouml;d zu wirken, furchtbar spannend bei gleichzeitigem Verzicht auf unn&ouml;tige Action und Materialschlacht. Ich bin aber auch ganz froh, vorher Persepolis gesehen zu haben, um auch einen Eindruck von der anderen Seite &uuml;ber die iranische Revolution erhalten zu haben. Und &quot;Nach einer wahren Begebenheit&quot; nat&uuml;rlich sowieso das absolut beste, notwendigste, aufwertendste und egalste Sahneh&auml;ubchen, welches ein Film erhalten kann. <strong>8 von 10 Punkte</strong>. (motorhorst)]]></description>
</item>
</channel>
</rss>