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            <title>motorhorst.de</title>
            <link>http://www.motorhorst.de/</link>
            <description>Da geh ich lieber in an Fu&amp;szlig;ballverein</description><item>
        <title>Lyrix - Lies mein Lied</title>
        <link>http://www.motorhorst.de/texte-lyrix-lies-mein-lied.html</link>
        <description><![CDATA[33 1/3 Wahrheiten über deutschsprachige Songtexte<hr /><div style="float:right;margin-left:10px;margin-bottom:3px;">
	<a href="http://www.amazon.de/gp/product/3936086591/ref=as_li_ss_tl?ie=UTF8&amp;tag=motorhorst-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=19454&amp;creativeASIN=3936086591" target="_blank"><img alt="Lyrix - Lies mein Lied" border="0" height="300" src="http://www.motorhorst.de/grafik/startteaser/einmalig/lyrix_1.jpg" width="219" /></a></div>
<p>
	Ich lese im Moment sehr viele musikbezogene Anthologien. Das <a href="http://www.motorhorst.de/texte-kassettendeck-soundtrack-einer-generation.html">Kassettendeck </a>hatte ich hier zuletzt bereits vorgestellt, aktuell lese ich ein sehr gutes Buch zum Thema Listenwesen, welches nach der Lekt&uuml;re hier noch ausf&uuml;hrlich pr&auml;sentiert werden wird.<br />
	<br />
	Ein weiterer Edelstein in dieser Reihe war das in Hamburg erstandene und dort auch sofort gelesene <strong><a href="http://www.amazon.de/gp/product/3936086591/ref=as_li_ss_tl?ie=UTF8&amp;tag=motorhorst-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=19454&amp;creativeASIN=3936086591" target="_blank">Lyrix - Lies mein Lied</a></strong>, herausgegeben von <strong>Erik Waechtler und Simon Bunke,</strong> das auch erst 2011 erschienen. ist<br />
	<br />
	Das Konzept hinter dem 256 Seiten starkem Buch ist so einfach wie fesselnd: <strong>33 1/3 Autoren </strong>(ok, die Zahl ist etwas hin gebogen) schreiben jeweils &uuml;ber einen <strong>deutschsprachigen Song </strong>(oder lass es ruhig auch mal zwei sein). Dabei n&auml;hert sich jeder Schreiber dem jeweiligen St&uuml;ck bzw. der Aufgabe an und f&uuml;r sich auf ganz unterschiedliche Art und Weise, was die Lekt&uuml;re so kurzweilig und spannend macht.<br />
	<br />
	Bereits die Songauswahl ist so verschieden, dass der Bogen von <strong>Tocotronic </strong>(Pure Vernunft darf niemals siegen) &uuml;ber <strong>Hannes Wader</strong> (Rohr im Wind) bis zur <strong>Xberg Dhirty6 Cru</strong> (Quartiersmanege) gespannt wird. So unterschiedlich wie die K&uuml;nstler der beschriebenen St&uuml;cke sind auch die Autoren: Bekannte Journalisten aus Print wie <strong>Linus Volkmann</strong> und <strong>Eric Pfeil</strong> sind ebenso vertreten wie Radiomoderatoren wie <strong>Ralf Summer</strong> oder&nbsp;<strong>Klaus Walter</strong>.<br />
	Was bei vielen Listen und Sammlungen &uuml;ber deutschsprachige Musik meist fehlt, kommt in dieser Kollektion von Texten dann eben doch mal vor: St&uuml;cke aus dem Osten aka der DDR (<strong>City</strong>, <strong>Sandow </strong>oder <strong>Karat</strong>) und dem viel zitierten &quot;deutschsprachigen Ausland&quot; (<strong>Z&uuml;ri West </strong>f&uuml;r die Schweiz und <strong>Sigi Maron</strong> f&uuml;r &Ouml;sterreich).<br />
	<br />
	Abgerundet wird Lyrix - Lies mein Lied durch ein Interview von <strong>Carolin Matzko</strong> mit <strong>Schorsch Kamerun</strong> (<strong>Die Goldenen Zitronen</strong>) zum Thema &quot;Punk bleiben, ohne Punk zu bleiben&quot; sowie von Profilen der Mitwirkenden und einer Diskografie zu den vorgestellten St&uuml;cken.</p>
<p>
	Alles in allem ein Buch mit Hand und Fu&szlig;, bei dessen Lekt&uuml;re man st&auml;ndig schwankt zwischen &quot;Eine Geschichte lese ich noch&quot; und &quot;Aargh, gleich ist das Buch zu Ende...&quot;.<br />
	&nbsp;</p>
 (motorhorst)]]></description>
    </item><item>
        <title>Simfy - Der altehrwürdige Streamingdienst von hier</title>
        <link>http://www.motorhorst.de/texte-simfy-der-beinahe-schon-altehrwuerdige-streamingdienst-aus-deutschland.html</link>
        <description><![CDATA[Zweiter Teil in der Testreihe mit Online-Streamingdiensten<hr /><strong>Simfy </strong>ist schon l&auml;nger in Deutschland am Start &nbsp;(was in Netz-Zeitmessung hei&szlig;t: seit fast 2 Jahren, in der ersten Form aber sogar schon seit 2008) und war zuletzt wieder in aller Munde als Grooveshark die deutschen Pforten schloss. Dort wurde n&auml;mlich dazu geraten, dass die deutschen User doch zu <a href="http://www.simfy.de" target="_blank">simfy </a>wechseln sollten. Noch dazu ist simfy ein Unternehmen aus Deutschland, wenn auch nicht aus dem deutschen Silicon Valley Berlin sondern mit Hauptsitz in K&ouml;ln.<br />
<br />
Nach Registrierung (&uuml;ber ein Anmeldeformular oder mit den Facebook-Nutzerdaten) sieht simfy zun&auml;chst einmal &auml;hnlich aus wie das zuletzt getestete <a href="http://www.motorhorst.de/texte-streamingdienst-rdio-startet-in-deutschland.html">rdio</a>. Auf der Portalseite findet man Empfehlungen in Form von Alben, K&uuml;nstlern oder beliebten Playlists, es gibt <strong>Charts </strong>der meistgespielten Songs (Deutschland oder insgesamt) und die obligatorische <strong>Suche </strong>bietet ein schnelles Auffinden gesuchter St&uuml;cke.<br />
<br />
Auch bei simfy gibt es <strong>Community</strong>elemente: Man kann andere Nutzer als Freunde hinzuf&uuml;gen, deren Aktivit&auml;ten sich dann verfolgen lassen. Zudem gibt es Charts, die man &uuml;ber simfy gesamt, l&auml;nderspezifisch oder eben z.B. auch &uuml;ber seinen Freundeskreis laufen lassen kann. Es sind auch Magazine wie z.B. intro oder der Musikexpress vertreten, allerdings kann man Nutzern nicht einseitig folgen (wie es bei rdio m&ouml;glich ist) sondern muss eine Freundesanfrage stellen, die dann durch die Best&auml;tigung der Gegenseite zu einer echten, beidseitigen, virtuellen Freundschaft wird.<br />
Bei simfy kann man zus&auml;tzlich&nbsp;<strong>Nachrichten und Kommentare</strong> an Freunde schreiben, was dann zu einer Facebook-&auml;hnlichen Pinnwand f&uuml;hrt und nicht nur zu einer reinen, unkommentierten Aktivit&auml;tenliste aus Play- oder Setlisten des Users selbst bzw. seiner Freunde.<br />
<br />
Die Anmeldung bei simfy ist in der &quot;billigsten&quot; Variante <strong>kostenlos </strong>und ist zun&auml;chst&nbsp;auch ohne Einschr&auml;nkungen nutzbar. Ab dem dritten Monat kostenloser Nutzung beschr&auml;nkt sich aber der H&ouml;r-Gebrauch auf nur noch&nbsp;<strong>f&uuml;nf Stunden pro Monat</strong>, was nicht so furchtbar viel ist, zudem gibt es unregelm&auml;&szlig;ig Werbespots zwischen den einzelnen Tracks. Andererseits kann man sich bei dauerhafter Nutzung und entsprechendem Bedarf dann auch guten Gewissens f&uuml;r eines der Bezahlmodelle entscheiden.<br />
<br />
Der <strong>simfy-Premium-Tarif </strong>kostet 4,99 Euro pro Monat und bietet <strong>werbefreies </strong>und zeitlich <strong>unbegrenztes&nbsp;</strong>Streaming.&nbsp;<br />
Der <strong>Premium-Plus-Tarif</strong> f&uuml;r 9,99 Euro pro Monat erm&ouml;glicht dar&uuml;ber hinaus auch noch die <strong>Offline- und mobile Nutzung</strong> des Dienstes.<br />
<br />
So weit ist alles also recht &auml;hnlich wie bei rdio. Interessant wird es nat&uuml;rlich bei <strong>Umfang und Pr&auml;sentation </strong>des Angebots. Ich habe zun&auml;chst die selben K&uuml;nstler gesucht wie beim <a href="http://www.motorhorst.de/texte-streamingdienst-rdio-startet-in-deutschland.html">rdio-Test</a>:<br />
<ul>
	<li>
		Von den <strong>Beatles </strong>gibt es nur 7 relativ obskure Sammlungen oder Compilations (&auml;hnlich wie bei rdio)</li>
	<li>
		Auch von <strong>Bob Dylan</strong> sind eher komische oder semi-offizielle Sammlungen vorhanden</li>
	<li>
		Auch bei simfy fehlen von <strong>Interpol </strong>die ersten beiden Alben komplett</li>
	<li>
		Bei <strong>Blumfeld </strong>hingegen ist die komplette Diskografie verf&uuml;gbar. Klarer Pluspunkt im Vergleich zu rdio!</li>
	<li>
		Bei <strong>Tocotronic</strong> hingegen verh&auml;lt es sich wieder so, dass die &auml;lteren Alben (Digital ist besser, Nach der verlorenen Zeit) nicht im Angebot vorhanden sind.</li>
</ul>
Leichte Vorteile f&uuml;r simfy, auch wenn mich derartige L&uuml;cken bei kleinen Stichproben immer etwas vorsichtig werden lassen.<br />
<br />
Wo simfy hingegen ganz <strong>deutlich punkten</strong> kann, ist beim Thema <strong>Metainformationen</strong>. Zu den Alben in der Bibliothek sind die richtigen <strong>Ver&ouml;ffentlichungsdaten </strong>vorhanden und standardm&auml;&szlig;ig sind die V&Ouml;s eines K&uuml;nstlers chronologisch absteigend sortiert, toll!<br />
<br />
Bands und K&uuml;nstler k&ouml;nnen mit Kommentaren versehen werden, zu den Favoriten hinzugef&uuml;gt werden und es gibt zu jedem auch eine Mini-Biografie. Auch Alben k&ouml;nnen kommentiert werden, weitere Informationen gibt es dann aber nicht. Hier w&uuml;rde ich mir immer Links z.B. zu Wikipedia, Allmusic oder Discogs w&uuml;nschen, um direkt mehr &uuml;ber eine Ver&ouml;ffentlichung erfahren zu k&ouml;nnen, aber vielleicht geht es ja nur mir so.<br />
Alben und Songs k&ouml;nnen ebenfalls zu Favoriten erkl&auml;rt werden, so erstellt man quasi auch hier seinen virtuellen Plattenschrank, zudem k&ouml;nnen die Werke auch Freunden empfohlen werden.<br />
<br />
<strong>Fazit:</strong> simfy macht im Moment noch einen minimal besseren Eindruck als rdio. Die eierlegende, gl&uuml;cklich machende Wollmilchsau ist es noch nicht, aber man ist sichtlich bem&uuml;ht. Und eventuell gibt es die perfekte L&ouml;sung ja auch nicht, wie ich schon bef&uuml;rchtete.<br />
Ich werde mir auf jeden Fall noch das von Christian_alternakid empfohlene <strong>MyJuke</strong> ansehen, bei <strong>Spotify </strong>kann ich mich leider nur auf H&ouml;rensagen verlassen. Zudem muss ich noch schauen in wie weit der Napster-Nachfolger <strong>Rhapsody</strong> schon getestet werden kann.<br />
<br />
<br />
 (motorhorst)]]></description>
    </item><item>
        <title>Streamingdienst Rdio startet in Deutschland</title>
        <link>http://www.motorhorst.de/texte-streamingdienst-rdio-startet-in-deutschland.html</link>
        <description><![CDATA[Nach großer Anfangseuphorie zeigt sich wieder das Dilemma der Streaming Services auch bei Rdio<hr />Seit dem 12. Januar ist das Streamingangebot von <a href="http://www.rdio.com" target="_blank">rdio.com</a> nun auch in Deutschland verf&uuml;gbar. Ein Ersatz f&uuml;r alle, die auch &uuml;ber 3 Jahre nach Start des Dienstes in Schweden noch darauf warten, dass <a href="http://www.spotify.com" target="_blank">Spotify</a> auch hierzlande verf&uuml;bar wird oder gar eine bessere Alternative?<br />
<br />
Nachdem sich Bitkom und GEMA im Dezember 2011 - f&uuml;r viele immer noch v&ouml;llig unglaublicherweise und fassungslosmachend - geeinigt hatten, scheint nun auch in Deutschland der Weg f&uuml;r die On-Demand-Stationen im Netz frei zu sein.<br />
<br />
Der erste Eindruck nach Registrierung oder Login &uuml;ber den bereits bestehenden Facebook-Account ist sehr gut:<br />
Die Bedienung ist sehr einfach, mit Hilfe der Suche findet man K&uuml;nstler oder Alben, kann diese zu seiner <strong>Sammlung</strong> (quasi dem virtuellen eigenen Plattenregal) hinzuf&uuml;gen und/oder sofort abspielen. Sind bereits Freunde angemeldet, kann diesen gefolgt werden. Wenn nicht, so folgt man eben einigen Experten, d.h. Medien wie Pitchfork oder dem Musikexpress, Labels wie Sub Pop oder Thrill Jockey oder auch direkt K&uuml;nstlern wie z.B. Of Montreal. Auf der Startseite erstellt sich so dann eine Aktivit&auml;tsliste &auml;hnlich der Liste aller Unwichtigkeiten bei Facebook, wo man dann erf&auml;hrt, wer gerade was h&ouml;rt, seiner Sammlung hinzuf&uuml;gt oder eine Playlist erstellt hat. Dieser Community- und Empfehlungsservice ist sehr positiv zu werten.<br />
<br />
Die <strong>ersten 7 Tage der Nutzung sind kostenlos</strong>, dananch erh&auml;lt man f&uuml;r nur 4,99 Euro im Monat die M&ouml;glichkeit, unbegrenzt Streams zu h&ouml;ren. F&uuml;r zus&auml;tzliche 5,- Euro also insgesamt 9,99 Euro kann man dar&uuml;ber hinaus Musik auf mobile Ger&auml;te synchronisieren und diese dann quasi auch offline irgendwohin mitnehmen (Voraussetzung ist hier die installierte App auf einem kompatiblen Ger&auml;t). Das sind sehr faire Preise, die ich im Idealfall gerne sofort zahlen w&uuml;rde.<br />
<br />
Wie sieht nach all dem Lob die Praxis aus? &Auml;hnlich wie bei verwandten Produkten (z.B. simfy) sind die Einschr&auml;nkungen relativ schnell - aber leider nicht schnell genug - sichtbar. Was n&auml;mlich zun&auml;chst nicht auff&auml;llt, wenn man wie ein Besessener Alben zu seiner Sammlung hinzuf&uuml;gt, ist, dass etliche Alben &quot;<strong>ausgegraut</strong>&quot; und folglich &quot;in deinem Land nicht verf&uuml;gbar&quot; sind. Das ist je nach dem Zeitpunkt, wo man dies bemerkt entweder &auml;rgerlich oder sehr &auml;rgerlich und f&uuml;hrte bei mir zu dem spontanen Ausruf &quot;F&uuml;r YouTube zahle ich aber keine 10 Euro im Monat!&quot;<br />
<br />
Zudem sind etliche Alben <strong>doppelt und dreifach angelegt</strong>, was zumindest dann positiv ist, wenn wenigstens eine der Versionen abgespielt werden kann. Insgesamt fehlen dann aber doch etliche Titel einfach komplett und ohne Erkl&auml;rung.&nbsp;<br />
<br />
Ein besonders extremes und &uuml;berhaupt nicht obskures, sondern eher Mainstream-Thema ist z.B. <strong>Nirvana</strong>. Die Nevermind ist aktuell 9 mal bei den &quot;29 Alben&quot; vorhanden, gerade 3 Versionen sind davon abspielbar: einmal die normale, zweimal die Deluxe-Version. Die &uuml;brigen 6 Versionen k&ouml;nnen gar nicht gespielt werden, obwohl sie quasi identisch mit den spielbaren sind.<br />
<br />
Verstehen muss man diese Redundanzen nicht, aber w&auml;hrend das bei Diensten wie <a href="http://grooveshark.com/" target="_blank">Grooveshark </a>(welches letzte Woche seinen Dienst in Deutschland eingestellt hat) quasi zum System geh&ouml;rte (da jeder wahllos auch eigene Dateien hochladen konnte), ist es hier nicht nachvollziehbar. Immerhin werden jetzt offenbar in der Sortierung die nicht-spielbaren Alben ans Ende der Auswahlliste gestellt, das war vorher nicht der Fall und f&uuml;hrte zu noch mehr Frust und &Auml;rger.<br />
<br />
Weitere <strong>Stichproben in der Datenbank </strong>f&uuml;hrten zu folgenden Ergebnissen:
<ul>
	<li>
		<strong>Bob Dylan</strong> kann man nur auf obskuren Live- und Best-of-Zusammenstellungen h&ouml;ren, alle offiziellen Alben sind nicht vorhanden oder nicht abspielbar.</li>
	<li>
		Das gleiche gilt f&uuml;r die <strong>Beatles</strong>, hier sind gar nur 9 skurrile Compilations angelegt (bei Dylan immerhin 186 Werke, aber eben zu 90% nicht abspielbar).</li>
	<li>
		Von <strong>Interpol </strong>sind nur die letzten beiden Alben vorhanden, die ersten beiden fehlen</li>
	<li>
		Von <strong>Blumfeld </strong>sind nur 4 Alben abspielbar (davon zweimal die Old Nobody)</li>
	<li>
		Bei <strong>Tocotronic </strong>sieht es ganz gut aus, auch wenn hier ganz alte Werke wie Digital ist besser und Nach der verlorenen Zeit nicht abrufbar sind</li>
</ul>
<strong>Meta-Daten</strong> zu Alben gibt es so gut wie keine, nicht mal das Erscheinungsjahr der einzelnen Platten. Das dort pr&auml;sentierte Datum ist lediglich der Zeitpunkt, wann das Werk in die Datenbank aufgenommen wurde - leider eine komplett wertlose Information. Will man sich so in das Werk eines K&uuml;nstlers einh&ouml;ren, so ist die Frage, wo man anfangen soll, noch schwieriger als sowieso schon zu beantworten.<br />
<br />
Zu jedem K&uuml;nstler gibt es eine kurze Biografie, die eher wie ein unvollst&auml;ndiger Wikipedia-Eintrag wirkt, mit l&uuml;ckenhaften Band-Besetzungen und ohne Diskografie.<br />
<br />
Das klingt jetzt alles sehr negativ, aber die Bedienung der Plattform ist wirklich sehr gut und klug und macht gro&szlig;en Spa&szlig;. Leider &uuml;berwiegt aber nach kurzer Zeit der Frust &uuml;ber die vielen L&uuml;cken.<br />
Mir ist auch bewusst, dass dies bei anderen Diensten, wie dem noch zu testenden <a href="http://www.simfy.de/" target="_blank">simfy </a>nicht anders ist.<br />
Aber offenbar ist es auch 2012 noch so, dass kein legales Angebot aufgrund von - f&uuml;r den Normaluser - nicht nachvollziehbaren Beschr&auml;nkungen seine monatliche Abo-Geb&uuml;hr rechtfertigen kann.<br />
Ich erwarte &uuml;berhaupt nicht, das Komplettprogramm von Die Regierung, Mutter oder Sharon Stoned zur Verf&uuml;gung zu haben (andererseits: Warum eigentlich nicht, wenn ich das bezahle?), aber absolute Standards wie die oben genannten K&uuml;nstler sind die Minimalanforderungen, die ich habe und die nicht mal ann&auml;hernd erf&uuml;llt werden. (motorhorst)]]></description>
    </item><item>
        <title>Kassettendeck: Soundtrack einer Generation</title>
        <link>http://www.motorhorst.de/texte-kassettendeck-soundtrack-einer-generation.html</link>
        <description><![CDATA[Eine Hommage an die Audio-Kassette mit zahlreichen Tracklists und Anekdoten<hr /><div style="float:right;margin: 0 0 5px 5px;">
	<a href="http://www.amazon.de/gp/product/3821866144/ref=as_li_ss_tl?ie=UTF8&amp;tag=motorhorst-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=19454&amp;creativeASIN=3821866144" target="_blank"><img alt="" border="0" height="160" src="http://www.motorhorst.de/thumbnail.php?thumb=/grafik/startteaser/einmalig/kassettendeck.jpg&amp;w=100" title="" width="100" /></a></div>
<div id="cke_pastebin">
	<strong>Kassettendeck - Soundtrack einer Generation</strong> von den Autoren <strong>Jan Drees</strong> und<strong> Christian Vorbau</strong> ist eine Verneigung vor dem Medium, mit welchem man vor CD-Brennen und MP3-Downloads anderen guten Musikgeschmack beibringen konnte: Der Audiokassette. In dem wunderbar von <strong>Denise Franke</strong> illustrierten Buch geht es dementsprechend auch vor allem - aber nicht nur - um das klassische Mixtape.</div>
<div id="cke_pastebin">
	&nbsp;</div>
<div id="cke_pastebin">
	Etliche Kapitel der Anthologie beginnen entsprechend mit einem Abdruck einer typischen Kassettenh&uuml;lle bzw. zumindest der Tracklist aller Songs, sch&ouml;n auf 2 Kassettenseiten aufgeteilt. Je nach Thema gibt es dort aktuelle oder klassische Songs zu lesen, neue Geheimtipps zu entdecken oder Gelegenheiten mit der Hand vor die Stirn zu schlagen und &quot;Doch nicht die olle Kamelle!&quot; zu kreischen.&nbsp;</div>
<div id="cke_pastebin">
	&nbsp;</div>
<div id="cke_pastebin">
	Die nachfolgenden Texte haben dann nie etwas mit der vorangestellten und keinem Urheber zugeordneten H&uuml;lle, was etwas seltsam ist. Vom Interview, oft in der Form &quot;3 Fragen an...&quot; &uuml;ber pers&ouml;nliche Anekdoten bis zu einer Art Fortsetzungsroman, der sich durch das ganze Buch zieht, n&auml;hern sich die Autoren diesem immer mehr verblassenden Medium. Durch diese Form entsteht ein sehr locker-flockiger Lesegenuss, Langatmigkeit und Monotonie werden gut vermieden. Unter den interviewten oder gefeatureten Personen finden sich Wissenschaftler, Musiker wie Smudo oder Virgina Jetzt!, Journalisten (Benjamin von Stuckrad-Barre mit seinem Klassiker &quot;Kassettenm&auml;dchen&quot;, Eric Pfeil) und Fans.</div>
<div id="cke_pastebin">
	&nbsp;</div>
<div id="cke_pastebin">
	Indirekt ist darin auch <strong>motorhorst </strong>erw&auml;hnt, ohne dass der Name oder die Bezeichnung f&auml;llt. Wie ich darauf komme? An einer Stelle wird auf Stuckrad-Barres Begriff vom &quot;Kassettenm&auml;dchen&quot; eingegangen und dann so genannte Kassettenm&auml;dchen-Parties erw&auml;hnt, die von Leipzig bis Bayreuth stattf&auml;nden. Leipzig als Begriff f&uuml;r irgendeine Stadt l&auml;sst sich noch nachvollziehen. F&uuml;r Bayreuth hingegen bleibt nur die Erkl&auml;rung, dass nach dem Begriff gegoogelt und relativ weit vorne der gute alte Bereich <a href="http://www.motorhorst.de/kassetten.php">Kassettenm&auml;dchen mit den neusten Mix-Tapes und -CDs der Jugend</a> gefunden wurde. Was fast zu beweisen war.</div>
<div id="cke_pastebin">
	&nbsp;</div>
<div id="cke_pastebin">
	<a href="http://www.amazon.de/gp/product/3821866144/ref=as_li_ss_tl?ie=UTF8&amp;tag=motorhorst-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=19454&amp;creativeASIN=3821866144" target="_blank">Kassettendeck - Soundtrack einer Generation bei amazon</a> (Achtung! Der K&ouml;nig verdient mit, wenn ihr bestellen solltet!)</div>
 (motorhorst)]]></description>
    </item><item>
        <title>Melancholia</title>
        <link>http://www.motorhorst.de/texte-melancholia.html</link>
        <description><![CDATA[Ein Trucker-Epos von Lars von Trier als Allegorie auf die Finanzkrise und deren Lösung durch Religiösität<hr />Viel wurde im Vorfeld &uuml;ber <strong>Lars von Trier</strong>s neustes Epos <strong>Melancholia&nbsp;</strong>geschrieben und berichtet, wenn es dabei auch vor allem um die Nazi-Pressekonferenz w&auml;hrend der Filmfestspiele von Cannes ging und weniger um den Film selbst. Dies ist aber absolut angebracht, schlie&szlig;lich war das mediale Tohuwabohu (ohne zu googeln!) weitaus unterhaltsamer als der zweist&uuml;ndige Bilderrausch, um den es eigentlich gehen sollte.<br />
<br />
Und mit dem <strong>Bilderrausch </strong>sind wir auch schon beim ersten Stichwort zum Meisterwerk. Trier hat n&auml;mlich tats&auml;chlich dieses Mal Bilder verwendet, was f&uuml;r einen Film derart ungew&ouml;hnlich ist, dass man sich schon mal 20 Minuten daran aufgeilen mag und da ist die dreiviertel Rezension dann ja auch schon fast geschrieben. Die Gefahr, der man so oft im Kino erliegt - n&auml;mlich dass man nicht mehr wahrnimmt, dass es sich um eine k&uuml;nstliche Realit&auml;t in Form eines Spielfilms handelt - umschifft von Trier souver&auml;n: Durch ein subtiles Wackeln der Kamera. So verhindert er jederzeit das totale Versinken des Zuschauers in der Scheinwelt, sondern signalisiert auf &auml;u&szlig;erst geschickte Weise &quot;ohooooooo, ist ja Film!&quot;. Brillant.<br />
<br />
Die <strong>Handlung </strong>selbst ist schnell erz&auml;hlt. Kaum verborgen wird eine religi&ouml;se Wahnvorstellung dargereicht, die beiden Hauptfiguren Justine und Claire deuten schon in ihren Initialen (J.C. = Jesus Christus) darauf hin, dass hier ein Kirchenepos, ein Krippenspiel in zweist&uuml;ndiger L&auml;nge zum Besten gegeben wird. Die in den Namen verborgenen Tugenden/Grunds&auml;tze Gerechtigkeit (justice) und Klarheit (clarity) sind Lars von Triers geschickter Kommentar zur Finanzkrise (herrlich gespielt von dem Planeten Melancholia, leider wird nicht klar, auf was sein Name hindeuten soll, falls es da eine weitere Ebene gibt).&nbsp;<br />
Wozu diese beiden Werte (also Gerechtigkeit und Klar/Wahrheit) n&uuml;tzen, wenn die Finanzkrise auf die Erde (im Film: Die Erde) trifft, sieht man in der Schlussszene: Zu gar nichts, alles wird zerst&ouml;rt, auch Euro-Rettungspakete (die wigwamartige &quot;H&ouml;hle&quot;) oder Steuersenkungen (symbolisch durch das Aneinanderklammern der Protagonisten dargestellt) bringen einen feuchten Kericht.<br />
<br />
Der <strong>Soundtrack </strong>ist herausragend. Der bis dato eher unbekannte Filmmusiker Richard Wagner hat daf&uuml;r ein etwa 30 sek&uuml;ndiges Epos geschrieben, welches vom Zuschauer beinahe unbemerkt 40-50 mal im Film wiederholt wird, aber quasi ohne jemals aufzufallen oder zu st&ouml;ren.<br />
Ein Sonderlob geht an die <strong>m&auml;nnlichen Darsteller</strong>.&nbsp;<span style="font-family: arial, sans-serif; line-height: 16px; font-size: small; ">Alexander Skarsg&aring;rd</span>&nbsp;spielt wie in True Blood auch hier einen Vampir (ein herrlicher Seitenhieb von von Trier auf die Reaktionen an seiner Cannes-Nazi-Rede, von denen er beim Drehen eigentlich noch nichts gewusst haben kann) und Kiefer Sutherland (45) &uuml;berzeugt erneut als Jack Bauer (24), der diesmal aber auch nichts gegen den Kometen ausrichten kann, den die Taliban und der Chines (aber wie sp&auml;ter heraus kommt: auch das US-Milit&auml;r) da geschickt haben.<br />
<br />
Kleine Anmerkung noch zum <strong>Director&#39;s Cut</strong>, der hier zur Rezi vorlag: Im urspr&uuml;nglichen Schnitt endet der Film ja mit der vorgeblichen Zerst&ouml;rung der Welt. In der finalen Bearbeitung des Regisseurs landen nun Au&szlig;erirdische kurz vor der Kollision, um die &quot;wertvollste Fracht&quot; (wie man aus Untertiteln erf&auml;hrt), n&auml;mlich den Sohn Leo, das Pferd Abraham (biblisch!) und den Wedding (Berlin!) Planer Udo Kier auf den Planeten Transsexual zu transportieren. Der Director&#39;s Cut ist im &uuml;brigen mit 12 Minuten wesentlich k&uuml;rzer als das Original, da er nur aus dem zweimal wiederholten dialoglosen Anfang und dem neuen Schluss besteht und wird im Fr&uuml;hjahr 2012 noch einmal in den Kinos gezeigt. In 3D. (motorhorst)]]></description>
    </item><item>
        <title>Gerhard Richter - Painting</title>
        <link>http://www.motorhorst.de/texte-gerhard-richter-painting.html</link>
        <description><![CDATA[Wunderbare Dokumentation über Werk und Schaffen Gerhard Richters.<hr />Wenn die gestrige Filmvorf&uuml;hrung im Cineplex von Bayreuth nebst anschlie&szlig;ender Diskussion/Einordnung durch Frau Dr. Marina von Assel repr&auml;sentativ f&uuml;r die Arbeit des <a href="http://www.kunstmuseum-bayreuth.de/" target="_blank">Kunstmuseums Bayreuth</a> ist, dann Hut ab vor und alle Achtung f&uuml;r diese Institution.<br />
<br />
Der Film<strong> Gerhard Richer - Painting </strong>ist ein sehr ruhiges, in den Bildern stellenweise meditatives Portr&auml;t des wohl bekanntesten und h&ouml;chst dotierten K&uuml;nstler aus Deutschland. &nbsp;Dabei ist die Dokumentation von<strong> Corinna Belz</strong> keine reine Biografie sondern zeigt zum einen Stationen aus Richters Leben und Schaffen anhand von &auml;lteren Interviews und Berichten. Vor allem zeigt sie aber die Entstehung seiner aktuellen abstrakten Bilder und Richters Arbeit, Ringen, Nachdenken mit und &uuml;ber diese Werke. Diese Sequenzen sind die st&auml;rksten Momente des Films, gefolgt von den Dialogen die vor allem aus dem Nicht-Sprechen oder Nicht-Sprechen-K&ouml;nnen &uuml;ber Malerei handeln. Und genau so sollte es auch sein.<br />
<br />
In richtigen St&auml;dten l&auml;uft der Film seit September 2011 im Kino.<br />
<br />
Ein Interview zum Film mit der&nbsp;<a href="http://www1.wdr.de/themen/kultur/gerhard_richter_painting102.html" target="_blank">Macherin Corinna Belz findet sich beim WDR</a>.<br />
<br />
Die DVD ist noch nicht erschienen, wenn es so weit ist aber nat&uuml;rlich ein Pflichtkauf.<br />
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Bei <a href="http://www.amazon.de/gp/product/B00695BMX4/ref=as_li_ss_tl?ie=UTF8&tag=motorhorst-21&linkCode=as2&camp=1638&creative=19454&creativeASIN=B00695BMX4">amazon.de</a><img src="http://www.assoc-amazon.de/e/ir?t=motorhorst-21&l=as2&o=3&a=B00695BMX4" width="1" height="1" border="0" alt="" style="border:none !important; margin:0px !important;" />. (motorhorst)]]></description>
    </item><item>
        <title>Ganz tief unten 24 - So war es</title>
        <link>http://www.motorhorst.de/texte-ganz-tief-unten-24-so-war-es.html</link>
        <description><![CDATA[Ein kleiner Rückblick mit Links und Informationen<hr />Sonntag abend und ein ganzes Glashaus verzichtet auf den Tatort. Da sollte man als Veranstalter von <strong>Ganz tief unten - Die Horst-Motor-Show</strong> vielleicht auch etwas zur&uuml;ckgeben. Und zwar ganz nach dem Motto: Das war drin, da war es her.<br />
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<img alt="motorhorst auf der Bühne im Glashaus" src="http://www.motorhorst.de/grafik/gtu24_show.jpg" /><br />
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Das Intro mit dem <a href="http://vimeo.com/29999445" target="_blank">80er-Jahre-Film-Spektakel</a> nach dem so h&auml;ufig gefragt wurde, stammte leider nicht direkt von mir.<br />
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Die etwas <a href="http://www.youtube.com/watch?v=mP1pRJqOvjA#t=11m30" target="_blank">kontroversen Aussagen von Winnifred Wagner zur neuen Bedeutung von USA</a> finden sich in zahlreichen Guido-Knopp-Dokumentationen, ich habe einmal direkt den Ausschnitt in der Reihe &quot;Hitlers Frauen&quot; verlinkt.<br />
<br />
Sollte ich das Interesse f&uuml;r H.P. Lovecraft geweckt haben, so finden sich einige Informationen in der Wikipedia, wobei die englischen Versionen hier meist umfassender und aussagekr&auml;ftiger sind. <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Lovecraft" target="_blank">Biografie und Werk Lovecrafts</a> (<a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Lovecraft" target="_blank">englische Version</a>), der <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Cthulhu-Mythos" target="_blank">Cthulhu-Mythos</a> (<a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Cthulhu_Mythos" target="_blank">englische Version</a>), <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Lovecraft_Country" target="_blank">Lovecraft Country</a> sowie das <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Necronomicon" target="_blank">fiktive Necronomicon</a>.<br />
Ein umfassendes Archiv des Werks von Lovecraft plus so gut wie alle seine Texte in elektronischer Form (die in der public domain nach Ablauf des Copyrights liegen) finden sich im englischsprachigen <a href="http://www.hplovecraft.com/" target="_blank">H.P. Lovecraft Archive</a>.<br />
<br />
Vielen Dank noch einmal an <strong>Mindcrawl </strong>f&uuml;r die technische Leitung, an <strong>Bj&ouml;rnstar</strong>, der perfekt seine Heimat W&uuml;rzburg (<a href="http://www.youtube.com/watch?v=2eBkbMQGwlI" target="_blank">vom Plattenbau Richtung Zellerau</a>) vorstellte, sowie den <strong>Helfern vom Glashaus</strong> f&uuml;r die Arbeit hinter der Theke, beim Auf- und Abbau und bei der Erf&uuml;llung s&auml;mtlicher W&uuml;nsche meinerseits, stellvertretend an Bene, Flo und Thomas.<br />
<br />
Gl&uuml;ckwunsch an die <strong>K&ouml;nigin f&uuml;r einen Tag JOHANNA&nbsp;</strong>und ebenso an den knapp dahinter liegenden <strong>Udo</strong>, den nur eine fiese Stichfrage aus der Lindenstra&szlig;e am - zuvor schon von mir leichtfertig verk&uuml;ndeten - &nbsp;Sieg hindern konnte. Daf&uuml;r ein versch&auml;mtes: Sorry.<br />
<br />
Danke an alle Besucher. Wegen euch k&ouml;nnte ich jeden Tag <a href="http://www.youtube.com/watch?v=_6NAPuVRWLs" target="_blank">feiern bis ich kotze</a>.<br />
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Noch Fragen, Kienzle?<br />
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	<strong>Aktualisierung</strong></div>
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	&nbsp;</div>
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	Zum Thema <strong>Star Trek</strong> wollte ich eigentlich nur anmerken: &quot;<a href="http://www.youtube.com/watch?v=MH7KYmGnj40" target="_blank">He&#39;s dead, Jim</a>.&quot;</div>
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	&nbsp;</div>
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	Auch das <strong>Jugendwort des Jahres 2011</strong> steht nun fest. Noch vor guttenbergen (Platz 3) und fail/epic fail (Platz 2 und: benutzen das Unter-40-j&auml;hrige heutzutage wirklich noch *ernsthaft*? Fail bzw. epic fail bzw. facepalm) landete nach dem Niveau-Limbo des Vorjahres wieder ein Wort, das ich bisher noch nicht kannte: swag. Genauere Ausf&uuml;hrungen dazu gibt es <a href="http://www.stern.de/panorama/jugendwort-2011-koerperklaus-hat-keinen-swag-1759000.html" target="_blank">z.B. beim Stern</a>.</div>
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	&nbsp;</div>
<div id="cke_pastebin">
	Als Training f&uuml;r eine &auml;hnliche Situation wie den Vorausscheid zum Zillion&auml;rsspiel empfehle ich die Facebookseite <a href="https://www.facebook.com/pages/Fips-Asmussen-Da-bleibt-kein-Auge-trocken/362393820924" target="_blank">Fips Asmussen - Da bleibt kein Auge trocken</a>. Aber wie gesagt noch einmal als Warnung: Zu 80% gibt es dort von Sexismus bis Rassismus alles was man nicht unbedingt braucht.</div>
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	&nbsp;</div>
<div id="cke_pastebin">
	Wie ich von der Motorjugendlichen <strong>Kleine Schwester</strong> aufmerksam gemacht werde, wurde auch Talk von Coldplay wesentlich von <strong>Kraftwerk </strong>beeinflusst bzw. ein Sample von Kraftwerk verwendet. Diesen Hinweis habe ich mir gespart, da mir 3 Beispiele genug erschienen. Jedoch wollte ich eigentlich die Lizensierungsgeschichte dazu erz&auml;hlen, die einfach herrlich die Verschrobenheit der Kraftwerker zeigt:</div>
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	&nbsp;</div>
<div id="cke_pastebin">
	<strong>Aus der englischsprachigen Wikipedia</strong>:</div>
<div id="cke_pastebin">
	Chris Martin, lead singer of UK group Coldplay, anecdotally recalled, in a late 2007 article in Q about Kraftwerk, the process of requesting permission to use the melody from the track &quot;Computer Love&quot; in its 2005 release &quot;Talk&quot; from its album X&amp;Y. He recalled writing them a letter and sending it through the lawyers of the respective parties and several weeks later receiving an envelope containing a handwritten reply that simply said &#39;yes&#39;<br />
	<a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Kraftwerk" target="_blank">Der komplette Kraftwerk-Artikel in der englischen Wikipedia</a></div>
 (motorhorst)]]></description>
    </item><item>
        <title>Die Horst-Motor-Show ist wieder da</title>
        <link>http://www.motorhorst.de/texte-die-horst-motor-show-ist-wieder-da.html</link>
        <description><![CDATA[Am Sonntag, 04.12.2011 heißt es wieder: Ganz tief unten<hr /><div id="cke_pastebin">
	H&ouml;rt H&ouml;rt. Nach anderthalben Jahren Sabbatical, Wanderschaft durch die sieben K&ouml;nigreiche und Hospitanz auf dem Olymp gibt sich Horst Motor wieder die Ehre und bringt seine Show &ldquo;Ganz tief unten&rdquo; erneut im Glashaus auf die B&uuml;hne.</div>
<div id="cke_pastebin">
	&nbsp;</div>
<div id="cke_pastebin">
	Er l&auml;dt ein zu einer popkulturellen Reise &ndash; wie &uuml;blich mit offenem Ende.</div>
<div id="cke_pastebin">
	&nbsp;</div>
<div id="cke_pastebin">
	Ein R&uuml;ckblick auf die motorlose Zeit und das Pop-Jahr 2011</div>
<div id="cke_pastebin">
	Star Trek trifft Futurama &ndash; und warum der Teufel auch hier im Detail steckt</div>
<div id="cke_pastebin">
	Eine gro&szlig;e Kraftwerk- oder H.P. Lovecraft-Retrospektive, das h&auml;ngt aber noch sehr von der Tageslaune ab</div>
<div id="cke_pastebin">
	In der ersten Episode des Wettbewerbs &ldquo;Bayreuth ist die geilste Stadt der Welt, oder?&rdquo; ist zudem W&uuml;rzburg zu Gast. Bj&ouml;rnstar wird dabei seine Heimatstadt vorstellen und gegen die Angriffe des Moderators verteidigen.</div>
<div id="cke_pastebin">
	&nbsp;</div>
<div id="cke_pastebin">
	Dazu gibt es im bekannten und beliebten Quiz-Teil &ldquo;K&ouml;nig f&uuml;r einen Tag &ndash; Narr f&uuml;r den Rest des Lebens&rdquo; wieder die Chance ideell wertvolle Preise zu gewinnen und nat&uuml;rlich auch etwas zu lernen.</div>
<div id="cke_pastebin">
	&nbsp;</div>
<div id="cke_pastebin">
	F&uuml;r die Position des Manuel Andrack konnte erneut Heiko Rauh verpflichtet werden.</div>
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	&nbsp;</div>
<div id="cke_pastebin">
	Der Eintritt ist frei!</div>
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<a href="http://www.motorhorst.de/termin-159067.html">Die Horst-Motor-Show im Event-Kalender</a><br />
<br />
<br />
<img alt="Der König kommt ins Glashaus" border="0" height="464" src="grafik/flyer/GTU24.jpg" width="650" /> (motorhorst)]]></description>
    </item><item>
        <title>Something For The Weekend?</title>
        <link>http://www.motorhorst.de/texte-something-for-the-weekend.html</link>
        <description><![CDATA[Die Ausgehtipps am 25. und 26. November<hr />Ich m&ouml;chte auf 2 Events an diesem Wochenende hinweisen:<br />
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Heute am <strong>Freitag, 25.11.2011</strong> findet das Radio-Z-Winterfest in N&uuml;rnberg (K4) statt. An und f&uuml;r sich bereits eine unterst&uuml;tzenswerte Veranstaltung mit 7 Bands auf 2 B&uuml;hnen und anschlie&szlig;endem DJ-ing. Insbesondere m&ouml;chte ich aber auf den Auftritt von Candelilla hinweisen, die um 23.30 Uhr im Zentralcaf&eacute; vielleicht auch endlich mal den Franken klar machen, wer die beste neue Band ist.<br />
<br />
<a href="http://www.radio-z.net/de/component/content/article/19/14774-radio-z-winterfest-2011.html" target="_blank">Das Radio-Z-Winterfest im K4 ab 21 Uhr<br />
</a><a href="http://www.youtube.com/watch?v=axjRP2B5-1Y" target="_blank">Candelilla auf ihrer derzeitigen Tour live i m Hafenklang Hamburg<br />
<br />
</a>Am <strong>Samstag 26.11.2011</strong> kommt ein alter Bekannter und Freund Bayreuths in Glashaus: Ab 19.05 Uhr gastiert Achim Bogdahn dann mit seiner BR-Sendung Stadtwerke in der Wagnerstadt. Dabei pr&auml;sentiert er einige bekannte Fressen aus diesem Rattenloch und eine davon schreibt gerade diesen Text.<br />
Wer nicht live vor Ort sein kann, h&ouml;rt das ganze im Livestream auf Bayern 2.<br />
Beginn: 19.05 Uhr, Ende: 20 Uhr.<br />
<br />
<a href="http://www.br.de/radio/bayern2/programmkalender/sendung139052.html" target="_blank">Mehr zur Sendung Stadtwerke auf Bayreuth<br />
<br />
</a>Apropos Bayreuth, apropos Glashaus. Am Sonntag, 04.12.2011 wird es dort eine kleine Show geben. Sie hei&szlig;t <strong>Ganz tief unten - Die Horst-Motor-Show.</strong> Mehr dazu im <a href="http://www.motorhorst.de/termin-159067.html">Event-Kalender</a>. (motorhorst)]]></description>
    </item><item>
        <title>Grau ist keine Farbe</title>
        <link>http://www.motorhorst.de/texte-grau-ist-keine-farbe.html</link>
        <description><![CDATA[Die beste deutschsprachige Band, die niemand kennt: Mutter spielten im K4 in Nürnberg.<hr />Wie, wie, wie soll man die Intensit&auml;t eines <strong>Mutter</strong>-Konzerts wiedergeben? Wie &uuml;ber diesen unfassbar tighten Sound der Band schreiben ohne vollkommen unn&ouml;tige, verbrauchte Konstruktionen und Worth&uuml;lsen wie &quot;tighter Sound&quot; zu verwenden? Wie die Faszination beschreiben, durch die man von der Person Max M&uuml;ller in den Bann gezogen wird ohne dass dieser irgendwie offensichtlich - also platt - mit dem Publikum interagiert?<br />
<br />
Wenn die Band nach <strong>Wir waren niemals hier</strong> von der B&uuml;hne geht, dann sagt M&uuml;ller einmal &quot;Danke&quot;, das war dann der komplette Umfang dessen was in super-euphorischen Konzertbesprechungen mit &quot;hatte das Publikum jederzeit im Griff&quot; beschrieben ist und womit &quot;Wie geht es euch N&uuml;rnberg? Seid ihr gut drauf? Alles okay bei Euch?&quot; gemeint ist.<br />
<br />
Hier k&ouml;nnte soviel stehen &uuml;ber eine Gruppe, die wieder Lust auf Musik und Musikh&ouml;ren macht, wo man sich danach das Quatsch-T-Shirt gerne schamvoll vom K&ouml;rper rei&szlig;en m&ouml;chte, fast verzweifelt beim Durchscrollen der Lieder auf dem MP3-Player, weil man sich nach der Wahrhaftigkeit sehnt, die man eben 90 Minuten lang erfahren durfte und diese Sehnsucht unerf&uuml;llt bleibt, weil man es irgendwie verpeilt hatte, vor der Reise das Mutter-Gesamtwerk auf das Ger&auml;t zu spielen.<br />
<br />
Alleine die 10-11 Minuten des ersten St&uuml;cks <strong>Stimmen (kannst Du sie h&ouml;ren)</strong>&nbsp;vom neuen Album <a href="http://shop.hanseplatte.com/detail/mutter--mein-kleiner-krieg" target="_blank">Mein kleiner Krieg</a> reichen vollkommen aus, um den Besucher zu versichern, dass er das absolut richtige an diesem Abend gemacht hat. Leider sind wieder nur 40-50 Personen im Zentralcaf&eacute; des K4 versammelt, aber ebenso wie die Band erspare ich mir jedes Lamentieren &uuml;ber diesen beklagenswerten Zustand. Die Anwesenden sind nach dem er&ouml;ffnenden Lied hypnotisiert, es folgen St&uuml;cke des letzten, allerorts gelobten und quasi unbekannten Werks <a href="http://www.intro.de/platten/kritiken/23061427/mutter--trinken-singen-schiessen" target="_blank">Trinken Singen Schie&szlig;en</a> und wenn die M&auml;nner um Max M&uuml;ller, der bis hierhin kaum einmal unter seinem Haarvorhang ins Publikum gesehen hat, dann den Hit <strong>Der Krieg ist vorbei</strong> (von <strong>Europa gegen Amerika</strong>) folgen lassen, dann macht sich schon eine gewisse Fassungslosigkeit &uuml;ber den Underground-Status von Mutter breit. Und eben auch wieder nicht.<br />
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Leute, h&ouml;rt mehr Mutter!<br />
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	<a href="http://www.amazon.de/gp/product/B000MAH4DE/ref=as_li_ss_il?ie=UTF8&amp;tag=motorhorst-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=19454&amp;creativeASIN=B000MAH4DE"><img border="0" src="http://www.motorhorst.de/grafik/amazon/518vcEms0qL._SL160_.jpg" /></a><img alt="" border="0" height="1" src="http://www.assoc-amazon.de/e/ir?t=motorhorst-21&amp;l=as2&amp;o=3&amp;a=B000MAH4DE" style="border:none !important; margin:0px !important;" width="1" /><br />
	Der Film zu Mutter.<br />
	Warnung: Sperrig!</div>
 (motorhorst)]]></description>
    </item></channel>
</rss>
